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    <title>Region Stuttgart</title>
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    <description>Alle News  aus region-stuttgart.de</description>
    <dc:publisher>Wirtschaftsf&amp;ouml;rderung Region Stuttgart GmbH</dc:publisher>
    <dc:creator>Hjalmar Hiemann &lt;hjalmar.hiemann@region-stuttgart.de&gt;</dc:creator>
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    <title>Hochschule Nürtingen-Geislingen gründet neues Institut für Nachhaltigkeit</title>
    <description>Sieben Professoren aus verschiedenen Fakultäten haben gemeinsam das Institute for International Research on Sustainable Management and Renewable Energy (ISR) gegründet. </description>
    <article>Sieben Professoren aus verschiedenen Fakultäten haben gemeinsam das Institute for International Research on Sustainable Management and Renewable Energy (ISR) gegründet. Der Senat der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) hat die Gründung des neuen Forschungsinstituts bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Durch das neue Institut stärken wir unser Forschungsprofil im Bereich Nachhaltigkeit. Unsere existierenden Aktivitäten in den Bereichen Landschaftspflege und Naturschutz, Agrarwirtschaft, Umweltschutz oder Ethik werden jetzt zusätzlich durch Aspekte aus der Wirtschaft ergänzt&quot;, sagt Prorektor Prof. Dr. Willfried Nobel über die fachliche Ausrichtung des Instituts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Institut hat sich der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Forschung in den Bereichen Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien verschrieben. In die Forschungsarbeit  werden auch internationale Fragestellungen einbezogen. Bereits seit März arbeiten die Forscher gemeinsam mit der Alanus Hochschule in Bonn an dem Projekt &quot;enEEbler&quot;, in dem es um Mitarbeiterengagement für Erneuerbare Energien am Arbeitsplatz geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüberhinaus schreiben die Mitglieder des Instituts derzeit gemeinsam an einem Buch zur nachhaltigen Betriebswirtschaft, engagieren sich in halbstaatlichen Institutionen wie der Deutschen Energieagentur (dena) und pflegen den Austausch zu Nachhaltigkeitsthemen mit Unternehmen in der Region. &lt;br /&gt;
</article>
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    <thema>Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>19.06.2013</date>
  </item>

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    <title>Früher schnaufte das Bähnle - heute die Radfahrer</title>
    <description>Die ehemalige Hohenstaufenbahn ist heute ein beliebter Rad- und Wanderweg - gleichmäßige Steigungen und schöne Aussicht inklusive</description>
    <article>Für die einen war es das Josefle, für die anderen das Klepperle. So bezeichnete der Volksmund liebevoll die Hohenstaufenbahn, die früher Göppingen und Schwäbisch Gmünd verbunden hat. Das Bähnle, das mit traumhaften Panoramen  aufwartete, gibt es nicht mehr. 1984 schnaufte der letzte reguläre Personenzug über die steile Strecke. In den Jahren danach wurden die Gleise der Strecke abgebaut und 1990 als Wander- und Radweg eröffnet. Heute genießen Zweiradfahrer und Leute auf Schusters Rappen die steilen Anstiege und grandiosen Aussichten. Der Weg zeichnet große Teile der ehemaligen 27 Kilometer langen Trasse nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg beginnt in Schwäbisch Gmünd am Südende der Brücke über die Rems und endet im Göppinger Stadtteil Faurndau kurz vor dem ehemaligen Bahnhof Faurndau Nord. Entlang des Fahrradweges finden sich immer wieder Relikte der ehemaligen Bahnstrecke. Als im 19. Jahrhundert überall neue Bahnstrecken aus dem Boden sprossen, diskutierte man auch die Anbindung des ländlich geprägten Raumes im Osten Stuttgarts an das Eisenbahnnetz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan einer Hauptbahn zwischen Rems- und Filstal, wurde verworfen und stattdessen 1907 damit begonnen, die Hohenstaufenbahn zu bauen. Der erste Streckenabschnitt zwischen Schwäbisch Gmünd und Wäschenbeuren eröffnete vier Jahre später. 1911 wurde dann der zweite Teil der Nebenbahn eingeweiht, die in Göppingen Anschluss an die Hauptstrecke Stuttgart-Ulm fand. Der markante Hohenstaufen bei Göppingen gab der Bahnlinie ihren Namen. Die Trasse zeigt durchaus Gebirgscharakter. Die gesamte Trasse bestand überwiegend aus Kurven, mit minimalen Kurvenradien von 200 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Remstal aus in 319 Metern Höhe überwand die Bahn vorbei am Rechberg und Hohenstaufen einen satten Anstieg auf 445 Meter nahe der Ortschaft Maitis. Von diesem höchsten Punkt ging es dann zum Filstal wieder rund 140 Höhenmeter hinunter. Die steilsten Teilstücke schrauben sich mit 2,5 Prozent Steigung in die Höhe, das ist noch ein bisschen mehr als bei der legendären Geislinger Steige.  Mehr als 50 Kilometer in der Stunde waren nicht möglich. Die früher vielgenutzte Verbindung verlor zunehmend an Bedeutung als immer mehr Fahrzeuge mit und ohne Stern mobil machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die (Freizeit-)Mobilität auf zwei Rädern gefragter denn je. Die Panoramastrecke mit vielen spektakulären Aussichtspunkten und die gleichmäßigen Steigungen begeistert nun Wanderern Radfahrer und Inline-Skatern. Auch alle Bahnhofsgebäude sind bis heute erhalten. Sie werden unterschiedlich genutzt, in Schwäbisch Gmünd Süd beispielsweise als Gaststätte, in Wäschenbeuren als Kindergarten, in Rechberghausen als Theater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.stauferland.de/touren-tipps/radtouren/der-josefle-radweg.html&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.stauferland.de/touren-tipps/radtouren/der-josefle-radweg.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.landkreis-goeppingen.de/servlet/PB/menu/1433031_l1/index.html&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.landkreis-goeppingen.de/servlet/PB/menu/1433031_l1/index.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Hohenstaufenbahn%20Radweg%20Beschilderung%201.jpg.16617.jpg</bild>
    <id>309395</id>
    <thema>Kultur, Regionales, Sport, Umwelt</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>14.06.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/309409">
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    <title>Stuttgart und die Messe sind ganz schön grün</title>
    <description>German Travel Mart im Internationalen Congresscenter: bestes Beispiel für Stuttgart als nachhaltige Kongressdestination</description>
    <article>Seit 2012 ist Stuttgart als Tagungs- und Kongressregion noch wettbewerbsfähiger und attraktiver. In einer im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie wurde an Stuttgart derTitel der nachhaltigsten Großstadt in Deutschland vergeben. Im Gesamtranking des WirtschaftsWocheSustainable City Indikator (WWSCI) schneidet Stuttgart unter den 50 größten Städten in allen untersuchten Kategorien überdurchschnittlich gut ab - ob Wirtschaftskraft, Umwelt, bei qualifizierten Fachkräften, im sozialen Bereich, in Bezug auf Energie und Verkehr sowie Transparenz und Engagement. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie bescheinigt Stuttgarts Spitzenstellung als nachhaltigste Großstadt Deutschlands - und damit auch als nachhaltigste Kongressdestination. Als aktuellstes Beispiel ist hier der 39. GTM Germany Travel Mart 2013 zu nennen, der vom 5. bis 7. Mai in Stuttgart stattfand. In der Region Stuttgart finden zahlreiche Veranstaltungen zu nachhaltigen Themen statt, einige davon werden komplett unter nachhaltigen Kriterien inklusive CO2-Kompensation durchgeführt. Für die Deutsche Zentrale Tourismus (DZT) ist Nachhaltigkeit ein Schlüsselelement bei der Organisation der jährlichen Business-to-Business-Veranstaltung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den zentralen Elementen gehören dabei die Anreise mit dem Veranstaltungsticket &quot;Umwelt Plus&quot; der Deutschen Bahn, ebenso wie die Einbindung von nachhaltig ausgerichteten Hotels die gut mit  öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind oder bereits ein ÖPNV-Ticket im Übernachtungspreis einschließen. Darüber hinaus intelligente Logistik für notwendige Transfers, ein elektronisches Einladungs- und Informationsverfahren, nachhaltiger Messebau, wie auch ein Einkäuferseminar zum Thema Nachhaltigkeit am Standort Deutschland und viele weitere Aktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der diesjährige GTM-Workshop fand im Internationalen Congresscenter Stuttgart der Messe Stuttgart statt.  Die Landesmesse hat sich Ende 2012 dem Branchenkodex &quot;fairpflichtet&quot; angeschlossen und bereits 2010 in einem &quot;Green Statement&quot; die wichtigsten Maßnahmen im Bereich der Nachhaltigkeit festgehalten hat. Hierzu zählt insbesondere das hocheffiziente Energie-, Wasser- und Abfallmanagement, aber auch der Bio-zertifizierte und nachhaltigkeitsorientierte Caterer im ICS der Messe Stuttgart, die Aramark GmbH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erfolgreiche German Travel Mart hat in exemplarischer Weise belegt, dass eine Veranstaltung mit rund 1.300 Teilnehmern alle Aspekte der Nachhaltigkeit konsequent berücksichtigen und umsetzen kann. In enger Kooperation konnten die DZT als Veranstalter und Stuttgart-Marketing GmbH, die sich ebenfalls &quot;fairpflichtet&quot; hat sowie die Regio Stuttgart Marketing- und Tourismus GmbH Stuttgart als lokale Gastgeber den Teilnehmern einen in jeder Hinsicht nachhaltigen Eindruck von der Destination Stuttgart im Laufe eines &quot;Green Meetings&quot; verschaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://congress.stuttgart-tourist.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://congress.stuttgart-tourist.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.messe-stuttgart.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.messe-stuttgart.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
</article>
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    <thema>Wirtschaft</thema>
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    <dc:date></dc:date>
    <date>06.06.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/309322">
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    <title>Stanzen, schneiden, strecken</title>
    <description>Die Mevaco GmbH aus Göppingen ist einer der führenden Hersteller und Lieferanten von Lochblechen und Streckmetallen in Europa.</description>
    <article>Die 1876 gegründete Mevaco GmbH aus Göppingen ist einer der ältesten Lochblechhersteller in Deutschland. Zunächst überwiegend mit der Zulieferung für Brauereien beschäftigt, entwickelte sich das Unternehmen zu einem der führenden Hersteller und Lieferanten von Lochblechen, Streckmetallen, Wellengittern und geschweißten Gittern. Diese Produkte finden in der Industrie, bei der Herstellung von Sieben und Filtern, beim Möbel- und Innenausbau sowie in der Architektur als Fassadenverkleidung oder als Sichtschutz Anwendung. Mevaco beschäftigt heute 135 Mitarbeiter und ist mit 16 Vertriebsstandorten in ganz Europa vertreten. Im Jahr 2011 wurden 60 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was haben Läuterböden, wie sie bei der Bierherstellung zum Filtern der Maische benutzt werden mit Waschmaschinentrommeln gemein? In beiden Fällen handelt es sich um robuste Metallprodukte mit unzähligen kleinen Löchern. Lochbleche werden in zahlreichen industriellen Anwendungen verarbeitet, etwa für Autofilter, Trommeln, Siebe oder Lüftungsverkleidungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den führenden Herstellern gehört die Mevaco GmbH (vormals Seidl &amp; Mayer) aus Göppingen in der Region Stuttgart. Ursprünglich ausschließlich mit der Herstellung von Läuterböden für Brauereien beschäftigt, entwickelte sich das Unternehmen zu einem der führenden Hersteller und Lieferanten von Lochblechen, später auch von Streckmetallen. &quot;Mitte der 1990er-Jahre haben zunehmend auch Architekten, Gartenbauer und Möbeldesigner Lochbleche und Streckmetalle für sich entdeckt, nach und nach haben sie die klassische Architektur revolutioniert&quot;, sagt Ägidius Jung, Vertriebsleiter Europa bei Mevaco. &quot;Plötzlich wurden ganze Fassaden, Carports, Sicht- und Gartenzäune oder komplette Ladeneinrichtungen aus Lochblechen oder Streckmetallen gestaltet.&quot; Dementsprechend waren die 1990er-Jahre bei Mevaco von einem außerordentlichen Wachstum und von deutlichen Um-satzsteigerungen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Spezialisierung, Schnelligkeit und Einfachheit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Laufe der Jahre hat sich Mevaco auf die Herstellung und Lieferung von kleinen und mittleren Mengen von Lochblechen, Streckmetallen, Wellengittern und geschweißten Gittern nebst Zubehör für das Einfassen und Verbinden spezialisiert. &quot;Wir sind Ansprechpartner für Handwerker, das Metallverarbeitende Gewerbe, Architekten, Schreiner oder Gartenbauer, die nicht Masse, sondern ein bestimmtes Lochblech aus einem bestimmten Material mit einer bestimmten Lochung in einer bestimmten Abmessung brauchen&quot;, sagt Ägidius Jung. &quot;Das alles liefern wir in nur 24 Stunden. Wenn etwas exakt nach Kundenwunsch produziert werden muss, darf das maximal vier Tage dauern.&quot; Rund 1.000 Produkte sind sofort verfügbar, weil Mevaco seit Jahren mit einem fest definierten Rohmaterial- und Werkzeugsortiment arbeitet, das 95 Prozent aller Aufträge abdeckt. &quot;Unser Geschäftsmodell heißt: ,Kleine Mengen in hoher Variantenvielfalt in kurzer Zeit herstellen‘, so behaupten wir uns seit Jahren als europäischer Marktführer in diesem Segment&quot;, erklärt Jung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Kunden Rund- oder Quadratlochung, Hexagonal- oder Langlochung bevorzugen oder spezielle Designlochungen  haben wollen, ob sie in Stahl, Edelstahl, Aluminium, Kupfer oder Titanzink ausgeführt sein sollen - der Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt.  &quot;Unser Onlineshop lässt keine Wünsche offen&quot;, so Ägidius Jung. &quot;Und vor allem ist er so aufgebaut, dass der Kunde kein Blechspezialist sein muss, um bestellen zu können.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Robust, langlebig, umweltfreundlich&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lochbleche und Streckmetalle sind robust, extrem langlebig und besitzen gute statische Eigenschaften bei geringem Gewicht. So ist es nicht verwunderlich, dass Architekten, Gärtner und Planer es als zeitloses Designelement einsetzen. Ob auf Fassaden, in Deckenverkleidungen oder als Sonnenschutz und Rankgitter: Lochbleche und Streckmetalle sind aus der modernen Architektur nicht mehr wegzudenken. &quot;Das Produkt Lochblech ist in den vergangenen Jahrzehnten annähernd gleichgeblieben, lediglich der Herstellungsprozess hat sich erheblich verändert&quot;, sagt Ägidius Jung. &quot;Umweltfreundlich sind unsere Produkte auch: Sie erfüllen sämtliche Anforderungen der Umweltstandards und der Ausschuss kann immer wieder eingeschmolzen und neu verarbeitet werden.&quot; Tatsächlich wird Streckmetall ohne jeden Materialverlust aus einen Stück durch Schneiden und Strecken hergestellt. Es ist transparent, schweißfähig und besitzt sehr gute mechanische Eigenschaften. Als Ausgangsmetarial kommen Bleche aus den meisten gängigen Metallen infrage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ägidius Jung, der seit 24 Jahren im Unternehmen beschäftigt ist und 16 Vertriebsstandorte in Europa managt, fühlt sich bei Mevaco sichtlich wohl. Viele der 135 Mitarbeiter sind seit 25 Jahren und länger dabei. &quot;Wir pflegen eine offene Kultur der Kommunikation und beteiligen unsere Beschäftigten mit einem festgelegten Prozentsatz am Gewinn&quot;, so Jung. &quot;Jeder Mitarbeiter hat jederzeit Einsicht in die Zahlen.&quot; 60 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2012 und 20.000 Kunden in Europa sprechen für das Geschäftsmodell.&lt;br /&gt;
</article>
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    <id>309305</id>
    <thema>Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>29.05.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/309304">
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    <title>Eines der besten Netzwerke Europas</title>
    <description>VDC in Fellbach erhält das europäische Cluster Management Excellence Label Gold</description>
    <article>Die European Cluster Excellence Initiative (ECEI) hat dem Virtual Dimension Center (VDC) in Fellbach das Qualitätsprädikat &quot;Cluster Management Excellence Label Gold&quot; verliehen. Untersucht wurden dazu insgesamt 31 Kriterien, darunter die Strukturen, Dienstleistungen, Aktivitäten und Strategien des VDCs. Die Gutachter des Europäischen Sekretariats für Cluster-Analyse bescheinigtem dem VDC Fellbach herausragende Leistungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere vor dem Hintergrund des im Vergleich zu den anderen Initiativen kleinen Jahresbudgets des VDCs ist diese Leistung bemerkenswert. So freut sich VDC-Geschäftsführer Dr. Christoph Runde über die Auszeichnung: &quot;Für das ganze VDC-Team ist die Verleihung des GOLD-Labels eine schöne Bestätigung unserer Arbeit. Alle hier haben sich enorm in die Riemen gelegt, um das zu erreichen.&quot;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Evaluationsverfahren wurde in den vergangenen Jahren durch die ECEI entwickelt und wird nun in zahlreichen Ländern der Europäischen Union umgesetzt. Das VDC ist das sechste Netzwerk in Deutschland und das fünfzehnte Netzwerk in Europa, das diese Auszeichnung erhalten hat. Das europäische Sekretariat für Cluster-Analyse führt das VDC nun unter den besten Netzwerken Europas. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Durch Kooperationen haben mittelständische Firmen im VDC Projekte auf den Weg gebracht, die sie alleine nicht hätten verwirklichen können, wie zum Beispiel eine Visualisierungslösung, die Kommunen bei der Standortentscheidung für Windräder unterstützt&quot;, beschreibt Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart  GmbH (WRS) den praktischen Nutzen des Netzwerks. Das VDC wurde 2002 innerhalb der Kompetenzzentren-Initiative der WRS gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Virtual Dimension Center (VDC)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das Virtual Dimension Center (VDC) in Fellbach ist Deutschlands führendes Netzwerk für Virtual Reality, Virtual Engineering, 3D-Simulation und 3D-Visualisierung. Mehr als 100 Mitglieder und Partner - unter ihnen Forschungseinrichtungen, Technologielieferanten, Dienstleister, Anwender und Multiplikatoren - arbeiten im VDC entlang der gesamten Wertschöpfungskette Virtual Engineering zusammen. Zu den Leistungen des VDC gehören die Informationsbeschaffung zu Virtual Engineering, Außendarstellung und Marketing, die Kontaktvermittlung ins In- und Ausland, der Technologietransfer und das Fördermittelmanagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.vdc-fellbach.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.vdc-fellbach.de&lt;/a&gt;</article>
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    <thema>Medien &amp; IT, Regionales, Wirtschaft</thema>
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    <date>10.05.2013</date>
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    <title>Lebenswasser aus den Schwäbischen Highlands</title>
    <description>Wanderungen rund um die Whiskyhochburg Owen</description>
    <article>Schwaben wie Schotten wird eine Neigung zu wirtschaftlichem Haushalten nachgesagt. Seit einiger Zeit eint auch die Freude an hochwertigem Whisky den deutschen Südwesten mit dem britischen Norden: Knapp zwanzig Brennereien produzieren heute schottisches Lebenswasser schwäbischer Provenienz, drei allein in Owen. Damit ist das am Fuß der Burg Teck gelegene Städtchen eine echte Whiskyhochburg: Außerhalb Schottlands gibt es nirgendwo sonst eine so hohe Konzentration von Whiskydestillerien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hinter die Kulissen der Whiskyherstellung schauen möchte, kann in Owen jetzt drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Alle drei örtlichen Destillerien sind Ziel der regelmäßigen Whiskywalks des Tübinger Slow-Food-Ladens Silberburg. Ausgerüstet mit Tastingkarten, Kugelschreiber, Whiskyglas und Mineralwasser geht es vom Bahnhof Owen zunächst zur Destillerie Tecker, wo Immanuel Gruel über Erzeugung und Lagerung seines Tröpfchens erzählt. Gruel ist der Pionier unter den schwäbischen Whiskybrennern: Auf einer Schottlandreise im Jahr 1979 begeisterte er sich für &quot;Uisge Beatha&quot;, das gälische Wasser des Lebens. Zehn Jahre später stellte er seinen ersten eigenen Whisky her und löste in der schwäbischen Heimat eine regelrechte Whiskywelle aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die herrlichen Streuobstwiesen am Fuße der schwäbischen Highlands geht es weiter zum Bellerhof von Susanne und Thomas Dannenmann. Bei der Destillerieführung mit Verkostung lernen die Wanderer den hochgelobten &quot;Danne&quot; kennen: &quot;Butterkaramellen&quot; und &quot;trockenen Kentucky- Tabak&quot; erschmeckten die Tester der angesehenen Whiskybibel &quot;Murray's&quot; und schwärmten von &quot;der denkbar sanftesten Eiche und Honig&quot;. 88 von 100 möglichen Punkten gaben sie dem Schwaben. Dritte Station ist der Berghof Rabel, wo Thomas Rabel mit einem ganz besonderen Tropfen aufwartet: Er brennt Whisky nicht aus Gerste (wie die Schotten) oder Mais (wie die Amerikaner), sondern verwendet ein urschwäbisches Getreide: Albdinkel. Nach fünf Jahren in Eichenfässern ist das Destillat zu einem weichen, bernsteinfarbenen Brand gereift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viereinhalb Kilometer sind beim Whiskywalk zu überwinden, beschauliche fünf bis sechs Stunden brauchen die Wanderer mitsamt Verkostungen. Wem das trotzdem zu sportlich ist, der kann die Vielfalt des schwäbischen Whiskys auch bei den regelmäßigen Tastings der Stuttgart Marketing GmbH in der eleganten Davidoff-Lounge des Stuttgarter Graf- Zeppelin-Hotels erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.whisky-walk.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.whisky-walk.de&lt;/a&gt; </article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Dinkel_3.jpg.16337.jpg</bild>
    <id>308873</id>
    <thema>Regionales, Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>08.05.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/309203">
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    <title>Süße Worte</title>
    <description>Schwarze Kunst in Zartbitter: Die Stuttgarter Firma Typolade verbindet Typografie und Schokolade </description>
    <article>Mitte des 15. Jahrhunderts erfand Johannes Gutenberg in Mainz den Buchdruck und löste eine Medienrevolution aus.  Rund 550 Jahre später haben zwei Stuttgarterinnen eine süße Idee. Sie erfinden Lettern aus Schokolade und verdienen damit gutes Geld. &quot;Sag's mit Schokolade&quot; - so einfach lässt sich die clevere Geschäftsidee beschreiben. Die Bandbreite reicht  von Privatleuten, die den Partner &quot;Mein süßer Schatz&quot; zum Geburtstag mit Schokoladenbuchstaben überraschen oder  Firmen, die den Unternehmensnamen als essbare Leckerei verschenken, um in angenehmster Erinnerung zu bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee von Christine Voshage und Sandra Kübler, essbare Buchstaben herzustellen, kam nicht von ungefähr. Beide kennen sich mit Typografie aus. Die eine ist gelernet Grafikdesignerin, die andere absolvierte eine grafische Ausbildung sowie ein Innenarchitektur-Studium. &quot;Vor zehn Jahren haben wir uns kennengelernt, als wir für dieselbe Firma tätig waren,&quot; erzählt Voshage. &quot;Mit der Zeit entstand der Wunsch, sich selbständig zu machen - und unsere Vorliebe für Schokolade haben wir darin auch untergebracht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schokolade ist eine launische Diva &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aller Anfang ist schwer und manches nicht so leicht, wie es sich die Macherinnen vorstellten. Lange Zeit tüftelten sie an den Gießformen der Buchstaben. Die einzelnen Lettern mussten sich deutlich vom Sockel abheben. Die Buchstaben benötigten eine ansprechende Größe. &quot;Schwierig war es auch, die Schokolade heil aus der Form herauszubekommen,&quot; erzählt Sandra Kübler von ihren ersten Versuchen. Und Schokolade schmeckt zwar gut, zeigt sich aber als launische Diva, wenn sie in Form gebracht werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Damit das Ergebnis perfekt wird, gibt es sehr viel zu beachten, etwa die Temperatur der geschmolzenen Schokolade.&quot; Die Verabeitung macht nun ein ausgewiesener Profi und ausgebildeter Chocolatier. Konditormeister Michael A. Wulf von der Konditorei Schurr in Heslach liefert seitdem zuverlässig alle Buchstaben von A bis Z. Hochwertige französische Schokolade mit einem Kakaoanteil von 70 Prozent wird dabei von Hand gegossen. Anfangs haben die Jungunternehmerinnen auch den organisatorischen Zeitaufwand unterschätzt, der mit Verpackung und Etiketterung einhergeht, erinnern sich die beiden. Als sie 2006 nebenher mit dem Geschäft begonnen haben, waren es ausschließlich private Kunden, die ihre schwarze Kunst der süßen Buchstaben schätzten. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Heute ordern vorwiegend Geschäftskunden Botschaften, die ihren Kunden auf der Zunge zergehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pariser Kaufhaus orderte Typolade &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar in Paris ist man bereits auf die Stuttgarter Schokoladentexte aufmerksam geworden. Ihr erster Großauftrag kam 2008 in der Vorweihnachtszeit aus dem Pariser Luxuskaufhaus Printemps und nötigte den Schokolademacherinnen einiges ab. &quot;Damals hatten wir noch die alten, umständlicheren Gießformen,&quot; erklärt Kübler. Heute bestehen die Formen aus einfach zu handhabenden Polycarbonat. Neben Buchstaben sind Satz- und Sonderzeichen im Angebot, ebenso wie oft gewünschte Symbole - etwa Herzen und Sterne. Wünscht ein Kunde die Umsetzung seines Firmenlogos, wird dieses erstellt. Das ist für die grafisch versierten Inhaberinnen kein Problem. Neben der Zartbitterschokolade sind auch andere Sorten möglich, ebenso wie bunte Buchstaben. Für den kurzfristigen Bedarf haben die Typolade-Chefinnen immer genügend Buchstaben zur Hand.  Größere Bestellungen werden &quot;just in time&quot; gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sag' es mit Schokolade &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlässe, um die schwarze Kunst der Schokolade vorzuführen, gibt es zur Genüge: als Glückwünsche festliche Anlässe, als Geschenkeanhänger, Beigabe zu Einladungen oder als oder Namensschild auf einer gedeckten Tafel. Hochwertige vorgefertigte Geschenkepackungen  machen es leicht &quot;Glückwünsche&quot; zu verschicken oder &quot;Danke&quot; zu sagen. Zu Ostern gab es in diesem Jahr auch Hasen und Ostereier, allerdings nicht wie üblich in glänzender Alufolie verpackt, sondern in schlichten bunt verzierten Lettern als &quot;EI&quot; oder &quot;HASE&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als einmal hat Typolade einen Heiratsantrag aus Schokolade geliefert. &quot;Liebe schmilzt nicht&quot; - zumindestens nicht in der Hitze, die die Lieblinge aus Kakao weniger vertragen. Diesen Spruch bestellte ein Mann, der seiner Freundin vor einiger Zeit das Wort 'Liebe' geschenkt hatte. &quot;Die hatte den Liebesbeweis dann dummerweise neben den Herd gestellt, wo es dann geschmolzen ist&quot; erzählt Christine Voshage &quot;und wir hatten einen neuen Auftrag.&quot; Wer zusehen möchte, wie das essbare Alphabet entsteht, engagiert die Unternehmerinnen von Typolade für ein Event-Setzen, direkt vor Ort bei Messen oder Firmenveranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und gesund ist sie auch noch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als eine halbe Tonne Schokolade haben Sandra Kübler und Christine Voshage seither in alle Welt geschickt. Über ihren Online-Shop setzen sie ihre Ware mittlerweile auch über Deutschland hinaus ab. Schließlich sind die Schokobuchstaben, die aussehen wie aus einem alten Setzkasten, nicht allein schön anzusehen, sondern auch noch gesund.  Cocoheal lautet der Kunstname für die Substanz N-Phenylpropenoyl-L-aminosäureamide. Wissenschaftler der Universität Münster haben diesen Stoff aus Kakao isoliert und charakterisiert und herausgefunden, dass er regenerierend auf  wirkt und den Magen vor schädlichen Bakterien schützt. So kann man künftig guten Gewissens die  heimische Obstschale mit einer Schokoladenweisheit aus Stuttgart garnieren: LECKER UND GESUND!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.typolade.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.typolade.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Typolade.jpg.16495.jpg</bild>
    <id>309199</id>
    <thema>Existenzgründung, Medien &amp; IT, Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>02.05.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/309091">
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    <title>Rein und raus mit System</title>
    <description>Die Stuttgarter S&amp;P Computersysteme GmbH liefert erfolgreich seit mehr als 25 Jahren Software für die Intralogistik </description>
    <article>Eigentlich ist es bekannt, dass Küchengewürze nicht im Wohnzimmer aufbewahrt werden, dass die Butter in den Kühlschrank gehört, immer genügend Klopapier im Haus sein sollte, und alle unsere T-Shirts an einem bestimmten Platz im Regal zu finden sind. Wie jedes Unternehmen betreiben auch wir in unseren eigenen vier Wänden ständig Lagerlogistik - nur dass wir uns dessen nicht bewusst sind. Wenn es allerdings um größere Mengen geht, müssen Spezialisten ran, wie die S&amp;P Computersysteme GmbH aus Stuttgart. Das Systemhaus für Logistik entwickelt für seine Kunden seit mehr als 25 Jahren individuelle Softwarelösungen für die Intralogistik im In- und Ausland, für jede Branche und für jegliche Unternehmensgröße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Zu unseren Kunden gehören Europas führende Hersteller für Küchen, Forstbedarf, exklusive Mode, Landmaschinenersatzteile, Gartenprodukte, Spielfiguren, oder der am schnellsten wachsende Webshop für Lampen- und Leuchten, erzählt Geschäftsführer Horst Reichert, &quot;und jeder hat andere Bedürfnisse.&quot; Die Aufgaben an die Lagerverwaltung sind mittlerweile sehr komplex und die Zeiten von Zettelwirtschaft und Endloslisten lange vorbei. Ohne Software und intelligente Technik ist sie nicht mehr zu bewältigen. Hier sind alle Informationen und Aktionen miteinander vernetzt. S&amp;P Logistik stellt ebenfalls die passende Hardware bereit. &quot;Wir liefern alle benötigten Komponenten von der Planung, der Installation bis hin zum Service&quot;, sagt Reichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Multifunktionale Geräte &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne mobile Geräte, die einer eierlegenden Wollmilchsau ähneln, geht gar nichts. In einem einzigen Gerät vereinen sich Mobiltelefon, Funksprechgerät, Barcode-Scanner, Digitalkamera und ein mobiler Computer. Touchscreens mit Barcodescanner, die über eine Reichweite von bis zu zehn Metern verfügen, identifizieren alle Produkte, ob sie nun ein- oder ausgelagert werden. Am Arm lässt sich ein komplettes Mini-Terminal befestigen. Dieses verfügt über eine Tastatur sowie einen Handrücken- oder Ringscanner - somit haben die Mitarbeiter im Lager beide Hände zum Arbeiten frei. Mit einer eigens entwickelten Sprachsoftware lassen sich die notwendige Bearbeitungszeit, aber auch mögliche Fehler, deutlich reduzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim System &quot;Pick-by-Voice&quot; leitet das Gerät den Mitarbeiter zum richtigen Regalplatz. Durch Bestätigung des Mitarbeiters am Terminal wird kontrolliert, ob das richtige Produkt entnommen wurde.&lt;br /&gt;
Mobile Drucker liefern dazu die passenden Adress- oder Begleitbelege. Eine perfekt abgestimmte EDV-Umgebung gehört längst zu den selbstverständlichen Forderungen. S&amp;P ist seit ihrer Gründung als Ingenieurbüro im Jahr 1985 mit Software für die Lagerverwaltung vertraut und hat im Laufe der Jahre eine eigene Anwendungssoftware entwickelt, die auf die speziellen Kundenbedürfnisse abgestimmt wird. &quot;Wir verstehen uns nicht als reine Softwareschmiede, sondern kennen die Logistik mit allen ihren Finessen - das stellt sich immer wieder als immenser Vorteil heraus und unterscheidet uns von vielen, oft auch größeren Mitbewerbern, deren Projekte wir auch schon abgelöst haben, weil die Kunden nicht zufrieden waren&quot;, erzählt Reichert selbstbewusst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Branchengrößen schätzen Logistik aus Stuttgart&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen lediglich 32 Mitarbeitern ergattert das Unternehmen riesige Aufträge. Auf das Spezialwissen und die Zuverlässigkeit des Stuttgarter Unternehmens vertrauen Branchengrößen wie der Gartengerätehersteller Gardena, der Nudelproduzent Birkel, der Freizeitsportspezialist Salewa, der Marktführer für Motorsägen Stihl, der Logistikdienstleister Meyer&amp;Meyer und so unterschiedliche Textilriesen wie der Modediscounter NKD und Modepapst Hugo Boss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine perfekte Lagerlogistik steuert heutzutage ein gut organisiertes Durcheinander. Mit Hilfe einer chaotischen Lagerplatzverwaltung lässt sich der verfügbare Stauraum im besten Fall bis auf auf den letzten Quadratzentimeter ausnutzen. Die Software erkennt, wo wieviel Platz zur Verfügung steht und lotst die einzulagernde Ware genau dorthin. Wegeoptimierung heißt das zweite Zauberwort. Der Computer errechnet sowohl beim Ein- als auch Auslagern von Artikeln, wie die einzelnen Aufträge zusammengestellt werden. So müssen die Lagerarbeiter nicht kreuz und quer durch die Hallen laufen. Mit der gängigen ABC-Analyse werden die oft georderten Artikel so platziert, dass sie besonders schnell zugänglich sind, während die zeitnahe, computergestützte Aktualisierung aller Daten auch eine permanente Inventur ermöglicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Software, Hardware und W-Lan&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die  Methode &quot;First In First Out&quot; stellt sicher, dass immer die ältesten Bestände zuerst das Lager verlassen. &quot;Weil große Lagerflächen teuer sind, werden die Kommissionierungslager, von denen aus die Ware verschickt wird, bewusst klein gehalten, etwa beim Spielfiguren-Hersteller Schleich aus Schwäbisch Gmünd. Auch hier hilft die Intralogistik-Software, die regelt, dass die am meisten nachgefragten Produkte jederzeit vorrätig sind, während ein Großteil der Ware im Hauptlager verbleibt. &quot;Die drahtlose Datenübertragung ist die Voraussetzung für flexible mobile Datenkommunikation im Lager&quot;, so Reichert. Anders als bei einer einfachen Büroinstallation muss aber vor allem auf den flächendeckenden Betrieb eines W-LAN-Netzes geachtet werden. Ein Stapler der von einer Halle in die andere fährt darf unterwegs seine Kommunikationsverbindung nicht verlieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei vielen anderen kleineren und mittelständischen Unternehmen in der Region auch, muss es nicht immer höher, schneller und weiter sein, um voranzukommen. Obwohl das Unternehmen bereits viel größer sein könnte, bleiben die Geschäftsführer lieber auf dem Boden. &quot;Wir wollen solide weiterwachsen, obwohl wir viel mehr Aufträge hätten annehmen können. So bleiben wir  finanziell unabhängig und flexibel.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sup-logistik.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.sup-logistik.de/&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/SuP%20IT-Logistik%20Kommissionierung.jpg.16414.jpg</bild>
    <id>309083</id>
    <thema>Medien &amp; IT, Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>18.04.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/309041">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/309041</link>
    <title>E-Leih statt Ebay</title>
    <description>Ein Internetportal aus Stuttgart macht das Verleihen von Gegenständen zum Geschäft</description>
    <article>Das beste Pferd im Stall gehört ihm selbst: Unzählige Male hat Michael Aechtler das eigene Darth-Vader- Kostüm über seine Internet-Plattform leihdirwas.de verliehen. &quot;800 Euro hat es mich gekostet, inzwischen habe ich damit über 3.000 Euro umgesetzt und es ist noch tipptopp erhalten.&quot; Gründer Aechtlers persönlicher Goldesel ist zugleich sein bestes Werbezugpferd. Im Februar 2013 warf sich &quot;Galileo&quot;-Moderator Stefan Gödde für die TV-Lernsendung in das Star-Wars- Gewand und machte es so zur Fernsehberühmtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 8.000 Gegenstände hat das Stuttgarter Portal bereits im Katalog. Akkuschrauber, Beamer, Kettensägen oder Dachgepäckträger sind typische Artikel, aber auch Fahrradtaxis, Glühweinkessel, Kinderbetten und ein Brautkleid finden sich auf der Website. Das Angebot ist so prall wie das Leben selbst. &quot;Privatleute sollen hochwertige Dinge so einfach wie möglich und mit einem guten Gefühl an Fremde verleihen können, um Geld zu verdienen&quot;, bringt der 33-Jährige den Ansatz seiner Firma auf den Punkt. Gemeinsam mit seinem 26 Jahre alten Bruder Mark hat er 2010 Leihdirwas gegründet; er, ein gelernter IT-Systemelektroniker, der als Angestellter einer IT-Firma &quot;ins Marketing gerutscht&quot; ist, der Bruder ein Fachinformatiker. Zeitlebens haben die beiden stets in derselben Firma gearbeitet, als Kinder der Social-Media-Welle schließlich ein Start-Up auf den Weg gebracht. &quot;Social Media beruhen auf dem Prinzip Teilen.&quot; So haben sie das Teilen von Eigentum als Geschäftsidee umgesetzt und nach eineinhalb Jahren Vorlaufzeit im Frühjahr 2012 ihre Angestelltenjobs endgültig an den Nagel gehängt. &quot;Wir wollen das Ebay des Leihens werden&quot;, formuliert Michael Aechtler gänzlich unbescheiden seine Vision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der ersten Finanzierungsrunde durch die Business Angels Region Stuttgart (BARS) ist ein Anfang gemacht. Von der sechsstelligen Summe, die das Unternehmen in der Frühphase benötigt, hat der Stuttgarter Unternehmer Ingo Weber einen wesentlichen Teil aufgebracht. &quot;Hier entwickelt sich gerade ein sehr spannender Markt. Das Wachstum bei Usern, Artikeln und Leihvorgängen wird in den nächsten Monaten noch deutlich an Geschwindigkeit aufnehmen. Die Gründer vereinen Betriebswirtschaft und Technik perfekt und haben ein überzeugendes Konzept vorgelegt&quot;, schwärmt der Business Angel von seiner Investition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem derart dynamischen und sensiblen Markt kann man heute brummen und morgen floppen. Die Gebrüder Aechtler gehen deshalb über die portalüblichen Profile und gegenseitige Nutzerbewertungen hinaus und gestalten ihr Angebot gemeinsam mit Leihern und Verleihern, holen sich Anregungen und Feedback. So laden sie mehrmals im Jahr zur &quot;User Experience&quot;, gleichzeitig Community-Treff und gruppendynamische Marktforschung. Dort werden Bedürfnisse abgefragt und neue Funktionen getestet. &quot;Wenn wir es können, setzen wir die Anregungen um&quot;, versichert Aechtler und nennt als Beispiel den Auftragsbutton, der früher mit &quot;Jetzt leihen&quot; beschriftet war und jetzt &quot;Artikel anfragen&quot; heißt. Das Publikum dankte den Abbau der psychologischen Hemmschwelle mit spürbar höheren Nutzerzahlen. Eine App für Smartphones, die das spontane Leihen von unterwegs komfortabler macht, soll für den nächsten Sprung sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir leben von Umsatzprovision&quot;, beschreibt Aechtler sein Geschäftsmodell. Er möchte in erster Linie Geld verdienen und nicht &quot;vorschnell in die Nachhaltigkeitsecke gesteckt werden&quot;. Dennoch hat er gemeinsam mit anderen unter der Webadresse kokonsum.org eine Community für gemeinsamen Konsum gegründet und sich auf diesem Gebiet als bundesweit gefragter Experte einen Namen gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Leihdirwas GmbH&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Gründungsjahr: 2010&lt;br /&gt;
Sitz: Stuttgart&lt;br /&gt;
Mitarbeiter: 3 feste, 4 freie&lt;br /&gt;
Leihartikel im Angebot: 8.000&lt;br /&gt;
leihdirwas.de</article>
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    <thema>Existenzgründung, Medien &amp; IT, Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>11.04.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/309006">
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    <title>Die Herrin der Bilder</title>
    <description>Christiane Lange ist die neue Chefin der Staatsgalerie Stuttgart</description>
    <article>Seit Januar bestimmt sie, wo Holbein, Picasso und Oskar Schlemmer hängen. Christiane Lange hat als neue Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart viel vor. Sie freut sich &quot;auf die wunderbare Sammlung&quot;. Allein in der Dauerausstellung sind derzeit rund 800 Kunstwerke zu sehen. Zuletzt leitete Lange sieben Jahre lang die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München, die über keine eigene Sammlung verfügt - eine neue Erfahrung für die Kunsthistorikerin, die mit viel Verve an ihre neue Aufgabe herangeht. Ein besonderer Leckerbissen ist die 400.000 Blätter umfassende Grafische Sammlung, deren empfindliche Schätze in wechselnden Ausstellungen des Grafik-Kabinetts präsentiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 284.000 Besuchern und bis zu acht Ausstellungen im Jahr zählt die Staatsgalerie zu den meistbesuchten Museen Deutschlands. Die neue Direktorin will das größte Kunstmuseum in Baden-Württemberg noch stärker in die Öffentlichkeit bringen. &quot;Mein Hauptaugenmerk liegt darauf, das Museum wieder mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken&quot;, erklärt Lange. Immerhin sind in der Staatsgalerie praktisch alle Künstler vertreten, die in der westlichen Kunst des 20. Jahrhunderts Rang und Namen haben, viele von ihnen mit weltbekannten Werken. Hinzu kommen außergewöhnliche Schätze wie Jerg Ratgebs Herrenberger Altar oder Schlemmers Figurinen für das Triadische Ballett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der vielfältigen Sammlung, deren reicher Bestand an Gemälden und Plastiken Werke der europäischen Kunst vom 14. bis zum 21. Jahrhundert umfasst, punktet auch die Architektur. Der 1984 eröffnete Bau von James Stirling gilt als eines der bedeutendsten Werke der postmodernen Architektur in Deutschland. &quot;Es wird eine Herausforderung sein, diese Perle bei künftigen Ausstellungen mit dem wunderbar renovierten Altbau aus dem 19. Jahrhundert stimmig zu verbinden&quot;, meint die neue Chefin. Die nächsten Projekte sind bereits geplant: &quot;Zum Jahresende werden wir niederländische und flämische Malerei des 17. Jahrhunderts zeigen, ebenso wie Ausstellungen zum 150. Geburtstag von Edvard Munch und zum 200. Geburtstag von Richard Wagner.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausstellungen müssen nicht ständig neue Größenrekorde brechen, ist die neue Museumschefin überzeugt. Sie will die Arbeit mit der vorhandenen Sammlung weiter intensivieren. Auch &quot;die Vermittlung spielt eine immer größere Rolle&quot;, wie das breite Angebot für unterschiedliche Zielgruppen zeigt. Die Staatsgalerie verfügt mit ihren weiträumigen und modern ausgestatteten Workshop- und Medienräumen über ausgezeichnete Bedingungen für die Kunstvermittlung. Nicht zuletzt wünscht sich Christiane Lange pointierteres Licht und ein anderes Farbkonzept für die Wände. &quot;Alte Meister können ihr Potenzial an weißen Wänden nicht entwickeln. Ich werde auch die Sammlung neu hängen. Diese Chance lässt sich kein neuer Direktor entgehen&quot;, meint sie augenzwinkernd. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://staatsgalerie-stuttgart.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://staatsgalerie-stuttgart.de/&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/PK_Christiane_Lange_01MWK15.jpg.16344.jpg</bild>
    <id>308871</id>
    <thema>Kultur</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>08.04.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308949">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308949</link>
    <title>Frühe Revolutionäre</title>
    <description>Das Bauernkriegsmuseum in Böblingen zeigt ein eindrucksvolles Kapitel der Geschichte im Südwesten</description>
    <article>Was würden wir wohl tun, wenn wir jeden Tag bis zum Umfallen schuften müssten, Steuern, Zölle und Zinsen kaum etwas zum Leben übrig ließen, und wir noch dazu in unserer Freizeit umsonst beim Bau des herrschaftlichen Wohnhauses unseres Chefs mithelfen müssten? Vor knapp 500 Jahren hatten viele Bauern und andere arme und rechtlose Leute die Nase gestrichen voll. Der deutsche Südwesten, darunter Württemberg und Schwaben, war neben Franken und Thüringen ein Zentrum der Aufstände. In den Jahren 1524 und 1525 wandten sich die Bauern gegen den herrschenden Adel wie auch die Kirche und hatten anfangs großen Erfolg. In Böblingen kam es am 12. Mai 1525 zur endgültigen Entscheidungsschlacht, bei der die Bauern blutig besiegt wurden. Annähernd 3.000 Aufständische wurden niedergemetzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Böblingen widmet sich seit 1988 das Deutsche Bauernkriegsmuseum diesem einschneidenden Kapitel der deutschen Geschichte. Die Ausstellung in der sanierten Zehntscheuer dokumentiert die Protestzüge und Massenerhebungen der Bauern. Im Mittelpunkt steht dabei die Böblinger Schlacht. Die Ausstellung würdigt die Bauernführer und ihre Strategien, beleuchtet Tatsachen und deren Hintergründe. Neben der Dokumentation von Kampf und Niederlage wird auch der bäuerliche Alltag näher beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauern waren die Lastesel und Arbeitstiere der mittelalterlichen Feudalgesellschaft, hatten selbst keinerlei Rechte und meist ebenso wenig zu beißen. Die kleinen Äckerle in der Region sind ein Erbe dieser lange zurückliegenden Zeit. Weil jeder Sohn einer Familie denselben Anteil Land erbte, blieb für den Einzelnen kaum noch etwas übrig. Die sogenannte Realteilung verwandelte das Land in eine Ansammlung von Kleinstbauernhöfen, die ihre Bewohner auch ohne Steuern kaum ernähren konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum dokumentiert den Bauernkrieg unter anderem mit einer eindrucksvollen Inszenierung. Auf blutrotem Grund kämpfen die Bauern mit ihren Spießen und Hacken gegen die mächtige Eisenfront der geharnischten Reiter des Bauernsiegers, Georg III. Truchseß von Waldburg. Ausgewählte Waffen der Zeit, Harnische und Hellebarden, Schwerter und Dolche, frühe Feuerwaffen und bäuerliche Stangenwaffen zeigen die Grausamkeit des Kampfes zwischen dem gemeinen Mann und der Obrigkeit. Zusätzlich wurde die Böblinger Schlacht auf einer sechs Quadratmeter großen Fläche  durch ein Zinnfigurendiorama detailgenau rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Museumsbereich thematisiert die Vorgeschichte des Bauernkrieges. Anhand von originalen Holzschnitten, Flugblättern, Frühdrucken und großformatigen Bildreproduktionen, wie zum Beispiel einem &quot;Ständebaum&quot;von dem &quot;Petrarcameister&quot; genannten unbekannten Augsburger Holzschnittzeichner, wird der Besucher in die Umbruchzeit eingeführt, in der sich Mittelalter und Neuzeit gegenüberstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernkriegsmuseum rückt nicht die Sieger in den Vordergrund, sondern die Besiegten. Das Museumsgebäude, die sanierte und mit einem Anbau versehene ehemalige Böblinger Zehntscheuer, erinnert als steinernes Zeugnis selbst an den grausamen alltäglichen Druck, der auf den Bauern und ihren Familien lastete. Der Zehnte war die Naturalabgabe, die an die jeweiligen Herrscher - Adelsherr oder Kloster und Kirche - geleistet werden musste. Ausgewählte  Arbeitsgeräte zeugen im Ausstellungsbereich &quot;Bäuerliche Lebenswelt&quot; davon, wie hart das Leben  damals war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krieg der Bauern fiel mit einer Erfindung zusammen, die das Vorgehen unterstützte: Die Erfindung des Buchdrucks einige Jahrzehnte zuvor. Flugblätter und andere Schriften ließen sich so schnell vervielfältigen und verbreiten. Der Holzschnitt, den Künstler wie Albrecht Dürer für sich entdeckt hatten, war ein ebenso probates Mittel mit schnell gedruckten Bildern und Aufrufen an die Öffentlichkeit zu gehen und die eigenen Ansichten zu verbreiten. Auf einer funktionsfähigen Nachbildung einer frühen Druckerpresse  können die Besucher des Museums Titelblätter von Flugschriften der Reformation und des Bauernkriegs nachdrucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Böblinger Bauernkriegsmuseum möchte nicht zuletzt ins Bewusstsein rücken, dass es auch in der deutschen Geschichte längst vor Errichtung unseres demokratischen Staates freiheitliche Ansätze gegeben hat. Wechselausstellungen und besondere Museumsaktivitäten (Vorträge, Kolloquien, Matineen, Familientage und andere) tragen dazu bei, dass das Museum zu einem lebendigen Forum der Geschichte und Gegenwart wird. Zu den Sonderausstellungen erscheinen die &quot;Böblinger Museumsschriften&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.museen-bb.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.museen-bb.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/BB%20Bauerkriegsmuseum.jpg.16247.jpg</bild>
    <id>308758</id>
    <thema>Kultur, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>29.03.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308859">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308859</link>
    <title>Firmen fördern Familienbande</title>
    <description>179 – das Standortmagazin der Region Stuttgart berichtet über familienfreundliche Unternehmen, Superhelden, 3D-Landschaften und die schwäbischen Wurzeln der Queen</description>
    <article>Ob sich Väter mehr Zeit für die Familie wünschen, Mütter ihre berufliche Laufbahn vorantreiben möchten oder Angehörige der Pflege bedürfen: In den Firmen aus der Region Stuttgart finden solche Bedürfnisse zunehmend Gehör. Davon berichtet die neue Ausgabe des Standortmagazins &quot;179&quot; und zeigt mit vielen Beispielen, dass sich Engagement für familienfreundliche Maßnahmen auszahlt. &quot;Der Wettbewerb um herausragenden Nachwuchs wird immer härter&quot;, sagt Brigitte Preuß von der Allianz Deutschland AG im Interview. &quot;Unternehmen sind folglich gut beraten, sich auf die veränderten Lebenssituationen einzulassen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Vorreiter in Sachen Familienfreundlichkeit ist der Kabelhersteller Lapp aus Stuttgart. &quot;Als wir anfingen, war das ein neuer Ansatz&quot;, berichtet Vorstand Siegbert Lapp im Porträt von Michael Ohnewald. &quot;Heute haben viele Betriebe erkannt, dass ein betriebsnahes, ganztägiges und pädagogisch hochwertiges Kinderbetreuungsangebot ein wichtiger Standortfaktor ist.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Titelthema geht das Magazin den schwäbischen Wurzeln der Queen nach, stellt die neue Chefin der Staatsgalerie Stuttgart vor und ein Ingenieurbüro aus Marbach, das mittels Luftbildern 3D-Modelle von Landschaften und Städten konstruiert. &quot;Sämtliche Superhelden unter einem Dach&quot; hat Europas größter Comicladen, die Sammlerecke aus Esslingen, wohingegen der Star-Wars-Düsterling Darth Vader in voller Lebensgröße in jedem Wohnzimmer zum Leben erweckt werden kann - dank einem Kostüm aus dem Internetportal der Stuttgarter Gründerfirma Leihdirwas GmbH. Eine revolutionäre Neuentwicklung, die für mehr Reichweite im Elektroauto sorgt, ein Supermikroskop aus Diamant, eine Forschungsorgel und ein neuartiger Computerbildschirm für Blinde zeigen die ganze Vielfalt der Forschungs- und Entwicklungslabore in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese und viele weitere Geschichten, Tipps und Termine gibt es jetzt in der neuen Ausgabe von &quot;179 - Das Standortmagazin der Region Stuttgart&quot; - als E-Paper oder gedruckt unter &lt;a href=&quot;http://179.region-stuttgart.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://179.region-stuttgart.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Cover-179-1-2013.jpg.16307.jpg</bild>
    <id>308858</id>
    <thema>Existenzgründung, Kultur, Medien &amp; IT, Regionales, Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>26.03.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308792">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308792</link>
    <title>Kettenrevolution</title>
    <description>Zwei leidenschaftliche Biker und Ingenieure erfinden das Fahrrad ein bisschen neu: Die Pinion GmbH aus Denkendorf verordnet Fahrrädern eine Getriebeschaltung</description>
    <article>Lässt sich das Fahrrad noch einmal revolutionieren? Wenn es nach dem Willen einer jungen Firma aus der Region Stuttgart geht, lautet die Antwort eindeutig: Ja. Den leidenschaftlichen Bikern und Ingenieuren Christoph Lermen und Michael Schmitz verdarb die klassische Kettenschaltung oft genug den Fahrspaß beim Mountainbiken. &quot;Unsere Suche nach der idealen Fahrradschaltung begann nicht am CAD-Desktop, sondern auf dem Trail.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jungen Ingenieure lernten sich während des Studiums beim Sportwagenhersteller Porsche kennen. In dem inspirierenden Umfeld von Hochschule, Entwicklung von automobilem Hightech und privater Bike-Begeisterung reifte gemeinsam die Idee, Techniken und Qualitätsstandards aus dem Automotive-Engineering auf die herkömmliche Fahrradschaltung zu übertragen. &quot;Statt zeitraubender Pflege und Wartung kamen wir zu der Überzeugung, dass es eine bessere Schaltungslösung für Fahrräder geben muss&quot;, erzählt Schmitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgekommen ist dabei das erste Fahrradgetriebe der Welt, das nach Automobilstandards in Serienreife produziert wird. &quot;Mit dem P1.18-Getriebe haben wir kein einzelnes Produkt, als vielmehr eine neue Basistechnologie entwickelt&quot;, erläutert Christoph Lermen den Ansatz der beiden Existenzgründer. Den Aufbau der Firma unterstützen Banken und andere Kapitalgeber - der finanzielle Aufwand für die Entwicklung ist hoch. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2006. Mittlerweile tüfteln sieben Mitarbeiter und die zwei Chefs - eine junge Crew - weiter an ihrer wegweisenden Idee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahnradübersetzungen sind nichts Neues. Die kannte schon Aristoteles. Da Vinci entwarf derer gleich Hunderte. Leistungsstarke Industriegetriebe gibt es seit den Tagen der Dampfmaschine, und selbst das moderne Stirnradgetriebe ist bereits seit Kaisers Zeiten Standard in der Fahrzeugtechnik. Neu an den Pinion-Radgetriebe ist, &quot;dass es uns gelungen ist, ein Stirnradgetriebe mit zwei hintereinander geschalteten Teilgetrieben und 18 gleichmäßig abgestuften Gängen kompakt und leicht zu konstruieren&quot;, erklärt Lermen. Auf diese Weise wird das Getriebe nahezu dauerhaft haltbar und wartungsfrei, versprechen die beiden Ingenieure. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da alle Teile in einem feinen, kleinen Gehäuse gut geschützt eingekapselt und zentral im Fahrradrahmen integriert sind, ist das Pinion-Radgetriebe eine Alternative zur Kettenschaltung, der letzten technischen Schwäche am Fahrrad. Nabenschaltungen bieten zwar eine Alternative, &quot;deren ungünstige Massenverteilung und der in einigen Gängen deutlich spürbare Kraftverlust liefen unserer Vorstellung von Fahrdynamik, Handling und sportlichem Einsatz aber zuwider&quot;, erklärt Schmitz die Entscheidung für den klassischen Getriebeaufbau. Im letzten Jahr sind die ersten Pinion-Getriebe ausgeliefert worden und die Liste renommierter Fahrradhersteller, die die technische Weltneuheit Made in der Region Stuttgart in ihre Modelle eingebaut haben, ist beeindruckend: Staiger, Patria, Koga, Nicolai und Endorfin sind nur einige Marken, die auf die Neuheit setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst letztes Jahr sind die Existenzgründer von Stuttgart auf die Fildern nach Denkendorf umgezogen. Dort läuft seit Juli 2012 im neuen Werk die Produktion und Auslieferung auf Hochtouren. Das Pinion-Getriebe wurde zuvor im eigenen Prüflabor eingehend getestet, so dass ein Höchstmaß an Qualität und Zuverlässigkeit gewährleistet ist. &quot;Wir testen auf dem gleichen hohen Niveau und mit den Prüfstandards, die auch in der Automobilindustrie angewendet werden,&quot; versichert Schmitz. Wer also demnächst mit einem neuen Pinion-Getriebe-Bike auf dem Trail unterwegs ist, kann sicher sein, dass er dabei kein Versuchskaninchen sein wird, sondern ein dauerhaft haltbares Produkt erhält, auf das Verlass ist. Wer davon allein nicht überzeugt ist, lässt sich womöglich davon beeindrucken, dass Extrembiker Felix Fröhlich 2010 mit einem Pinion Getriebe-Prototypen den Himalaya durchquert hat. Probleme? Keine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der letztjährigen Messe Eurobike und dem Eurobike Demoday haben zwölf Fahrradhersteller von Mountainbikes, Trekking- und Urban-Bikes bis hin zu E-Bikes ihre neuen Modelle mit Pinion-Antrieb präsentiert. &quot;Die Reaktionen waren wie schon im letzten Jahr sehr positiv&quot;, berichten die Geschäftsführer einhellig. &quot;Weitere Fahrradhersteller wollen ihre Bikes auf unsere Getriebe abstimmen und ausrüsten.&quot; Einen schicken Katalog haben die Jungunternehmer auch schon herausgebracht. Darin zeigen sie neben Details der Getriebetechnik auch die Fertigung, erläutern die Testverfahren und lassen die Fahrradliebhaber hinter die Kulissen schauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://pinion.eu&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://pinion.eu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.pinion.eu/PDF/pinion_catalogue_2012_web.pdf&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.pinion.eu/PDF/pinion_catalogue_2012_web.pdf&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Pinion%20Getriebe2.16259.jpg.16263.jpg</bild>
    <id>308788</id>
    <thema>Existenzgründung, Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>20.03.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308762">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308762</link>
    <title>Das grüne Autohaus</title>
    <description>Esslinger Wissenschaftler erforschen, wie Autowerkstätten nachhaltiger werden können</description>
    <article>Jährlich werden in Deutschland rund drei Millionen Fahrzeuge zugelassen, während etwa 50 Millionen Autos gewartet werden müssen. &quot;Angesichts dieser Zahl wird es immer wichtiger, im Bereich Service rund um das Automobil neue Lösungen anzubieten&quot;, sagt Professor Norbert Schreier von der Hochschule Esslingen. Schreier und seine Studenten befassen sich im Rahmen von Studien-, Abschluss- und angewandten Forschungsarbeiten innerhalb des Schwerpunktes Fahrzeugtechnik Service mit der Nachhaltigkeit und Effizienz von Autohäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei werden sowohl die Architektur der Gebäude als auch die Werkstatt und ihre Serviceeinrichtungen genauer unter die Lupe genommen. Die Wissenschaftler beschäftigen sich unter anderem mit der Frage, wo die größten Energieverbraucher in den Werkstätten sitzen und wie der Verbrauch gesenkt werden kann. Den meisten Strom verbrauchen Druckluft, Lackierkabinen sowie die computergestützten Systeme und das Laden der Batterien. In ihren Arbeiten erarbeiten die angehenden Ingenieure detaillierte Lösungsvorschläge zur Minimierung des Energieverbrauchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreier ist sich darüber bewusst, dass bei der Durchsetzung des grünen Autohauses Geduld gefragt ist: &quot;Ein Kfz-Mechaniker mit Benzin im Blut wird sich nicht über Nacht für Nachhaltigkeit interessieren&quot;, so Schreier. Daher müsse langsam ein Bewusstseinswandel eingeläutet werden, der in eine nachhaltige Mobilität eingebettet ist. Dabei wird sich nach Ansicht des Professors für Fahrzeugtechnik künftig auch das Berufsbild der Ingenieure ändern: &quot;Service und Nachhaltigkeit müssen von den Ingenieuren in ein neues Fahrzeug ‚rein-entwickelt‘ werden.&quot; Unternehmen würden zudem immer mehr nach Mitarbeitern suchen, die neben dem Fachwissen eines Ingenieurs auch über Kompetenzen in Gebieten wie Projektmanagement, Mitarbeiterführung oder Controlling verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Lehr- und Forschungsschwerpunkt Fahrzeugtechnik Service ist die Hochschule Esslingen die einzige bundesweit. Den Schwerpunkt haben rund 100 angehende Ingenieure gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hs-esslingen.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.hs-esslingen.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/DasGrueneAutohaus.jpg.16238.jpg</bild>
    <id>308761</id>
    <thema>Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>15.03.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308685">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308685</link>
    <title>VDC erhält Auszeichnung für exzellentes Netzwerk-Management</title>
    <description>Gutachter bescheinigen dem VDC herausragende Leistungen</description>
    <article>Das Virtual Dimension Center (VDC) in Fellbach hat die Auszeichnung &quot;Cluster-Exzellenz Baden-Württemberg&quot; vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft erhalten. Insgesamt 34 Qualitätskriterien wurden dafür überprüft, unter anderem die Strukturen, Dienstleistungen, Aktivitäten und Strategie des Netzwerks. Die Gutachter bescheinigten dem VDC herausragende Leistungen und Ergebnisse. Mit dem Qualitätsprädikat ausgezeichnete Initiativen sollen Zugang zu ausgewählten Programmen und Aktionen des Ministeriums erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Diese Auszeichnung zeigt ein weiteres Mal, dass im führenden deutschen Netzwerk für Virtual-Reality-Technologien herausragende Arbeit geleistet wird. Das VDC ist ein gutes Beispiel dafür, wie die regionalen Kompetenzzentren die Technologiekraft am Standort Region Stuttgart weiter voranbringen und so unsere Wirtschaft stärken&quot;, sagte Dr. Walter Rogg, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das für die Auszeichnung eingesetzte Evaluationsverfahren wird aktuell in zahlreichen Ländern der Europäischen Union umgesetzt. Damit ist die jetzt an das VDC vergebene Auszeichnung &quot;Cluster-Exzellenz Baden-Württemberg&quot; mit dem künftigen EU-Qualitätsprädikat &quot;Cluster Management Excellence&quot; in Gold kompatibel. Das VDC ist das dritte Netzwerk in Deutschland und das zwölfte Netzwerk in Europa, das dieses Prädikat erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Virtual Dimension Center (VDC) bündelt das Wissen führender Forscher, Entwickler, Anbieter und Anwender rund um das Thema Virtual Engineering. Dazu gehören 3D-Visualisierungs- und Simulationstechnologien ebenso wie Technologien der Virtuellen Realität. Als zentrale Anlaufstelle für Beratung und Technologietransfer bietet das VDC vor allem eine Plattform zum Wissens- und Informationsaustausch sowie für überbetriebliche Kooperationsprojekte. Das VDC ist eines von 13 Kompetenz- und Innovationszentren in der Region Stuttgart, die von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) ins Leben gerufen wurden und deren Arbeit sie koordiniert und unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.vdc-fellbach.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.vdc-fellbach.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://kompetenzzentren.region-stuttgart.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://kompetenzzentren.region-stuttgart.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/FCS%202013_Presse%201.jpg.16203.jpg</bild>
    <id>308682</id>
    <thema>Wirtschaft, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>08.03.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308649">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308649</link>
    <title>Außen schlicht - innen ein Juwel</title>
    <description>Die sanierte Veitskapelle in Mühlhausen ist die kunsthistorisch bedeutendste Kirche in Stuttgart</description>
    <article>Von außen ist das kleine Gotteshaus schlicht und unscheinbar. Innen ist es ein Juwel, das die anderen Stuttgarter Kirchen in ihrem kunsthistorischen Rang weit übertrifft. Die Veitskapelle in Stuttgart-Mühlhausen hat in ihrer mehr als sechs Jahrhunderte langen Geschichte vieles überstanden - sowohl Kriegsschäden als auch kirchliche Bilderstürme der Reformationszeit. Sie blieb überdies von entstellenden Umbauten verschont. Der Zahn der Zeit hatte dennoch an den Mauern genagt, ebenso Bausünden, wie die geteerte Außenfläche, über die das Regenwasser direkt ins Mauerwerk lief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen zwei Jahren wurde die Veitskapelle innen wie außen aufwändig saniert, um die außergewöhnlich reichen und wertvollen Wandmalereien zu bewahren, die durch bröseliges Mauerwerk zu angegriffen waren. Die Bedeutung der Kapelle wurde bei der Sanierung bestätigt. Die Kunsthistoriker und Denkmalpfleger betonen, dass die Wandmalereien in einer seltenen Vollkommenheit überliefert sind. Sie  zählen zu den kunsthistorisch bedeutendsten Bildkunstwerken ihrer Zeit in Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einflüsse der Künstlerfamilie Parler &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die prächtigen Wand- und Gewölbemalereien stammen aus dem 14. bis frühen 15. Jahrhundert und schmücken den gesamten Kirchenraum. Der Chor, als liturgisch wichtigster Raum, ist am aufwändigsten ausgestattet. Auf zwölf Wandfeldern wird die Legende des heiligen Veit erzählt, der als Sohn eines römischen Senators auf Sizilien zur Welt kam, bereits während seines Lebens viele wundersame Dinge vollbrachte und etwa im Jahr 303 dem Märtyrertod starb. Seine Verehrung dehnte sich schnell auch nördlich der Alpen aus. In mehr als 150 Kirchen werden bis heute Veitsreliquien aufbewahrt. Das bekannteste Gotteshausunter ihnen ist der gotische Veitsdom in Prag. Dessen Architektur wiederum prägte maßgeblich die berühmte, aus Schwäbisch Gmünd stammende Architekten- und Bildhauerfamilie Parler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der geschnitzte Hauptaltar aus dem Jahr 1510 rückt die drei Kirchenheiligen Veit in der Mitte, links Wenzel und rechts Sigismund in den Vordergrund. Der heutige Hochaltar ersetzte den ehemaligen &quot;Prager Hochaltar&quot;, der heute in der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen ist. Im Chor zeigen die Malereien das Weltgericht und im Zentrum des Gewölbes die Marienkrönung, geflügelte Evangelistensymbole stehen den dargestellten Kirchenvätern gegenüber. Fünf Szenen bringen das Marienleben näher. In den unteren zwölf Feldern veranschaulichten die Künstler das Leben des Kirchenpatrons Veit. Weitere Attraktionen der Veitskapelle sind ein Reliefbild, das die ohnmächtige Maria nach dem Tod ihres Sohnes zeigt, sowie die Grabmale der Ortsherren. Weitere spätgotische Schnitzaltäre aus dem beginnenden 16. Jahrhundert stellen einige Jünger und  Märtyrerinnen dar. Die flache Holzdecke und die Westempore wurden 1488 eingefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bausünden und andere Schäden &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kunsthistorische Kleinod in Stuttgart-Mühlhausen entstand über Beziehungen des damaligen Ortsherren Reinhard von Mühlhausen. Dieser lebte im Umfeld des Kaiserhofes Karls IV. in Prag, wo er und sein Bruder im Dienste der Grafen von Württemberg standen. Aus der blühenden Handelsmetropole, die damals das politische wie wirtschaftliche Zentrum Mitteleuropas war, ließ der Kirchenstifter die besten Handwerker nach Mühlhausen kommen. Vermutlich gehörten dazu sogar Meister aus der legendären Prager Dombauhütte, die von der europaweit  angesehenen Künstlerfamilie Parler geleitet wurde. Wie eine Inschrift bezeugt, wurde der Kirchenbau im Jahr 1380 begonnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als vor einigen Jahren der Dachstuhl genauer in Augenschein genommen wurde, wurde das Ausmaß der Schäden erst ersichtlich. Durch Insekten, Pilze und Fäulnis war das Holz morsch geworden. Durch Risse im bröselnden Mauerwerk und Feuchtigkeit in den Mauern waren die Malereien akut gefährdet. Als eine Bausünde aus den 1960er Jahren wurde der Teerbelag rund um die Kirche erkannt, der das Regenwasser direkt an die Sandsteinmauern leitete, die sich mit Wasser vollsogen. Die komplette Sanierung kostete 2,5 Millionen Euro. In den vergangenen eineinhalb Jahren war die historische Veitskapelle das Refugium der Statiker, Restauratoren und Denkmalschützer. Das Landesamt für Denkmalpflege sandte seine Restauratoren aus, die das historische Gebäude, dessen Mauern nach außen drifteten, fachkundig untersuchten, sicherten, Risse ausbesserten und den Schmutz, der auf den Malereien lag, in mühevoller Kleinarbeit entfernten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Viele generöse Spender &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders aufwendig war der neue Putz, der nach einem mittelalterlichem Originalrezept von Hand angerührt und aufgetragen wurde. Zudem wurden alle Malereien, Altäre und Statuen sorgfältig restauriert und eine neue Heizung eingebaut. Ohne Spenden wäre das Mammutprojekt rund um die kleine Kapelle nicht möglich gewesen. Neben Bund, Land, Stadt und dem Landesamt für Denkmalpflege förderten ein rühriger Förderverein, viele private Spender, wie auch Unternehmen sowie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Wiederauferstehung des historischen Gotteshauses. Am vergangenen Weihnachtsfest feierte die Gemeinde erstmals wieder den  Gottesdienst in der sanierten Kirche. &quot;Stuttgart braucht diese Kirche. Sie ist ein Teil ihres kulturellen Gedächtnisses,&quot; sagt Pfarrerin Charlotte Sander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veitskapelle ist sonntags zum evangelischen Gottesdienst geöffnet, im Sommerhalbjahr auch Sonntag nachmittags. Die Besichtigung der Kirche ist außerhalb dieser Zeiten nach Voranmeldung beim Evangelischen Pfarramt in Stuttgart-Mühlhausen möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://veitskapelle.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://veitskapelle.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Veitskapelle%20LAD_Felix_Pilz_.bmp.16175.gif</bild>
    <id>308643</id>
    <thema>Kultur, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>07.03.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308618">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308618</link>
    <title>Scharfe Lösungen für fast alle Fälle</title>
    <description>Industriemesser der Alfred Giesser Messerfabrik GmbH aus Winnenden genießen Weltruf</description>
    <article>Die Alfred Giesser Messerfabrik GmbH aus Winnenden ist seit Jahrzehnten führend in der Entwicklung und Herstellung von Maschinenmessern. Für die lebensmittelverarbeitende Industrie sowie die Verpackungs-, Textil-, Papier- und Kunststoffindustrie gibt es kaum Alternativen zu den Messern von Giesser, von denen das Unternehmen an die 6.000 Varianten im Sortiment hat. Täglich werden 1.500 Stück produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Lachsfilet beim Fischhändler oder im Supermarkt kauft, bekommt es weitgehend haut-, fett-, und grätenfrei. Mit größter Wahrscheinlichkeit wurde der Lachs mithilfe eines Werkzeugs von Alfred Giesser aus Winnenden in der Region Stuttgart geköpft, gehäutet und filettiert. Aber nicht nur Fisch oder Fleisch, auch Brot, Wurst, Käse und viele andere Produkte der lebensmittelverarbeitenden Industrie werden mit Industriemessern aus Winnenden geschnitten. Die Alfred Giesser Messerfabrik GmbH ist seit Jahrzehnten führend bei Messern für die Lebensmittelproduktion, insbesondere für die fischverarbeitende Industrie. Das Sortiment umfasst ebenso Messer für die Verpackungs-, die Textil-, die Papier-, die Kunststoff- und die gummiverarbeitende Industrie sowie Schneidwerkzeuge für die Glasindustrie, die Tabakindustrie oder auch für medizintechnische Anwendungen. &quot;Ob Kreis-, Stanz-, Quetsch- oder Spezialmesser - konzipieren und fertigen können wir fast alle Sorten von Messern, im Laufe der Jahre haben wir uns von den Standardprodukten entfernt, um anspruchsvolle Messer für spezielle technische Anwendungen zu fertigen&quot;, erklärt Dipl.-Ing. Berthold Kern, Technischer Geschäftsführer bei der Alfred Giesser Messerfabrik GmbH. &quot;Wir bieten Industriemesserlösungen, die sich perfekt in die Fertigungsprozesse der Kunden  einfügen, dabei ist eine ausführliche Beratung, auch bei der Auswahl von Werkstoffen, Beschichtungen und Oberflächenverarbeitung unerlässlich. Besonders bei härtbaren Edelstählen, die in der Lebensmittel- und Pharma-Industrie eingesetzt werden, besitzen wir eine sehr hohe Werkstoffkompetenz und entwickeln derzeit einen speziellen Messerstahl mit höherer Härte und verbesserter Korrosionsbeständigkeit.&quot; Das Unternehmen, das in der Nische der speziellen Schneidlösungen in über 230 Jahren vom traditionellen Familienbetrieb zu einem High-Tech-Anbieter geworden ist, liefert an Kunden in aller Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Von der Schleiferei zum Unternehmen von Weltruf&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Grundstein für seine Messerfabrikation legte der Messerschleifer Johannes Giesser im Dezember 1776. Bereits vier Jahre später eröffnete er ein Ladengeschäft in der Winnender Altstadt. Dort wurden bis 1935 Messer für den Hausgebrauch, aber auch Taschen- und Schlachtmesser, Messer für die Landwirtschaft oder spezielle Rebenmesser für die Weinbauern der Region geschmiedet. Als die Anwendung für den industriellen Einsatz immer größere Bedeutung gewann, zog das Unternehmen 1967 in einen Neubau im Winnender Industriegebiet. Mit der Produktion von Messern für die Maschinenindustrie begann die Alfred Giesser Messerfabrik GmbH 1969. Bis heute ist die Firma in Familienbesitz und wird in sechster Generation von Ulrich Giesser geführt. Aus der kleinen Messerwerkstatt ist ein Systemlieferant für Schneidanwendungen in Lebensmittelverarbeitungs- und Verpackungsmaschinen sowie vielen weiteren Bereichen geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die 6.000 verschiedene Messer hat Giesser aktuell im Sortiment. Täglich verlassen 1.500 Stück die Fabrikhallen, 40 Prozent der Produkte gehen in die lebensmittelverarbeitende Industrie. Zu den genannten Anwendungsgebieten kommen Vorprodukte für die Druckindustrie aus unterschiedlichen Werkstoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vom Stück Metall zum optimalen Messer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechzig erfahrene Mitarbeiter, darunter Schleifer, Fräser und Zerspanungsmechaniker, fertigen aus rohen Stahlblechen in mehreren Arbeitsschritten fertige Messer. Jedes Werkstück wird von Hand entgratet, geschliffen und von Hand gerichtet. &quot;Diese Arbeit können Maschinen nicht leisten, das erfordert Erfahrung und handwerkliches Können&quot;, sagt Berthold Kern. &quot;Unsere Schleifer und Fräser wissen um alle Zusammenhänge im Entstehungsprozess eines Industriemessers, viele von Ihnen sind schon seit über 25 Jahren bei uns, ihr Know-how ist ein Pfund, mit dem wir gerne wuchern.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl bei Giesser viele Arbeitsschritte Manufakturcharakter haben, gibt es andererseits auch moderne Fünf-Achsen-Fräs- und Sechs-Achsen-Schleifmaschinen. &quot;Mit unserer Mischung aus modernsten Maschinen und handwerklicher Produktion können wir jedes Messer exakt nach den Vorgaben des Kunden entwickeln und produzieren&quot;, erklärt Berthold Kern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gummibärchentüten, Kaffeepads oder Käsescheiben - um Produkte, die mit Giesser-Messern geschnitten oder gestanzt wurden, kommt man schwerlich herum. Das größte Produkt hat einen Durchmesser von 1,20 Metern und wird zum Schneiden von Kochschinken eingesetzt. &quot;Häufig sind die Konstruktionen 40 bis 50 Jahre alt wie das Tabakmesser, mit dem das Mundstück einer Zigarre abgeschnitten wird oder das Glasmesser, mit dem die Stränge flüssigen Glases abgeschnitten werden&quot;, sagt Berthold Kern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.giesser.com&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.giesser.com&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Produkte%20Alfred%20Giesser.jpg.16148.jpg</bild>
    <id>308616</id>
    <thema>Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>01.03.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308563">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308563</link>
    <title>Länger elektrisch fahren</title>
    <description>DLR-Forscher aus Stuttgart stellen neuartigen Antrieb für Elektroautos vor</description>
    <article>Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart haben ein grundsätzlich neues Antriebskonzept entwickelt, um die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu vergrößern: Der Freikolbenlineargenerator (FKLG) ist ein Verbrennungsmotor, der Strom erzeugt. Dieser Strom treibt das Elektroauto an, wenn die Batterie leer ist. Im Gegensatz zu konventionellen Range-Extendern können im Freikolbenlineargenerator unterschiedliche Kraftstoffe eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Freikolbenlineargenerator arbeitet ähnlich wie ein herkömmlicher Verbrennungsmotor. Er wandelt jedoch die lineare Bewegung der Kolben nicht erst in eine Drehbewegung der Kurbelwelle um, sondern erzeugt direkt Strom. Im Verbrennungsraum wird ein Kraftstoff-Luft-Gemisch gezündet, das sich ausdehnt und die Kolben in Richtung der Gasfedern schiebt. Diese bremsen die Kolben ab und drücken sie zurück. Der Lineargenerator wandelt die Bewegungsenergie der Kolben direkt in Strom um, der den Elektromotor versorgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stuttgarter Forscher vom DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte haben die Machbarkeit dieser Technologie auf einem eigens dafür entwickelten Prüfstand nachgewiesen. Sie sind damit weltweit die ersten, denen es gelungen ist, einen solchen Energiewandler erfolgreich in Betrieb zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu konventionellen Antriebstechnologien können beim Freikolbenlineargenerator unterschiedliche Kraftstoffe zum Einsatz kommen - von Benzin, Diesel und Erdgas bis hin zu Ethanol oder Wasserstoff. Durch seine variablen Eigenschaften lässt sich der DLR-Range-Extender je nach Geschwindigkeit und Fahrverhalten immer auf die optimale Betriebsstrategie ausrichten. &quot;Wir können also den Betriebspunkt des Motors beim Fahren so einstellen, dass wir möglichst effizient und umweltfreundlich unterwegs sind&quot;, fasst der Leiter des DLR-Instituts für Fahrzeugkonzepte, Prof. Horst E. Friedrich, zusammen. Gleichzeitig kommt der Freikolbenlineargenerator mit weniger Bauteilen aus. Beispielsweise entfallen mit der Kurbel- und Nockenwelle Bauteile, die in jedem herkömmlichen Verbrennungsmotor zwingend erforderlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mit unserem Funktionsdemonstrator haben wir erstmals gezeigt, dass sich unser Prinzip des Freikolbenlineargenerators umsetzen lässt. Im nächsten Schritt wird es darum gehen, gemeinsam mit der Industrie diese Technologie weiterzuentwickeln und einen Prototyp zu bauen&quot;, erläutert Institutsleiter Friedrich. Unter anderem gilt es, Gewicht und Größe des Freikolbenlineargenerators so zu optimieren, dass ein oder mehrere Aggregate im Unterboden eines Wagens Platz finden. Auf diese Weise ließe sich nach ersten Schätzungen eine zusätzliche Reichweite von rund 600 Kilometern realisieren ohne das Fahrzeug schwerer zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders effizient arbeitende Range-Extender wie der Freikolbenlineargenerator sind mehr als bloße Notfall-Aggregate. Der Freikolbenlineargenerator ermöglicht es, Elektrofahrzeuge mit einer wesentlich kleineren Batterie auszustatten und trotzdem die Vorzüge des elektrischen Fahrens bestmöglich zu nutzen: Kurze Strecken bis zu fünfzig Kilometern, zum Beispiel in der Innenstadt, können rein elektrisch gefahren werden. Bei längeren Strecken übernimmt der Range-Extender. Er bietet die gewohnte Sicherheit und Unabhängigkeit eines Verbrennungsmotors. Als Brückentechnologie macht er Elektromobilität für ein breites Publikum interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dlr.de/stuttgart&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.dlr.de/stuttgart&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/DLR_FKLG_22_blau.jpg.16132.jpg</bild>
    <id>308561</id>
    <thema>Umwelt, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>26.02.2013</date>
  </item>

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    <title>Der Eisbärpavillon</title>
    <description>Forscher des Instituts- für Textil- und Verfahrenstechnik Denkendorf haben einen textilen Membranbau eingeweiht, der als Energie-Wärmetauscher fungiert </description>
    <article>Die Natur stand Pate für den Eisbär-Pavillon - ein energieautarker, textiler Membranbau mit futuristischer Architektur. Der Pavillon ist völlig energieunabhängig. Die Sonne allein reicht aus, um den Pavillon im Sommer wie im Winter warm zu halten. Flexible Solarkollektoren in der textilen Gebäudehülle in Kombination mit einer patentierten Wärmespeicherung sorgen für eine exzellente Energieeffizienz. Sie ergeben in der Summe ein bewundernswert neues solarthermisches System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung inspiriert hat ein schlichtes Eisbärfell. Es zeigt, wie Wärme eingefangen und gespeichert wird: Unter dem dicht isolierenden Fell mit farblosen Haaren tragen die Tiere aus der Arktis eine nahezu schwarze Haut, die Sonnenwärme anzieht. Die Sonnenenergie wird zwischen den Fellhaaren gespeichert. Dafür sorgt auch die Hohlstruktur der einzelnen Fellhaare.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Eisbärenfell stand Pate&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die textile Hülle des Eisbär-Pavillons folgt exakt diesem Prinzip: Sonnenenergie wandelt sich in Wärmeenergie um. Beim Pavillon trifft einfallendes Sonnenlicht auf ein schwarz beschichtetes Textilgewebe und eine hoch poröse Membran mit Wärmetransportschicht. Sie übernimmt die Erwärmung der durchströmenden Luft. Auf diese Weise ist ein flexibler Sonnenkollektor entstanden, der als äußerst effizienter Energie-Wärmetauscher dient. An Solarprüfständen in Denkendorf und in Filderstadt konnten mit der Sommersonne bereits bis zu 140 Grad Celsius erreicht werden, eine Lauflänge des Kollektors von vier bis fünf Metern sowie eine Sonneneinstrahlung von rund 1.000 Watt pro Quadratmeter vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf flexible Solarkollektoren strecken ihre Fühler Richtung Süden aus. Die darin erzeugte Warmluft wird über das Dach des Eisbär-Pavillons einem neuartigen Langzeit-Wärmeenergiespeichersystem zugeführt. Es ist die zweite Neuentwicklung im Rahmen dieses Forschungsprojekts. Der Energiespeicher ist in der Lage, Wärmeenergie in chemische Energie umzusetzen und nahezu verlustfrei zu speichern. Die patentierte Entwicklung des Projektpartners TAO aus Stuttgart kann im Sommer ausreichend viel Wärme speichern, um den Pavillon im Winter zu heizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Neuer Weg, um mit Sonne umzugehen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Speichermittel besteht aus Silika-Gel. Laien kennen es als kleine Kügelchen, die in Tütchen verpackt als Trockenmittel für feuchtigkeitsempfindliche Waren dienen. Die innere Oberfläche beträgt unglaubliche&lt;br /&gt;
600 Quadrtameter pro Gramm. Beim Trocknen nimmt das Gel Wärme auf, die es wieder abgibt, sobald es feucht wird. Im Eisbär-Pavillon stehen drei große Speicherboxen mit Silika Gel zur Verfügung. Sie nehmen die Wärme der zugeführten Luft auf und können sie Monate später - ganz nach Bedarf - wieder an den Eisbär-Pavillon oder auch an einen anderen Ort abgeben. So entsteht ein hocheffizienter Energie-Wärmetauscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachleute sind davon überzeugt, dass der Eisbär-Pavillon am ITV Denkendorf  einen neuen Weg in&lt;br /&gt;
die Zukunft erneuerbaren Energien aufzeigt. Mit dem Eisbär-Pavillon ist es dem ITV Denkendorf mit den Industriepartnern gelungen einen textilen Membranbau nicht nur ästhetisch sondern auch energieeffizient umzusetzen, ein Novum - zählten die Wärmedämmung und Isolation bisher zu den Nachteilen dieser Bauten. Die Entwicklung überzeugt auch durch das gelungene Zusammenwirken vieler Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Viele Partner aus der Region&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Idee stehen insgesamt sechs Forschungspartner, die den Bau von der&lt;br /&gt;
Forschung über die Planung bis zur Fertigstellung im Verbund umgesetzt haben. Neben dem ITV Denkendorf mit Projekteitung beteiligten sich das Laboratorium Blum und die Unternehmen TAO Trans-Atmospheric Operations GmbH aus Stuttgart, TINNIT Technologies GmbH aus Karlsruhe, Wagner Tragwerke Stuttgart sowie die Arnold Group aus Filderstadt an dem Projekt. Zusammen bieten sie ein breites Kompetenzprofil, das die Anforderungen der sehr unterschiedlichen Aufgabenbereiche im Projekt hervorragend abdeckt. Das ambitionierte Forschungsprojekt mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 1,4 Millionen Euro wurde durch die finanzielle Förderung des Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie den europäischen Fond für regionale Entwicklung ermöglicht. </article>
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    <id>308289</id>
    <thema>Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>12.02.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308428">
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    <title>Schauen, was der Nachbar schafft</title>
    <description>Das Jahresprogramm der KulturRegion Stuttgart 2013 macht Lust auf die Region</description>
    <article>Die KulturRegion Stuttgart präsentiert 2013 ein Jahresprogramm, bei dem ihr Name Programm ist. 37 Mitglieder stellen sich mit jeweils einer kulturellen Veranstaltung vor, die eine herausragende oder gar identitätsstiftende Rolle im öffentlichen Leben der Gemeinden spielt und das widerspiegelt, was typisch für den jeweiligen Ort ist. Ein Blick ins Programm offenbart den Reichtum und die Vielfalt der KulturRegion und macht Appetit auf einen Ausflug in die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahresprogramm ist in drei Blöcke geteilt. Das Frühjahrsprogramm eröffnen die großen traditionellen Fasnetumzüge in Wernau und Weil der Stadt. Im März bietet Filderstadt eine Führung durch die Plattenhardter Antholianuskirche und Plochingen lädt zum internationalen Jazzkonzert mit dem International Hot Jazz Quartet und Three Wise Men. Ein ebenfalls klanggewaltiges Bühnenereignis gibt es in Ludwigsburg zu erleben. Für die PASSION 2013, einem Musiktheater zur Johannes-Passion von J. S. Bach, steht ein rund 250-köpfiges Ensemble aus Chor, Sinfonieorchester, Sängern, Tänzern und dem BürgerTheater Ludwigsburg auf der Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Backnang bietet im April eine attraktive Kombination aus Malerei &amp; Jazz. Am Nachmittag kann man in der Galerie der Stadt die Ausstellung des Malers Ingmar Alge besuchen und am Abend im Bürgerhaus ein Jazz-Flamenco-Konzert mit Dave Holland und Pepe Habichuela. In Leonberg findet die traditionsreiche und populäre Veranstaltung Kabarett in der Leonberger Altstadt statt. In jeweils vier Gewölbekellern gastieren die Kabarettisten Josef Brustmann, Eva Eiselt, Konstantin Schmidt und Bettina Koch. Die Deutsche Fotografische Akademie hält wie alljährlich ihre Jahrestagung in Leinfelden-Echterdingen ab. Auf dem Programm stehen Bildpräsentationen, theoretisch-wissenschaftliche Vorträge sowie Foto-Ausstellungen, die allesamt öffentlich zugänglich sind. &quot;Strawinsky: animated&quot; gibt es in Esslingen am Neckar zu hören und zu sehen. Das innovative, preisgekrönte Festival PODIUM erzählt seine &quot;Geschichte vom Soldaten&quot; aufregend neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai feiert Waldenbuch seine 650-jährige Zugehörigkeit zu Baden-Württemberg mit einem Jubiläumswochenende. Zum vielfältigen Angebot gehört unter anderem ein mittelalterlicher Handwerkermarkt. Weil Gerlingens Petruskirche aus dem 15. Jahrhundert grundlegend saniert wurde, widmet die Gemeinde ihr eine Ausstellung im Stadtmuseum, deren Eröffnung mit einem ganztägigen Museumsfest begangen wird. Der &quot;Königliche Festsaal&quot; der Reha-Klinik Bad Boll ist das Podium der alljährlichen Konzertreihe &quot;Töne der Klassik&quot;; ein Highlight 2013 ist das Konzert von VIP, einer achtköpfigen Vokalgruppe. Letzte Veranstaltung des Frühjahrsprogramms ist der Schwäbische Kunstmarkt in Metzingen. Auf dem Kelternplatz zeigen und verkaufen Künstler und Kunsthandwerker aus dem ganzen Bundesgebiet ihre Kunstwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Frühjahrs- und das gesamte Jahresprogramm der KulturRegion Stuttgart ist nachzulesen unter &lt;a href=&quot;http://www.kulturregion2013.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.kulturregion2013.de&lt;/a&gt; . Das Projekt konnte durch die großzügige Förderung des Verbands Region Stuttgart realisiert werden. Für die restlichen Monate des Jahres wird es zwei weitere Programmhefte geben.</article>
    <bild></bild>
    <id>308427</id>
    <thema>Aus den Kommunen, Kultur, Regionales</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>08.02.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308421">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308421</link>
    <title>Beispielhaftes Bauen in Stuttgart Teil I: von Baumhäusern und Eisspeichern</title>
    <description>Die Architektenkammer Baden-Württemberg zeichnet regelmäßig Alltagsgebäude aus, die besondere Ansprüche erfüllen

</description>
    <article>Stuttgart ist als Architekturstadt bekannt. Der vorbildhafte Fernsehturm und die organische Baustruktur der Liederhalle, die wegweisende Weißenhofsiedlung und die elegante neue Landesmesse haben zu diesem Ruf beigetragen. Gute Architektur bedeutet nicht, Säcke voller Geld in die Baugrube zu werfen oder nur spektakuläre Großbauten zu inszenieren. Vielmehr erweist sich gute Baukultur auch in der Gestaltung von Gebäuden für das alltägliche Leben mit  einem Mehr an geistigem Aufwand und Engagement, welches von Architekten und Bauherren gleichermaßen geleistet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Bewusstsein für die Baukultur im Alltag zu schärfen, lobt die Architektenkammer Baden-Württemberg seit vielen Jahren die &quot;Auszeichnung Beispielhaftes Bauen&quot; aus und dokumentiert die Ergebnisse in einer Datenbank, die auch im Internet zugänglich ist. Der Preis soll beispielhafte Architektur im konkreten Lebenszusammenhang aufspüren und Architekten und Bauherren für ihr gemeinsames Engagement auszuzeichnen. Jungen Architekten und Architektinnen bieten die Auszeichnungsverfahren die Chance, durch prämierte Objekte bekannt zu werden und sich zu etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer kleinen Reihe werden im folgenden vor allem Gebäude vorgestellt, die in den vergangenen Jahren ausgezeichnet wurden und auch öffentlich zugänglich sind. Die meisten Privathäuser lassen sich hingegen im Internet besser  besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Katholische Kirche Sankt Georg, Stuttgart&lt;br /&gt;
Architekt: Peter W. Schmidt Architekt BDA, Pforzheim&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenbau erregte Aufsehen und wurde 1930 als gelungenes Beispiel moderner Kirchenkunst in Deutschland gefeiert. Auch die künstlerische Ausgestaltung des Inneren der Kirche mit Mosaikbildwerken des Münchener Künstlers Professor Josef Eberz, der aus der Stuttgarter Hölzel-Klasse hervorgegangen ist, fand große Beachtung. Die Mosaiken gelten heute als wichtige Vor- und Zwischenstufen auf dem Weg zur Moderne. Weil der Bau nicht mehr allen Anfordernissen genügte, wurde das schöne, schlichte Gotteshaus auf den neuesten Stand gebracht. Ein einladender neuer Eingang aus Sichtbeton wurde dem vorhandenen Portal gegenüber gestellt. So formt sich ein Ort der Zurückgezogenheit als Gegenpol zum Vorplatz an der belebten Heilbronner Straße. Das Bild der &quot;Offenen Kirche&quot; wird durch die neuen Blickachsen gestärkt. Alle für die Liturgie wichtigen Stationen heben sich in dunklem Basalt auf hellem Terrazzo hervor. Die Jury der Architektenkammer hob hier insbesondere hervor, dass hier ein behutsamer Umgang mit der historischen Bausubstanz zustande kam. Hinzu kommen Barrierefreiheit, neue Sitzmöbel und anstatt des ehemaligen Windfangs lädt ein ständig zugänglicher Gebetsraum zum Besuch ein. Dem weißen Putz sind Quarzsplitter beigemischt, so dass die Wände je nach Lichteinfall unterschiedlich hell schimmern. Dem leichten lichtdurchfluteten Raum stellt der hellgraue geschliffene Betonestrich mit Splitzuschlag einen erdenden Pol gegenüber. In diesem befindet sich die Fußbodenheizung, die mit einem hohen Effizienzgrad und geringer Aufheizzeit zur Behaglichkeit beiträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Feuerwehrhaus Plieningen, Stuttgart-Plieningen&lt;br /&gt;
Architektur 109, Arnold + Fentzloff Architekten BDA, Stuttgart&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Feuerwehrhaus in Stuttgart-Plieningen behauptet sich auf eindrucksvolle Weise als hochmoderner kristalliner Kubus aus Profilglas, das zur Straßenseite eingeschnitten wird - so einfach entsteht die Ausfahrt für die Fahrzeuge. Die umlaufende Industrieverglasung spiegelt das städtebauliche Umfeld. Das mit rubinroten Holzplatten verkleidete Eingangsfoyer dient als &quot;Schaufenster&quot; zum Parkplatz und signalisiert eine übersichtliche Orientierung im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hörsäle, Zentrale Verwaltung und Prüfungsamt der Universität im Westflügel von Schloss Hohenheim&lt;br /&gt;
Architekten: Vautz Mang Architekten BDA, Stuttgart&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So imposant die historischen Bereiche des Hohenheimer Schlosses auch sind, moderne Materialien, klare Linien und ein frischer Anstrich steht ihm ebenso gut zu Gesicht. Frisches Frühlingsgrün, Lichtstreifen, Akustikpaneele und Glasbänder verbinden den Flur sowie die dahinter liegenden Räume in einem Horizont. Die frei eingestellte, sehr reduzierte Möblierung stört die jeweiligen Räume in ihrer Gesamtheit nicht. Das gestalterische Ziel lautete, die teilweise hart nebeneinander stehenden Kontraste der wechselvollen Baugeschichte in ein stimmiges Gesamtbild zu überführen. Für alle Räumlichkeiten vom Hörsaal bis zum Büro wurden eigens zugeschnittene Möbel und Einbauten entwickelt, wie etwa spezielle Beratungstische, Akustikelemente, die zugleich Raumbeleuchtung und Schaukastenflächen aufnehmen und in die historische Gesamtsituation einfügen oder Informationsmöbel mit integrierten Computerterminals. Neben der auf den Bestand und die neuen Nutzungen abgestimmten Farbigkeit wurden in Anlehnung an die historischen Beispiele stellenweise florale Ornamente entwickelt und als DRcuk oder Schablonenmalereien aufgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Stadtarchiv Stuttgart, Stuttgart-Bad Cannstatt&lt;br /&gt;
Architekten: agn Niederberghaus &amp; Partner GmbH, Ibbenbüren&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Januar 2011 besitzt Stuttgart ein neues Stadtarchiv. Statt wie bisher an vier verschiedenen Standorten werden die wertvollen Dokumente, Bücher, Urkunden und Datenträger nun an einem einzigen Standort im Stadtteil Bad Cannstatt &quot;artgerecht&quot; untergebracht. Hier, in dem sanierten Lagerhaus-Ensemble am Bellingweg, finden sie optimale Rahmenbedingungen vor: konstante Temperaturen und gleichbleibende Luftfeuchtigkeit. Ohne dass der außergewöhnliche Charakter des denkmalgeschützten Fabrikbaus aus dem Jahr 1921 verloren ging, wurden wesentliche Elemente wie die Eisenbahneinfahrt oder Gleise geschickt in die neue Nutzung integriert und geben dem Lesesaal eine eigene Identität. &quot;Insgesamt überzeugt der Umbau durch einen sensiblen Umgang mit wertvoller alter Bausubstanz&quot;, so begründete die Jury, die Auszeichnung des Stadtarchivs. Ungewöhnlich zeigt sich das Energiekonzept. Ein Eisspeicher in Kombination mit  gasbetriebenden Absorber-Wärmepumpen optimiert die Kühlung und Beheizung des Archivs, da Geothermie aufgrund der sensiblen Mineralwasservorkommen an diesem Ort nicht möglich war. Insgesamt wurde so saniert, dass die den  Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) genügen, dennoch bleiben die Ziegelfassaden bleiben dank innen liegender Dämmung sichtbar. Zusätzlich sind moderne Arbeitsplätze für Verwaltung und Werkstätten, ein öffentlicher Lesesaal mit angeschlossener Freihandbibliothek sowie diverse Gruppen- und Medienräume eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Spielplatz an der Keltenschanze, Stuttgart-Vaihingen&lt;br /&gt;
Architekten: Kukuk GmbH, Kunst Kultur Konzeption, Stuttgart&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den großen Wohnblöcken im lichten Pfaffenwald bilden fünf grob behauene, aufgerichtete Steinblöcke den zentralen Ort an der Keltenschanze und erzeugen bei Erwachsenen die entsprechende Assoziation. Für die Kinder sind es hingegen attraktive Kletterfelsen - was in jungen Jahren wichtiger ist als intellektuelle Bildung. Auch die Kletterwand und das Schaukelgerüst sind ungewöhnlich massiv, aus einheitlich quadratischen Eichenbalken, die archaisch anmuten und doch anregendes, aufforderndes Spielzeug sind. Der Spielplatz nimmt die archaische Formensprache des Themas Keltenschanze auf und interpretiert sie. Dabei berücksichtigt die Anordnung der Spielanlage die örtlichen Gegebenheiten. Im angrenzenden Wald befindet sich eine historische Kelterschanze, deren Anlage durch den Spielplatz heraus gearbeitet wurde. Die Kletter- und Spielwand weist in ihrer Beschaffenheit auf den bestehenden Wall und Graben hin. Sie verbindet die freie Grünfläche zwischen den hohen umliegenden Wohngebäuden mit dem Wäldchen, in dem sich das Bodenmonument befindet. Ein Fußgängerweg durchschneidet den Spielplatz auf historischem Boden. Im teilweise wieder hergestellten Graben der Keltenschanze ist der Kleinkinderbereich eingebettet. Auch die Baumaterialien sind bewusst gewählt: Eiche und Granit muten archaisch an. Das unbehandelte, splintfreie Eichenholz wurde ein Jahr gelagert und im eingeschnittenen Zustand nochmals einige Wochen getrocknet. Der Granit stammt aus einem heimischen Steinbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eingang mit Shop und Ausstellungsräume Alte Staatsgalerie, Stuttgart&lt;br /&gt;
Architekten: Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Heinz R. Schmitt &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Bau des Museums von Gottlob Georg Barth stand lange im Schatten des bunten Neubaus von James Stirling. Das Erdgeschoss in den Altbauflügeln war nicht mehr strahlender Eingang,sondern wurde als Verwaltungs- und Lagertrakt genutzt. Seit der Sanierung dient der  klassische Museumsbau wieder seiner eigentlichen Aufgabe. Hier entfalten sich d hintereinander gereihten Ausstellungsräume, die sich durch ihre Einfachheit und noble Zurückhaltung hervorragend für Wechselausstellungen eignen. Der Eingang, vor dem Umbau eingezwängt in den schmale Zentrum des Gebäude, hat durch die Verlegung der Information und Kasse an die Rückwand an Großzügigkeit gewonnen. Die alte Staatsgalerie ist dem benachbarten Stirlingbau nun wieder ein ebenbürtiger Partner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Eingangsplatz wurde umgestaltet, um die städtebauliche Bedeutung des historischen Museums an diesem Platz stärker zu visualisieren und die Bedeutung der Staatsgalerie für Stuttgart stärker zu akzentuieren. Die neu mit Granit gepflasterte Fläche präsentiert das historische Reiterdenkmal. Eine halbkreisförmige Sitzbank und eine dezente Beleuchtung betonen die historische Kontur. Platzrahmende, flächige Buchspflanzungen rahmen den Platz und die Gebäudearchitektur, deren Fassaden saniert und restauriert wurden. Der neue, verglaste Besucheraufzug ermöglicht auch den Transport großformatiger Kunstwerke. Im Zentrum der Eingangshalle erleben die Besucher einen großzügigen Empfang, der von dem einheitlich gestalteten Terrazzoboden und einem gläsernen Windfang unterstrichen wird. Wärmegedämmte Außenwände sowie die Quellluftklimaanlage stellen mit der Wärmerückgewinnung auch einen Beitrag zur Energieeinsparung dar. Die großen Raumhöhen des historischen Gebäudes, der museumsgerechte Innenausbau und die technische Raumausstattung haben dem historischen teil der Staatsgalerie  eine neue Präsentationsqualität ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fassadensanierung Parkhaus Galeria Kaufhof, Stuttgart&lt;br /&gt;
Architekten: wulf architekten, Prof. Tobias Wulf, Kai Bierich, Alexander Vohl, Stuttgart &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in die Jahre gekommene, unansehnliche Zweckbau hat sich von der schmuddeligen Hinterhofadresse, deren wackelige Außenverkleidung herabzufallen drohte,  zu einem markanten Bau entwickelt, der seinen Nutzen als Parkhaus nicht leugnet.  Mit vordergründig einfachen, aber raffinierten Mitteln ist es den Architekten gelungen, die Optik der Fassade umzudrehen. Aus einer vormals hellen Fassade mit unbehaglich dunklen Öffnungsschlitzen ist eine markante schwarze, grob verputzte Fassade mit glänzend weiß abgesetzter Bandstruktur der Öffnungen geworden. Das neue Gesicht des an sich banalen Parkhauses hat die Lautenschlagerstraße und den sich stetig weiter entwickelnden Standort in zentraler Lage zwischen Hauptbahnhof und Königstraße stark aufgewertet. Der Inhalt des Gebäudes wird inszenieren und nicht verhüllt. Prägend für das Parkhaus ist die horizontale, offene Bandstruktur. Die Öffnungsschlitze wurden betont, die Fassadenfläche des Baukörpers hingegen sehr zurückhaltend behandelt. Das Gebäude erhielt einen schwarz-blauen, groben Fassadenputz, der das Volumen zurückweichen lässt. Bei Nacht wird die Tiefe des Gebäudes durch Anstrahlen der hellen Decken betont, man nimmt das Innere wahr und nicht das Äußere. Durch diese Umkehrung entsteht sein besonderer architektonischer Reiz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kinderhaus St. Hedwig, Stuttgart-Möhringen&lt;br /&gt;
Architekten: Günter Hermann Architekten, Dipl.-Ing. Günter Hermann, Stuttgart &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kindergarten wie ein Baumhaus - so präsentiert sich auf schrägen Stelzen der mit Holz verkleidete Bau in Möhringen, der Entwurfsidee des Baumhauses gerecht zu werden. Zur Straße hin schottet sich die Front optisch ab, während sich die Gruppenräumen im Obergeschoss dem Besten, was der Standort zu bieten hat öffnen. Große alte Bäume prägen den Innenhof. Spielhöfe verbinden die Gruppenräume und geben dem langgestreckten Baukörper zusammen mit den Oberlichtkuppeln Licht und Sonne. Die Umgebung zieht sich durch das Gebäude im EG durch,formt eine terrassierte Landschaft und endet in einer bewegt geformten Dach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Verkehrsbauwerk B10-Tunnel Pragsattel-Löwentor, Stuttgart&lt;br /&gt;
Architekten: SCALA Esefeld-Nagler, Freie Architekten/Stadtplaner BDA SRL, Stuttgart &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pragsattel bildet eines der meistbefahrenen Eingangstore nach Stuttgart. Früher markierten ehrfurchtsgebietende Stadttore die Grenze zwischen Stadt und Umgebung. Heute begrüßt man die Besucher mit unübersehbaren Farbakzenten an den Tunnelportalen in kräftigen Rot- und Orangetönen, die je nach Standpunkt ihre Wirkung ändern. Roten Balken zeichnen oberirdisch den  Verlauf des 720 m langen Bauwerks nach. Zusätzlich hat man aus der Not eine Tugend gemacht. Die drei Fluchttreppenhäuser und das Lüfterbauwerk ergänzen die Absicht, das große, unterirdische Bauwerk im Stadtraum zu erklären. Übergroße Fluchtmännchen auf der Industrieverglasung erklären eindeutig Sinn, Funktion und Zweck des Gebäudes. Ein eigens entwickeltes Lichtkonzept lässt alle baulichen Elemente auch nachts wirken. Die liegenden und stehenden Scheiben werden angestrahlt und ausgeleuchtet, das Metallgewebe läßt diese Elemente auch bei Dunkelheit neu erleben, Treppenhäuser und Lüfterbauwerk werden von innen ausgeleuchtet, sodass das grün schimmernde Glas mit den Fluchtmännchen beinahe als übergroße Lampenobjekte im Stadtraum erscheinen. Ergänzt wird dieses Konzept durch farbige, von innen ausgeleuchtete, mit farbigen Plexigläsern bekleidete Portalgeländer, die als Leuchtkörper über der Straße zu schweben scheinen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.akbw.de/architektur/beispielhaftes-bauen/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.akbw.de/architektur/beispielhaftes-bauen/&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Pragsattel%20Fluchttreppenh%E4user.jpg.15955.jpg</bild>
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    <thema>Umwelt, Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
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    <date>04.02.2013</date>
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  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308410">
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    <title>Mein Auto ist dein Auto</title>
    <description>Online-Plattform für privates Carsharing: Daimler kooperiert mit Stuttgarter Gründerunternehmen Autonetzer </description>
    <article>Die Daimler AG kooperiert ab sofort mit der Online-Plattform autonetzer.de, über die private Autobesitzer ihre eigenen Fahrzeuge an Privatpersonen vermieten können. Autonetzer übernimmt den Betrieb und die Vermarktung der Daimler-Plattform car2share, auf der der Autokonzern private Fahrzeugbesitzer und potenzielle Mieter zusammenbringt. Das Stuttgarter Start-up-Unternehmen, das in der Gründungsphase von den Business Angels Region Stuttgart unterstützt wurde, betreibt seit 2010 deutschlandweit die Vermittlung von Autos von privat an privat und hat bereits über 15.000 Carsharing-Kunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die optimale Auslastung der Ressource Auto hat definitiv noch Potenzial. Denn private Fahrzeuge werden durchschnittlich über 20 Stunden am Tag nicht genutzt&quot;, erklärt Wilfried Steffen von der Daimler AG. &quot;Wir glauben, dass sich Mobilität im Umbruch befindet. Natürlich wird Fahrzeugkauf und -leasing auch in Zukunft dominieren. Doch die Entwicklung dahin, Dinge zu nutzen, anstatt sie zu besitzen, gewinnt an Bedeutung. Von der Partnerschaft mit Autonetzer versprechen wir uns direkte Markterfahrungen im Peer-to-Peer Carsharing.&quot; Die Gründer von Autonetzer, Sebastian Ballweg und Markus Gößler, sind überzeugt: &quot;Mit Daimler haben wir einen starken Partner für das private Carsharing an unserer Seite, der das Verständnis mitbringt, dass die Zeit reif ist für bedarfsorientierte Mobilitätslösungen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Plattform car2share.com werden Kunden Autos in ihrer Nachbarschaft angezeigt, die andere Privatpersonen zur Verfügung stellen. Bevor Interessenten eine unverbindliche Buchungsanfrage senden, können sie sich ausführlich über Preise und Bedingungen informieren. Hat der Vermieter die Anfrage akzeptiert, überweist der Kunde im nächsten Schritt den Preis für Miete und Versicherungsschutz. Zur persönlichen Autoübergabe sind dann lediglich das Übergabeprotokoll sowie Führerschein und Personalausweis notwendig. Nach einer kurzen Einweisung vom Besitzer des Autos kann die Fahrt losgehen. Daimler plant, car2share eng mit dem bestehenden Carsharing-Angebot car2go und der Mobilitätsplattform moovel zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.autonetzer.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.autonetzer.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.business-angels-region-stuttgart.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.business-angels-region-stuttgart.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/screenshot%20autonetzer.jpg.16056.jpg</bild>
    <id>308408</id>
    <thema>Existenzgründung, Umwelt, Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>01.02.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308316">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308316</link>
    <title>Wenn die Realität nicht echt genug klingt</title>
    <description>Das Tonstudio Gress aus der Region Stuttgart gibt weltweit den Ton an</description>
    <article>Die Räume des Tonstudios Gress in Stuttgart bieten viel Platz für Klang: weite Räume, hohe Decken, Säulen als Raumteiler. Es ist bereits das fünfte Tonstudio, das Alexander und Raymond Gress eingerichtet haben. Über Zwischenstationen in Sindelfingen und Shanghai sind sie mit zwei Niederlassungen in Stuttgart und Göppingen angekommen. Hier feilen sie am perfekten Ton für Filme, Musik und Ausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor fast 25 Jahren haben die Brüder das Tonstudio gegründet - anfänglich als reines Musikproduktionsstudio. Bis heute hat sich viel verändert: Ob Imagefilm für Daimler, TV-Dokumentation oder Sprachlernprogramm - inzwischen sind sie zu einem weltweit bekannten Audio-Dienstleister geworden, Projekte aus ihrem Haus haben mehr als 40 internationale Preise gewonnen. Alexander Gress arbeitet hauptsächlich als Sounddesigner für Filme und Klanginstallationen, Raymond ist Komponist und Toningenieur und viele freie Spezialisten unterstützen die beiden. Während sich die Dependance in Göppingen auf Musik spezialisiert hat, entstehen in Stuttgart hauptsächlich Klänge für Filme und Sounddesign für Messen, Veranstaltungen oder Ausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei unterscheidet man zwischen reinen Klanginstallationen und Kunstwerken, die von Musik begleitet werden. &quot;Sie werden quasi in ein akustisches Bett hineingelegt&quot;, erklärt Raymond Gress. Ein Beispiel hierfür ist der Siegerpokal der Fußballweltmeisterschaft 2006, der während des Turniers im Stuttgarter Kunstmuseum ausgestellt war. Die Trophäe stand in einem fast leeren Raum, allein von Orgelspiel und Choralgesängen umrahmt. Der Pokal wurde dadurch zu einem ehrwürdigen, fast sakralen Gegenstand‘. &quot;Die Wirkung von Musik wird oft unterschätzt&quot;, erklärt Gress. Das kommt nicht von ungefähr: George Lucas, der Regisseur von Star Wars, soll einmal gesagt haben, dass der Ton 50 Prozent des Filmerlebnisses ausmache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Ecke des Tonstudios in der Stuttgarter Hallstraße ist die sogenannte Spielwiese, wo akustische Illusionen geschaffen werden. Hier liegen Backsteine, Kabelbündel, Werkzeugkisten und Hölzer auf blankem Boden scheinbar wahllos durcheinander. &quot;Das ist kein Müll&quot;, lacht Raymond Gress, &quot;hier entstehen unsere Geräusche.&quot; Mit geschlossenen Augen hört man die Schritte eines Esels, der durch den Grand Canyon stapft und sich auf raschelndes Heu legt, während ein Cowboy an einer Zigarette zieht. Öffnet man die Augen wieder, verpufft das Trugbild: Die Sandwüste entpuppt sich als Betonplatte mit Kieselsteinen, das Heu als ein Knäuel Magnetbänder ausrangierter Musikkassetten und das Zigarettenknistern ist in Wirklichkeit eine Prise Sand, die auf dem Handballen verrieben wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das Original klingt meist nicht so gut&quot;, erklärt Gress. Um den Hörgewohnheiten zu entsprechen, braucht es deshalb überzogene, künstlich hergestellte Geräusche. &quot;So klingt die Wirklichkeit zwar oft nicht, aber so sind wir sie gewohnt&quot;, sagt der Sounddesigner, der schon zahlreiche Dokumentationen hörbar gemacht hat, beispielsweise für die WDR-Reihe &quot;Abenteuer Erde&quot;. Speziell bei Tierdokumentationen sind fast alle Geräusche postproduziert, also im Nachhinein erstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um klar zu hören, sind sämtliche Böden, Decken und Wände in den Sprecherkabinen des Tonstudios entkoppelt - so übertragen sich die wenigsten störenden Nebengeräusche. Im Freien ist völlige Ruhe dagegen unmöglich. Auf der Suche nach einem absolut stillen Ort haben die Brüder schon nächtelang in einem Waldstück auf der Schwäbischen Alb verbracht, um für ein Hörspiel eine Jeep-Safari originalgetreu nachzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tonstudio Gress vertont hauptsächlich Kino-, Fernseh- und Unternehmensfilme - von der Bearbeitung des Originals über die Musik bis hin zu Synchronfassungen in sämtlichen Weltsprachen und war daher ein ideales Ziel für eines der regelmäßig stattfindenden Werkstattgespräche der Film Commission Region Stuttgart. Pünktlich zur Premiere ihres jüngst vertonten Films &quot;The Big Black&quot;von Oliver Kyrs, der auf der Filmschau Baden-Württemberg in Stuttgart ief, durften 28 Produzenten, Autoren und Studenten aus der Filmbranche den Gress-Brüdern über die Schulter schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Vertonung von Filmen kommt es nicht nur darauf an, das richtige Geräusch zu erzeugen, sondern es auch zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen. Millisekunden sind hierfür entscheidend. Rund 100 Tonspuren laufen neben den Bildern - sie erzeugen Atmosphäre. Fehlen plötzlich Windrauschen, Schritte, Stimmen und Musik, wirkt der Film unfertig und leblos. Auch hier gilt das Motto &quot;Viel hilft viel.&quot; Eine große Auswahl an Klängen zur Verfügung zu haben, ist die Grundlage ihrer täglichen Arbeit, daher pflegen die Brüder ein Archiv: &quot;Geräusche werden auch alt&quot;, sagt er. &quot;Eine Straße aus dem Jahr 1970 klingt ganz anders als heute.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tonstudio-gress.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.tonstudio-gress.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/IMG_5960.JPG.15898.JPG</bild>
    <id>308232</id>
    <thema>Medien &amp; IT</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>22.01.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308278">
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    <title>Auf die Bretter</title>
    <description>Skilanglauf in der Region Stuttgart</description>
    <article>Im Winter mal schnell auf die Langlaufloipe? Bei Schnee befinden sich die Bretter, die die Welt bedeuten, nicht im Theater, sondern gleiten durch Berg und Tal. In der Region Stuttgart liegen die Langlaufspuren, je nach Wohnort, beinahe direkt vor der Haustür. Im schlimmsten Fall sind es gerade einmal 30 Kilometer bis dahin. Der Wintersport hat hier Tradition und in den vergangenen Jahren sind viele zusätzliche Loipen gespurt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich mehrere Langlauf-Eldorados bieten sich an. Die längsten zusammenhängenden Loipen finden sich im Naturpark Schwäbischer Wald nordöstlich von Stuttgart. Das Langlaufgebiet bei Welzheim hat satte 65 Kilometer Loipen im Programm - das ist Alpenniveau. Die Leintal-Loipe, Römerloipe, Stausee-Loipe und Loipe Bockseiche-Königseiche führen landschaftlich reizvoll durch Wälder und über Felder. Auf der Flutlicht-Rundloipe am Aichstruter Stausee kann man sogar nach Einbruch der Dunkelheit seine Runden drehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres rund 45 Kilometer langes Loipennetz unterhält der Skilanglauf-Verbund Schwäbischer Wald gemeinsam mit den Gemeinden Murrhardt, Oberrot und Großerlach sowie der Skizunft Murrhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riesig ist auch das Langlaufgebiet bei Böhmenkirch. Sechs Loipen mit einer Gesamtlänge von rund 57 Kilometern lassen Langläuferherzen höher schlagen. Am anspruchsvollsten sind die 13 Kilometer lange Messelberg-Loipe und die 15 Kilometer lange Mauertal-Loipe, auf denen einige Anstiege und Abfahrten zu meistern sind. Für Anfänger gibt es überall einfache Einstiegspisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Gebieten der Schwäbischen Alb bietet sich die sieben Kilometer lange Berghau-Loipe bei Erkenbrechtsweiler an, die kaum Steigungen aufweist. Zwischen Lenningen und Schopfloch erstreckt sich die acht Kilometer mittelschwere Asch-Loipe. Von dort gibt es eine kurze Verbindungsloipe zum Naturschutzzentrum Schopflocher Alb, ebenso wie zur Pfulb-Loipe. Alle Strecken werden bei ausreichender Schneelage regelmäßig gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Loipenpläne sowie aktuelle Schneeberichte zu allen Strecken gibt es online oder als Broschüre. Und das Einkehren fällt auch leicht. An allen Strecken warten traditionelle Gasthäuser mit schwäbischen Leckereien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.schwaebischerwald.com&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.schwaebischerwald.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.landkreis-esslingen.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.landkreis-esslingen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.landkreis-goeppingen.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.landkreis-goeppingen.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Fotolia_36602989_K.jpg.15964.jpg</bild>
    <id>308277</id>
    <thema>Regionales, Sport</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>17.01.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308256">
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    <title>1,2 Millionen Euro für Gründerförderung</title>
    <description>Hochschule Esslingen ist beim Bundeswettbewerb „Exist– die Gründerhochschule&quot; erfolgreich</description>
    <article>Mit ihrem Konzept &quot;Ecosystem Gründerstall&quot; ist die Hochschule Esslingen beim bundesweiten Wettbewerb &quot;Exist - die Gründerhochschule&quot; ausgezeichnet worden. Für drei Jahre erhält die Hochschule nun rund 1,2 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium und dem Europäischen Sozialfonds für die Umsetzung ihres Konzeptes. Mit dieser Förderung möchte die Hochschule die Unternehmerausbildung und Gründerberatung weiter ausbauen. Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) unterstützte den Wettbewerbsbeitrag der Hochschule Esslingen und ist mit ihren Initiativen HiTURS - High-Tech-Unternehmertum Region Stuttgart und Business Angels Region Stuttgart in das Konzept zur Gründungsunterstützung eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ausgezeichnete Projekt berücksichtigt die gesamte Breite der Hochschule. Neben den Studierenden profitieren daher auch die Alumni und Mitarbeiter, heißt es in einer Mitteilung. &quot;Unternehmerisches Denken und Handeln auf allen Ebenen der Hochschule zu fördern, ist unser Ziel&quot;, sagte Rektor Schwarz. &quot;Die Summe der Maßnahmen soll dazu beitragen, dass die Hochschule Esslingen eine führende Rolle im Bereich Gründung einnehmen und somit als Leuchtturm der Gründungskultur in der Region Stuttgart fungieren wird.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel des Bundeswettbewerbs ist es, Konzepte zu fördern, die Forschung, Lehre und Gründungen verbinden, um ein gründungsfreundliches Umfeld an deutschen Hochschulen zu schaffen. Insgesamt hatten sich 49 Hochschulen beworben. Unter den insgesamt 12 Gewinnern, darunter einige Exzellenzuniversitäten, hatte sich die Hochschule Esslingen als einzige Hochschule für Angewandte Wissenschaften durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hs-esslingen.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.hs-esslingen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://hiturs.region-stuttgart.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://hiturs.region-stuttgart.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Exist%202013%20kl-4338-2.jpg.15934.jpg</bild>
    <id>308255</id>
    <thema>Existenzgründung, Wirtschaft, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>15.01.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308008">
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    <title>7.200 Stifte führen Blinde in die Windows-Welt</title>
    <description>Die Metec Ingenieur AG aus Stuttgart revolutioniert die Bedienung des Computers für Blinde</description>
    <article>Der Metec Ingenieur AG aus Stuttgart ist ein technologischer Durchbruch geglückt, der es blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht, den PC ebenso souverän zu bedienen wie Sehende. Das grafikfähige Stiftdisplay &quot;HyperBraille&quot; vermittelt einen strukturierten Überblick über den gesamten Bildschirminhalt. Das Display kann Textabsätze, Tabellen, Menüs und andere Elemente der Benutzeroberfläche darstellen und räumliche Strukturen sowie grafische Symbole erschließen. HyperBraille für Windows wird zunächst in Schulen und Universitäten zum Einsatz kommen, im nächsten Schritt sollen Pilotarbeitsplätze eingerichtet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den meisten der rund 145.000 Blinden und über 500.000 Sehbehinderten in Deutschland gelingt es, ihren Alltag ganz gut zu meistern. Wenn es aber darum geht, sich selbstständig Zugang zu Texten, Tabellen, Menüs, Grafiken und anderen Elementen der Windows-Benutzeroberfläche zu verschaffen, sind sehbehinderte und blinde &quot;User&quot; stark benachteiligt. Im DOS-Zeitalter waren sie noch ganz gut zurecht gekommen. In der heutigen Windows- und Internet-Welt, die sich kaum in Blindenschrift übertragen lässt, haben sie jedoch fast keine Chance, sich ihren Lebensunterhalt mit qualifizierter Bildschirmarbeit zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Metec Ingenieur AG aus Stuttgart ist nun ein technologischer Durchbruch gelungen, der es Blinden ermöglicht, ebenso souverän mit dem PC umzugehen wie Sehende. Die Erfindung heißt &quot;HyperBraille&quot; und besteht aus einem grafikfähigen taktilen Display. &quot;Mein Ziel war es, die Integration von Blinden ins heutige Arbeitsleben maßgeblich zu verbessern&quot;, sagt Metec-Vorstand Dipl.-Ing. Uwe Grotz, der zunächst als Ingenieur in der Dentalindustrie gearbeitet hatte und nun seit 2004 die Geschicke der Metec AG lenkt. &quot;Die bisherigen Technologien, die mehrheitlich nur Texte darstellen können, bereiten den Bildschirminhalt so auf, dass alles nacheinander vorgelesen bzw. ertastet wird. Den Anwendern fehlt der Überblick, sie erfassen Inhalte sehr langsam und benötigen eine enorme Konzentration und Merkfähigkeit.&quot; Auch Programme wie Excel oder Power Point konnten bisher nur unzureichend in Brailleschrift übersetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das &quot;iPad für Blinde&quot; ersetzt zwölf konventionelle Braillezeilen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit HyperBraille bietet die Metec Ingenieur AG die weltweit einzige Lösung an, mit der grafische Strukturen ertastet werden können und Touch-Screen-Funktionen beinhaltet. Mit dem Ziel, elektro-magnetische Braille-Module zu entwickeln und zu produzieren war die Metec Ingenieur AG 1974 am Institut für Konstruktion und Fertigung in der Feinwerktechnik der Universität Stuttgart gegründet worden. Bereits 1975 brachte sie den weltweit ersten Taschenrechner mit Braille-Anzeige auf den Markt. &quot;Damit läuteten wir das Elektronik-Zeitalter für Blinde ein&quot;, sagt Uwe Grotz. Ab 1987 wurden Braille-Module auf Basis der damals neuartigen Piezotechnologie hergestellt; seit 2002 arbeitet man an der Idee, ein berührungsempfindliches Stiftdisplay herzustellen, das es blinden und sehbehinderten Menschen ermöglicht, mit den Händen graphische Computeranwendungen zu erfassen und zu steuern. &quot;Die Entwicklung des Displays erfolgte in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Projekt ‘HyperBraille‘, in dem ab 2007 neun Partner zusammen arbeiteten&quot;, sagt Uwe Grotz. &quot;Im Jahr 2011 konnten wir das erste Stiftdisplay präsentierten, das man durchaus als eine Art größeres und dickeres iPad für Blinde bezeichnen könnte.&quot; Seine Tastfläche besteht aus 7.200 dünnen Stiften, die hoch und runter gefahren werden können, die Oberfläche verfügt über 1.400 Touchsensoren zur Befehlseingabe. Navigationsleisten und Cursor-Kreuze links und rechts lassen ein einfaches Verschieben und Navigieren über die Fläche zu. Die Tastfläche ist aus 720 Einzelmodulen mit je zehn Stiften aufgebaut. Kurven, Landkarten, Tabellen, Formeln oder die Formatierung von Überschriften werden fühlbar dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weniger innovativ als das Display ist die Software, die seine Bedienung ermöglicht, die Abbildung von Grafikelementen auf Braille-Punkten erlaubt und die Interaktion zwischen Nutzern und Computeranwendungen handhabbar macht. Alle PC-Anwendungen, die zunächst nur für Windows funktionieren, wurden in umfassenden Tests auf ihren Nutzen und ihre Akzeptanz überprüft; ergonomische Anforderungen bestimmen die Gestaltung des Displays mit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die ersten Geräte sind bereits im Einsatz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nicht börsennotierte Metec AG ist heute ein führender Hersteller von Braille-Zeilen und beschäftigt 27 Mitarbeiter. Montiert werden die Produkte, die an Kunden in aller Welt geliefert werden im Stuttgarter Westen. &quot;Wir sind zwar nur ein kleines Unternehmen, doch unser Know-how und das unserer Mitarbeiter haben großes Potenzial&quot;, sagt Uwe Grotz. &quot;Wir stellen keine Standardprodukte her und können flexibel auf Anforderungen reagieren. Viele unserer Mitarbeiter können Brailleschrift lesen, ich selbst habe sie auch mühsam erlernt.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten HyperBraille-Geräte sind bei den Projektpartnern bereits im Einsatz. &quot;Den Endverbraucher kostet solch ein HyperBraille-Gerät rund 50.000 Euro. Wir versuchen derzeit Partner für Pilotarbeitsplätze bei großen Unternehmen, Museen, Blindenverbänden und Universitäten zu gewinnen&quot;, so Uwe Grotz. Nun hoffe man auch auf das Engagement der Arbeitsagentur. &quot;Usergruppen aus Blinden, die wir in den Projekten hatten, waren begeistert.&quot; Bis diese Lösung Standard sei, werde es wohl trotzdem noch etwas dauern. &quot;Doch auch wenn wir nur ein paar wenigen Blinden und Sehbehinderten durch HyperBraille die Arbeit am PC erleichtern können, hat sich unsere Arbeit gelohnt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.metec-ag.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.metec-ag.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;380&quot; height=&quot;214&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/Le11wx8u-oM&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;</article>
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    <id>308004</id>
    <thema>Medien &amp; IT, Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>15.01.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308009">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308009</link>
    <title>Die Vermessung der Welt von oben</title>
    <description>Die 1965 gegründete Geoplana Ingenieurgesellschaft aus Marbach am Neckar ist ein gefragter Spezialist für Photogrammetrie, Bildflug und Fernerkundung</description>
    <article>Seit ihrer Gründung im Jahr 1965 hat sich die Geoplana Ingenieurgesellschaft mbH aus Marbach am Neckar konsequent auf die Bereiche Vermessung, Bildmessflug, Photogrammetrie und Luftbildinterpretation spezialisiert. Das zehnköpfige Team um Geschäftsführer Jens-Peter Knittel wertet heute vor allem digitale Luftbildaufnahmen aus. Mit ihren beiden Flugzeugen, die vom firmeneigenen Flugplatz aus starten, vermessen die Experten Straßen, Gebäude, Steinbrüche oder Flächen mit bis zu fünf Zentimeter Genauigkeit. Aus den gewonnenen Luftbilddaten erstellen sie Lagepläne, messen Versiegelungsflächen oder bestimmen das Volumen von Deponien. Seit zwei Jahren setzt Geoplana als weltweit erste Firma das neue Kamerasystem DMC II ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Präzise Landkarten, Luftbilder, Gebäude- und Oberflächenmodelle oder 3D-Objekt- und Stadtmodelle sind auf die Photogrammetrie, die dreidimensionale Auswertung der Erdoberfläche aus Luftbildaufnahmen, angewiesen. Um räumliche Objekte mit Hilfe spezieller Fotos rekonstruieren zu können wurde sie bereits im 19. Jahrhundert erfunden und eingesetzt. Diese Fotos mussten mit mehreren Messkameras aufgenommen werden. Heute wird die Photogrammetrie vor allem für die Herstellung von Landkarten sowie von digitalen Landschaftsbildern verwendet und erfolgt aus der Luft mit nur einer Kamera aus verschiedenen Perspektiven. Die Geoplana Ingenieurgesellschaft mbH aus Marbach am Neckar in der Region Stuttgart hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1965 konsequent auf die Bereiche Photogrammetrie und Fernerkundung spezialisiert und gehört heute zu den wenigen Unternehmen in Deutschland, die die gesamte Produktionslinie von der terrestrischen Vermessung über den Bildflug und die Luftbildauswertung bis hin zur Lieferung der fertigen Daten aus einer Hand anbieten. Zudem setzt Geoplana als weltweit erstes Unternehmen die neue digitale Kamera DMC II, die in Aalen gebaut wurde, für die Digitalbefliegung mit eigenen Flugzeugen ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Von der Waschküche zur digitalen Bildbearbeitung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geoplana beschäftigt heute zehn Mitarbeiter, allesamt hochkarätige Spezialisten verschiedenster Disziplinen. &quot;Bei uns arbeiten Vermessungsingenieure, Geologen, Geografen, Photogrammetrie-Operateure, Betriebswirte, Kartografen, Wirtschaftsingenieure und Informatiker&quot;, erklärt Jens-Peter Knittel, Geschäftsführer von Geoplana. &quot;Als mein Vater 1965 anfing, war er allein, er machte die Vermessungsflüge und wertete die Bilder selbst aus.&quot; Zur technischen Anfangsaustattung gehörte damals eine riesige Filmkamera, die auf der Unterseite des Flugzeugs befestigt wurde. In der Waschküche seines Wohnhauses hatte der Gründer Rudolf G. Knittel, der ursprünglich aus der Fliegerei kam und in den 1950er und 60er Jahren Flugmotoren bei Porsche entwickelte, ein einfaches Fotolabor für Filmentwicklung und Schwarz-Weiß-Kontaktabzüge eingerichtet. Als 1971 der Platz knapp wurde, folgte der Umzug in ein großes Bürogebäude in Marbach-Rielingshausen. Geflogen wurde damals vom Flugplatz Schwäbisch-Hall aus über ganz Deutschland und die angrenzenden Staaten. Da Geoplana in den 1970er Jahren rasant wuchs, wurde ein firmeneigener Flugplatz eingerichtet. &quot;Damals hatten wir rund 75 Mitarbeiter und kümmerten uns um internationale Großprojekte im Irak und auf Haiti&quot;, erinnert  sich Jens-Peter Knittel, der nach einem Schlaganfall des Vaters 1989 in die elterliche Firma einstieg. &quot;Eigentlich wollte ich Wirtschaftsingenieurwissenschaften studieren, die Firma ging aber vor.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;160 Kilo, 300 Megapixel, Genauigkeit auf fünf Zentimeter &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Team, zu dessen Hauptaufgaben neben dem Bildflug und photogrammetrischen Auswertungen auch Versiegelungs-, Grünflächen-, Baumkataster- und 3D-Stadtmodelle, digitale Bildverarbeitung und Orthophotos gehören, entwickelt natürlich längst nicht mehr Filme im Entwicklerbad, sondern arbeitet mit modernster Software am Computer. Auch das über 200 Kilogramm schwere Monstrum von Kamera unter dem Flugzeug ist fast schon vergessen. Die neue digitale Kamera DMC II wiegt &quot;nur noch&quot; 160 Kilogramm und schafft eine Auflösung von 300 Megapixeln. &quot;Wir messen Straßen, Gebäude, Steinbrüche usw. immer in 3D, je nachdem wie hoch man fliegt, geschieht das mit bis zu fünf Zentimeter Genauigkeit&quot;, erklärt Jens-Peter Knittel. &quot;Dennoch sind wir keine Landvermesser, sondern machen die Entwurfsvermessung. Vor dem Flug werden die Strecke und die Auslösepunkte programmiert, dann fliege ich die mir angezeigten Flugstreifen ab und die Kamera löst an den vorgegebenen Punkten automatisch aus.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
250 Flugstunden pro Jahr absolviert Jens-Peter Knittel in seiner Cessna 340 oder der Cessna 180. &quot;Nur&quot; 250 Stunden weil die Wetterverhältnisse den Bildflug häufig nicht zulassen. &quot;Der Sonnenstand spielt immer eine Rolle, im Winter etwa können die langen Schatten stören, manche Kunden wünschen Fotos mit Belaubung, andere ohne. Für einen wolkenlosen Himmel gibt es keine Garantie&quot;, so Jens-Peter Knittel. &quot;Eigentlich muss ich immer in Bereitschaft sein, Urlaub planen geht gar nicht.&quot; Da die Bildflugzeuge vom eigenen Flugplatz aus starten, der heute nur wenige hundert Meter vom Büro entfernt ist, kann auch bei kritischen Wettersituationen die Entscheidung für einen Einsatz kurzfristig getroffen werden. Aus den gewonnenen Luftbilddaten erstellen die Spezialisten von Geoplana Kontaktabzüge, Vergrößerungen, Ausbelichtungen oder Plots. Die maximal mögliche Vergrößerung liegt bei 7,5 auf 2,5 Meter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hamburg als erstes 3D-Stadtmodell&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun von zehn Aufträgen bekommt Geoplana von der Öffentlichen Hand, die übrigen zehn Prozent kommen aus der Industrie. Beeindruckende Beispiele sind etwa die 3D-Modelle von Gebäuden des Automatisierungstechnikers Festo in Esslingen oder die Vermessung von Kohledeponien des Energiekonzerns EnBW. Ein besonders interessanter Auftrag kam vor ein paar Jahren aus dem Hohen Norden: Hamburg wollte ein 3D-Modell der kompletten Hansestadt haben. &quot;Die Hamburger waren die ersten, die so etwas machten&quot;, sagt Jens-Peter Knittel. &quot;Das war Neuland für uns und extrem aufwändig.&quot; Je nach gewünschtem Detailgrad konnten neben sämtlichen Dachformen auch alle Dachaufbauten digitalisiert werden. Wurden die so gewonnenen Dachelemente mit senkrechten Mauerflächen versehen, konnten die Gebäude mit der geeigneten Software realitätsnah visualisiert werden. Zwar liegt die Zeit der lukrativsten Aufträge schon ein paar Jahre zurück, doch Geoplana kann sich gegenüber vielen international agierenden Wettbewerbern, die ihre Luftbilddaten in Indien oder Osteuropa billig auswerten lassen, sehr gut behaupten. &quot;Für uns kommt das nicht in Frage, wir sind eine der letzten Firmen in diesem Bereich, bei denen noch alles ,Made in Germany‘ ist&quot;, betont Jens-Peter Knittel. &quot;Unsere Kunden schätzen die kurzen Wege und Lieferzeiten sehr.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.geoplana.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.geoplana.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/HERZ6190.jpg.15720.jpg</bild>
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    <thema>Wirtschaft</thema>
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    <date>10.01.2013</date>
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  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308186">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308186</link>
    <title>Ganz unschwäbisch - In Szene setzen</title>
    <description>Die neueste Ausgabe des Standortmagazins der Region Stuttgart läutet ein kreatives Jahr ein</description>
    <article>Die aktuelle Ausgabe des Standortmagazins 179 der Region Stuttgart startet mit viel kreativem Potenzial ins neue Jahr. Die Titelgeschichte  &quot;In Szene gesetzt&quot; beleuchtet eine wenig registrierte, aber auch wirtschaftlich höchst erfolgreiche Facette der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind nicht mehr nur die Auto- und Maschinenbauer, die den guten Ruf der Region Stuttgart, innovativ und kreativ und dabei zuverlässig zu sein, in alle Welt tragen. Wenn es darum geht, Museen zu gestalten, Produkte zu inszenieren oder öffentliche Räume zum Wohlfühlen schaffen, sind Kommunikationsagenturen und Architekturbüros aus der Region Stuttgart ganz vorne mit dabei - sei es in einem noblen Resort in Übersee, beim Besucherempfang des Europäischen Parlaments oder in den beiden heimischen Automobilmuseen internationalen Zuschnitts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kreativität reicht bis in den privaten Bereich. Eine junge Möbelmanufaktur aus Köngen beglückt ihre Kunden mit maßgefertigten Schränken, die alles andere als von der Stange sind. Eine prima Idee ist es auch, Kiwi und Co. in den Tank zu packen - 179 erzählt, wie das funktioniert ebenso, was es mit Schnecken im Windkanal auf sich hat. Wissenschaftler wie auch Verkehrsplaner sind ebenfalls kreativ. Darüber freuen sich Nachtschwärmer, denn seit kurzem gibt es bei der S-Bahn keine Sperrstunde mehr und dazu ein erweitertes Netz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere spannende Geschichten bieten Firmen, die mit Strichmännchen auf T-Shirts Geld verdienen, als Pappfabrikanten angefangen haben und mittlerweile mittels hochkomplexer Werkstoffe mit Flugzeugbauern und Kreditkartenfirmen im Geschäft sind oder solche, die ständig auf der Jagd nach dem Fehlerteufel sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kommt das Wochenende ebenfalls nicht zu kurz. Von welcher deutschen Großstadt aus lassen sich in kürzester Entfernung wunderbare Langlaufloipen ansteuern? Eben hier, im Schwäbischen Wald und auf der Schwäbischen Alb. Auch hier ist die Region mit viel Vergnügen zu Hause. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
179 kann kostenlos abonniert oder online gelesen werden unter: &lt;a href=&quot;http://179.region-stuttgart.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://179.region-stuttgart.de&lt;/a&gt;</article>
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    <id>308184</id>
    <thema>Kultur, Medien &amp; IT, Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>06.01.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308028">
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    <title>Sämtliche Superhelden unter einem Dach</title>
    <description>Die Sammlerecke aus Esslingen ist Europas größter Comicladen</description>
    <article>Wenn Frieder Maier sagt: &quot;Eigentlich war ich nie eingefleischter Comic-Fan&quot;, fällt es schwer, ihm zu glauben. Vor 25 Jahren als kleine Leihbücherei gegründet, ist die Sammlerecke in Esslingen heute Europas größter Comicladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer das Geschäft in der Pliensauvorstadt betritt, lässt die Realität vor der Tür. Auf 2.500 Quadratmetern liegen, stehen oder türmen sich neue und antiquarische Comics, Romanhefte, Mangas und Sammelfiguren. Inhaber Frieder Maier kennt und hat sie alle: Micky Maus, Batman oder Tim und Struppi - über eine Million Bände umfasst der Bestand der Sammlerecke. Ganz genau sagen lässt sich das nie, denn ständig werden Kartons mit bunten Papierheften angeliefert - per Post oder LKW, der nur dafür eingesetzt wird, um Comicbestände deutschlandweit abzuholen. Meist bitten die Absender um Einschätzung und Ankauf, wertvolle Schätze vom Dachboden sind dabei eher die Ausnahme. &quot;In 95 Prozent der Fälle nehmen die Kunden mein Angebot an, 5 Prozent schicke ich wieder zurück&quot;, sagt Maier. Alles was in den Bestand übergeht, muss sorgfältig durchgeblättert, kategorisiert und geschätzt werden - Ausgabe und Zustand bestimmen den Preis. In Plastikhüllen verpackt wandern die empfindlichen Hefte in eines der unzähligen Regale der Lagerhalle, wo sie auf neue Besitzer warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chaos? Fehlanzeige. &quot;Es ist unsere logistische Herausforderung, alles sofort griffbereit zu haben, wenn der Kunde bestellt&quot;, sagt Maier. Binnen 20 Sekunden, verspricht er, findet er alles. Und behält Recht: Die gewünschte Micky-Maus-Ausgabe aus dem Jahr 1985 hält er ruckzuck in seinen Händen. Das bedeutet für den Onlineshop, der mittlerweile fast 90 Prozent seines Umsatzes bestimmt, dass jede Bestellung vor 15 Uhr noch am selben Tag verschickt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 30 Mitarbeiter sind im Esslinger Stammhaus und in einer Filiale in Koblenz Archivare und Ansprechpartner für comicbegeisterte Kunden. Diese kommen hauptsächlich am Wochenende, viele von ihnen aus Österreich oder der Schweiz. Rund 60.000 Adressen umfasst die Kartei, ein Drittel sind Stammkunden und schauen alle paar Wochen zumindest im Onlineshop vorbei. Ein Katalog und ein wöchentlicher Newsletter halten sie auf dem Laufenden. Rund 160 neue Hefte erscheinen monatlich, kein Wunder also, dass die Sammlerecke während der letzten 24 Jahre stetig gewachsen ist, mehrere Millionen Euro pro Jahr umsetzt und sich zu Europas größtem Comicladen entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der 35 Quadratmeter großen Leihbücherei, die Maier 1988 in Nürtingen übernahm, über eine Zwischenstation in Oberesslingen ist die Sammlerecke 2011 in der Pliensauvorstadt angekommen. &quot;Ich bin in Esslingen geboren, hier bringt mich keiner weg und deshalb muss auch mein Laden hier bleiben&quot;, schmunzelt der Inhaber. Daher ist die Neckarstadt inzwischen auch Comiczeichnern aus aller Welt bekannt: Don Rosa, Disneys berühmtester Entenzeichner, war hier ebenso zu Gast wie Bill Morrison, der die gelbhäutigen Simpsons zum Leben erweckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den meist männlichen Kunden ist der günstige Secondhand-Bereich beliebt. Hier gibt es Comics nach Gewicht - ein Kilo Lesestoff kostet zehn Euro. &quot;Sonst ist das ein Hobby, das ganz schön kostspielig werden kann&quot;, sagt Maier. Grund dafür sei, dass die bunten Bände immer hochwertiger und anspruchsvoller hergestellt würden. Am wertvollsten sind trotzdem die ganz alten Exemplare, allen voran das erste Micky-Maus-Heft aus dem Jahr 1951. Befindet es sich in einem sehr guten Zustand, bezahlen Sammler für diese Rarität bis zu 15.000 Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, fürchtet Maier, bis die Sammlerecke am neuen Standort wieder aus allen Nähten platzen wird - vor Comics und Romanen, DVDs, Sammelbildern und -figuren. Auch wenn er behauptet, kein eingefleischter Comic-Fan zu sein, faszinieren ihn Donald, Daisy und Co. seit Jahrzehnten: &quot;Ich könnte schließlich auch Zahnpasta verkaufen - aber das wäre langweilig&quot;, lacht er. &lt;br /&gt;
</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Sammlerecke%20006.JPG.15747.JPG</bild>
    <id>308021</id>
    <thema>Kultur, Medien &amp; IT, Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>02.01.2013</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308164">
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    <title>Symbiose von Ingenieurswissen und Instrumentenbau</title>
    <description>Die Forschungsorgel des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP in Stuttgart wurde als Ort im Land der Ideen ausgezeichnet </description>
    <article>In der Weihnachtszeit kommt die Königin der Instrumente noch mehr zum Einsatz als sonst und wohl die wenigsten Menschen können sich ihrer Wirkung entziehen. Orgeln sind hochkomplexe Maschinen und daher Gegenstand vielfältiger Untersuchungen. Die Wissenschaftler des Stuttgarter Fraunhofer Instituts für Bauphysik (IBP) widmen sich seit vielen Jahren der Erforschung europäischer Musikinstrumente, insbesondere der Orgel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunst trifft Wissenschaft - so kurz ließe sich die Arbeit mit der Forschungsorgel am Fraunhofer Institut beschreiben. Den Stuttgarter Wissenschaftlern steht seit 2012 erstmalig ein Instrument zur Verfügung, mit dem die Verknüpfung von Physik und Musik praxisnah getestet werden kann. Im Gegensatz zu Orgeln in Kirchen und Konzertsälen ist das Innenleben der Forschungsorgel leicht einsehbar. So lassen sich die physikalischen Vorgänge, die dem Orgelklang zugrunde liegen, in allen Einzelheiten erforschen. Das Instrument eröffnet den Stuttgarter Wissenschaftlern völlig neue Perspektiven der akustischen Forschung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür wurde das Fraunhofer-Institut für Bauphysik als &quot;Ausgewählter Ort 2012&quot; im Wettbewerb &quot;365 Orte im Land der Ideen&quot; ausgezeichnet. Im Fokus der Forscher steht die wissenschaftlich fundierte Orgel- und Kirchenakustik, ebenso wie die Bewahrung und Weiterentwicklung des Orgelklangs mit Hilfe moderner Technologien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Messungen waren bisher an einem so komplexen und fest installiertem System wie einer Kirchenorgel nicht oder nur eingeschränkt möglich. Einzelne Arbeitsschritte mussten gesondert im Labor an Orgelmodellen erfolgen. Auch neu entwickelte Teile konnten nur im Labor an Modellen getestet werden. Die neue Forschungsorgel repräsentiert die Symbiose von Ingenieurswissen und Instrumentenbau. Experten der unterschiedlichsten Fachrichtungen zeigen sich angetan von der Möglichkeit, neue Verbindungen von Physik und Musik, von Wissenschaft und Kunst zu erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen versierten Orgelbauer zu finden, mussten die Wissenschaftler nicht weit gehen. Der Orgelbau in der Region Stuttgart hat eine lange Tradition. Johann Eberhard Walcker, der 1780 in Cannstatt seine Werkstatt begründet hatte, gilt als der bedeutendste deutsche Orgelbauer des 19. Jahrhunderts. Sein Sohn, der das Unternehmen nach Ludwigsburg verlegte, erlangte mit der Ausstattung der Frankfurter Paulskirche ersten Ruhm. Carl Gottlieb Weigle, der bei Walcker in die Lehre ging, begründete 1845 sein eigenes Unternehmen in Stuttgart, das bis 1985 Bestand hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurde die neue Fraunhofer-Forschungsorgel in der renommierten Werkstätte für Orgelbau Mühleisen aus Leonberg. Das kleine aber feine Orgelbauunternehmen gründete Konrad Mühleisen im Jahr 1986 in Leonberg - mit ehemaligen Mitarbeitern, nachdem die traditionsreiche Firma Orgelbau Friedrich Weigle ein Jahr zuvor aufgelöst wurde. Seitdem hat der Orgelbauer allein in der Region Stuttgart mehr als 30 Orgeln ausgeliefert. Hinzu kommen in derselben Zeit unzählige Restaurierungen oder Umbauten. In der Budapester Neuen Philharmonie stehen Mühleisen-Orgeln ebenso wie an Hochschule für Kirchenmusik Regensburg oder in der Stuttgarter Stiftskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ibp.fraunhofer.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.ibp.fraunhofer.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Forschungsorgel%20IBP.jpg.15786.jpg</bild>
    <id>308092</id>
    <thema>Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>29.12.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308070">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308070</link>
    <title>Brennendes Finanzamt – in H0</title>
    <description>Vollmer GmbH &amp; Co. KG aus Stuttgart: Seit über 65 Jahren Erfolg mit Modellbahnzubehör und Gebäudebausätzen</description>
    <article>Einer der ältesten und renommiertesten europäischen Hersteller von Modellbausätzen, die Vollmer GmbH &amp; Co. KG aus Stuttgart, hat dieser Tage viel zu tun. Häuser, Kirchen, Bahnhöfe und Brücken haben in der kälteren Jahreszeit Konjunktur. Das Sortiment umfasst aktuell rund 1.000 Artikel für die Freunde von Modelleisenbahnen der Spurgrößen H0, N, Z und G, darunter auch 500-teilige Bausätze. Was vor über 65 Jahren mit der Produktion von Kragenknöpfen begann, entwickelte sich zu einem der modernsten Unternehmen seiner Art. Produziert wird nach wie vor am Standort Stuttgart-Zuffenhausen. Als erster Hersteller brachte Vollmer vor fünf Jahren Bausätze aus Biokunststoff auf den Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Heiligabend werden unter Millionen von Weihnachtsbäumen in aller Welt Schienen für Modelleisenbahnen verlegt. Damit das Spiel mit der Eisenbahn, egal welcher Spurgröße wirklich Spaß macht, müssen Bahnhöfe, Kirchen, Wohnhäuser, Brücken und Oberleitungen die Miniaturwelt komplettieren. Ein großer Teil dieser Produkte, die für Modelleisenbahnfreunde viel mehr sind als &quot;Zubehör&quot;, kommt von einem der renommiertesten Hersteller von Modellbausätzen, der 1946 gegründeten Vollmer GmbH &amp; Co. KG aus Stuttgart-Zuffenhausen. &quot;Entgegen der Annahme, dass fast nur Männer an Modelleisenbahnen basteln, sind 40 Prozent unserer Kunden Frauen&quot;, erklärt Susanne Tochtermann, Tochter des Gründers und seit 1990 Geschäftsführerin bei Vollmer. &quot;Allerdings sind die Männer häufiger für die Technik zuständig, Frauen gestalten lieber die Dioramen für die Anlage.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Detailliertheit und Anzahl der Bauteile kann der Aufbau eines Gebäudes schon mal mehrere Tage in Anspruch nehmen, Kinder können die einfacheren in drei Stunden bewältigen. &quot;An die 1.000 Artikel umfasst unsere Produktpalette für den Modellbau, hinzu kommen noch 400 Artikel aus dem Industriebereich, unserem zweiten Standbein&quot;, sagt Susanne Tochtermann. Von Bahnhöfen, Bahnsteigen, Stellwerken, Brücken, Oberleitungen über Feuerwehrwachen, Polizeistationen und Garagen bis hin zu Burgen, Mühlen und Kirchen ist für jeden etwas dabei - sogar moderne Architektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei so vielen Präzisionsprodukten - darunter 500-teilige Bausätze - ist Perfektion unverzichtbar. Heute ist die Vollmer GmbH &amp; Co. KG einer der modernsten Betriebe seiner Art. Dabei fing vor über 65 Jahren alles recht bescheiden mit &quot;Spiel- und Galanteriewaren&quot; an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Von Kragenknöpfen zu Oberleitungen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfram Vollmer, eigentlich gelernter Optiker, begann 1946 Nachziehtiere aus dem Holz heimischer Birnbäume zu sägen. Bald kamen Kragenknöpfe aus Metall und Salatsiebe aus Stahlhelmen hinzu. &quot;Mein Vater war sehr pfiffig, bald stellte er mit zehn Arbeitern in einem gemieteten Raum im Rathaus von Zuffenhausen vor allem Krawattennadeln, Kragen- und Wäscheknöpfe her&quot;, sagt Susanne Tochtermann. Doch die Währungsreform von 1948 bescherte dem kleinen Unternehmen einen herben Rückschlag. Stahlkragenknöpfe fanden keinen Absatz mehr, die Beschäftigten wurden erst einmal arbeitslos. Wolfram Vollmer aber nutzte die Flaute und lernte bei BASF den Umgang mit Spritzgussmaschinen. Von seinem letzten Geld kaufte er sich eine solche Maschine und produzierte von nun an Kragenknöpfe aus Kunststoff, die reißenden Absatz fanden. Schließlich hatte er die Idee, Oberleitungen und Masten aus Kunststoff für Modelleisenbahnen herzustellen. Im Jahr 1949 präsentierte er seine bereits patentierte Oberleitung auf der Spielwarenmesse in Nürnberg. Die Resonanz war überwältigend, die Serienfertigung konnte beginnen. Ab 1954 folgten Brücken und andere Bauwerke für Freunde von Modelleisenbahnen der Spurgrößen H0, N, Z und seit 1995 auch G (Gartenbahn).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute orientiert man sich bei Vollmer an den modernsten Technologien für Entwicklung und Produktion. So wird seit Anfang der 1990er Jahre mit CAD-Systemen konstruiert, sodass die Daten im eigenen Spritzgussmaschinenpark ohne Umwege zur Verfügung stehen. Die zertifizierte Qualitätssicherung dürfte im Modellbereich einzigartig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Den Almbauernhof gibt es auch als Biobausatz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konstruktion, Werkzeugbau arbeiten im selben Haus wie die Produktion mit ihren 50 Mitarbeitern. &quot;So kann ich schnell reagieren und das Ruder notfalls herumreißen, wenn ich merke, dass ein Bausatz nicht so läuft wie gedacht oder ein anderer sich als Renner entpuppt&quot;, sagt Susanne Tochtermann. Pro Jahr werden 30 bis 50 neue Modelle ins Sortiment aufgenommen, andere wiederum verschwinden. In diesem Jahr dürften der Bausatz des - wirklich rauchenden - brennenden Finanzamts oder die Bank mit Euro-Rettungs-schirmen zu Verkaufsschlagern werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stille-Nacht-Kapelle in Oberstdorf, der alte Baden-Badener Bahnhof, das Geburtshaus von Papst Benedikt XVI., Discountmärkte und Fast-Food-Fressbuden, alle Modelle bilden die Realität ab und werden - möglichst nach Originalbauplänen - maßstabsgerecht nachgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur die Entwicklung, der Formen- und Werkzeugbau und die Produktion sind bei Vollmer an modernsten Anforderungen ausgerichtet. Auch beim Umweltschutz setzt Vollmer auf Perfektion: Sämtliche Druck- und Werbemittel werden auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Die Transport- und Umverpackungen werden ohne giftige Lacke hergestellt und sind voll recyclebar. Alle verwendeten Kunststoffe sind schwermetallfrei, der Klebstoff ungiftig. Seit fünf Jahren werden bei Vollmer für einige Modellbausätze sogar Biokunststoffe verwendet. &quot;Diese sind aus organischem Material wie Maisstärke, Kartoffelstärke, Holz oder Zellulose&quot;, sagt die Geschäftsführerin. &quot;Wir waren die ersten in unserer Branche überhaupt, die Bausätze aus Biomaterialien auf den Markt brachten.&quot; So gibt es die Bäckerei Lang, den Alnatura-Laden und den Almbauernhof aus Biomaterialien. &quot;Die Materialkosten sind zwar teurer, aber wir merken, dass das Interesse daran wächst&quot;, sagt Susanne Tochtermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dauerbrenner Romantik &quot;made in Germany&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Produktion der Modellbausätze findet seit 1956 ununterbrochen in Stuttgart-Zuffenhausen statt. Bei der unmittelbaren Nähe zum Automobilhersteller Porsche lag es nahe, ein Porsche-Vertriebs-Zentrum als Fertigmodell im Maßstab 1:87 auf den Markt zu bringen, das in Zusammenarbeit mit der Sportwagenschmiede erarbeitet wurde. Der Clou: Zum Aufstellen von Porsche-Modellautos kann das Dach abgenommen werden. &quot;Wir produzieren in sämtlichen Baugrößen für Modelleisenbahnen, H0 ist aber der wichtigste und am weitesten verbreitete Maßstab bei Modelleisenbahnen, deshalb gibt es dafür auch die größte Auswahl an Häusern, Zubehör und Fahrzeugen&quot;, erklärt Susanne Tochtermann. &quot;Aber auch in N, Z und G haben wir viele Bausätze.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich wird das ganze Jahr über produziert, wobei von September bis März die Nachfrage nach Kunststoffhäusern &amp; Co. besonders hoch ist. Wenn es draußen kalt und dunkel ist, wird eben gebastelt, da müssen die Top-Artikel - bei Vollmer heißen sie A-Artikel - immer zu 100 Prozent lieferbar sein. Fachwerkhäuser, romantische Bahnhöfe und Kirchen zählen zu den A-Artikeln und kommen vor allem in China, Australien und Südamerika gut an. Denn 40 Prozent des Umsatzes werden heute im Ausland erwirtschaftet, wo &quot;good old Germany&quot; immer noch fasziniert. Da ist es nur konsequent, dass Vollmer immer noch da produziert, wo die Inspiration herkommt. Susanne Tochtermann: &quot;Wir stellen Produkte mit maximaler Präzision in bestmöglicher Qualität her, unsere Mitarbeiter und ihr Know-how sind unser Kapital, so etwas gibt man nicht auf.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http:// www.vollmer-online.de</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/3785.jpg.15769.jpg</bild>
    <id>308068</id>
    <thema>Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>18.12.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307999">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307999</link>
    <title>Die Raumerfinder</title>
    <description>Das Stuttgarter Designbüro Ippolito Fleitz gestaltet mit großem Erfolg Räume in aller Welt – von Hamburg bis Usbekistan</description>
    <article>Erfolgreiche Jäger werden nach der Anzahl der Sechzehnender beurteilt und schmücken ihre Wände mit Hirsch und Co. Erfolgreiche Designer werden an Nominierungen und internationalen Preisen gemessen. Im Eingangsbereich des Designbüros Ippolito Fleitz hängen sie wie Trophäen an der Wand. Während Architekten, Innenraumgestalter oder Produktdesigner meist in ihrem abgeschlossenen Bereich werkeln, fasst das Stuttgarter Unternehmen die Raumgestaltung im Großen wie im Kleinen unter einem Dach zusammen. Mit diesem Konzept ist das ehemals kleine Designbüro der Architekten Peter Ippolito und Gunter Fleitz innerhalb weniger Jahre zu einem Global Player aufgestiegen, der mit rund 40 Mitarbeitern, die aus verschiedenen kreativen Berufen kommen, ständig neue Räume erfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt nach dem Studium haben sie 1998 angefangen. Ursprünglich waren sie zu viert. Das Vorgängerbüro nannte sich Zipherspaceworks. Seit 2002 arbeiten  Fleitz und Ippolito unter ihrem eigenen Namen. &quot;Wir genießen selbst die Vielfalt, die uns unsere Arbeit jeden Tag bietet&quot;, sagt Peter Ippolito. Auch die Zielgruppen und Aufgaben könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie reichen vom Produktdesign bis zum Penthouse, von der Systemgastronomie bis zum Edelrestaurant, von der Zahnarztpraxis bis zu Büroräumen, von Corporate Identity bis hin zu Projekten in völlig anderen Kulturkreisen. &quot;Mit prominenten Projekten haben wir einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Dennoch generieren wir viele Aufträge über Mundpropaganda - letztlich die erfolgreichste Form der Werbung&quot;, erzählt Peter Ippolito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Raumbilder und Atmosphäre schaffen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Hähnchenbrater Wienerwald, einst mit Raffgardinchen und verschnörkelter Eiche eine Art deutsche Version von MacDonald's, wurde ein völlig neuer Look verpasst, um das neue Gastronomie- und Markenkonzept des Unternehmens in Farbe und Form zu übersetzen. Der Pionier des deutschen Fast Food wollte die frische Abwechslung auf dem Teller auch in der Einrichtung deutlich machen. &quot;Der Raum ist klar strukturiert. Holz, Leder und Textil sowie die Farbauswahl greifen die Aspekte Frische und Natürlichkeit auf. Weiß und helle Grüntöne herrschen vor. Als Akzentfarbe kommt Gold zum Einsatz&quot;, erläutert Ippolito die Gestaltungsidee. &quot;Es geht immer darum, Inhalte spannend umzusetzen, Atmosphären entstehen zu lassen, Raumbilder zu schaffen, die einer Dramaturgie folgen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So werden Zahnarztpraxen, die Ippolito Fleitz gestaltet hat, zu Räumen, die sich als Mischung aus luxuriösem Privatambiente und repräsentativer Kunstgalerie präsentieren. Fleitz und Ippolito bezeichnen sich selbst als Identitiy Architects. &quot;Alles  muss aus einem Guss sein und die Identität des Auftraggebers oder der Marke widerspiegeln&quot;, fasst Peter Ippolito den eigenen Anspruch zusammen. Auf die Ideen der Stuttgarter Designer und ihres kreativen Teams vertrauen neben internationalen Luxushotels und Resorts auch die größte russische Kaffeebar-Kette ebenso wie das Restaurant nebenan, etwa das &quot;Bella Italia&quot; im Stuttgarter Westen, das Weinladen und Restaurant zugleich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kommunikation im Raum&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Umzug in größere Räume sollte der besondere Charme des Lokals, eines kleinen wohnzimmerartigen Raums, erhalten bleiben. Ein traditioneller Holzfußboden und klassische, aber bunte Küchenstühle stehen im Kontrast zu modernen Einbauten sowie klaren Linien und zurückhaltenden Farben. Eine besonders gelungene Gestaltungsidee sind zahlreiche Spiegel unterschiedlichster Stile und Größen, die nicht etwa an den Wänden hängen, sondern an der Decke platziert wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikation im Raum nennen Fachleute das, was das Stuttgarter Designbüro macht. Die Ippolito Fleitz Group gehört mit weiteren Agenturen aus der Region Stuttgart seit Jahren zu den Top Ten der Innenraumgestalter. In Stuttgart hat sie auch der Trattoria San Loretta, dem Restaurant Mezzogiorno  dem Club MASH im Bosch-Areal sowie der Bar FouFou ein neues Gesicht gegeben. Die angesagte Bar bespielt vier Salons auf drei Ebenen und kokettiert in der Gestaltung mit dem angrenzenden Rotlichtviertel - Pink, Rot, Gold, Plüsch und Samt werden mit puristischem Schwarz und ausgefallenen Einzelobjekten kombiniert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Keine Angst vor historischen Gebäuden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Stuttgarter Büro sogar die von Designer-Ikone Verner Panton entworfene Kantine des Hamburger Spiegel neu entwerfen durfte, orientierten sich die Gestalter nicht am Vorbild, sondern überführten es in eine zeitgemäße Formen- und Farbensprache - so viel Orange wie Ende der sechziger Jahre hält heute keine Mensch mehr aus. Nicht nur dort, wo gegessen wird, will man angenehm sitzen. Auch Büros sollen gut aussehen und die Arbeit angenehmer machen. Die neuen Räume des international tätigen Ingenieurbüros Schlaich Bergermann und Partner aus Stuttgart wurde in eine ästhetische Welt verwandelt, die Präzision und technische Konnotation des Ingenieurberufs zitiert, aber durch warme Materialien und kommunikative Zonen mit unterschiedlichen Atmosphären zu einem Ort wird, an dem man sich wohlfühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor drei Jahren eröffnete der ADAC am Stuttgarter Neckartor eine neue Filiale, die Ippolito Fleitz mit einer völlig neuen Corporate Architecture entwickelt hat. Auch das erst kürzlich wiedereröffnete Rathaus in Schorndorf geht auf das Konto der Stuttgarter Identitätsarchitekten. Außen ist das Gebäude ganz Historie. Innen überrascht es als modernes und geradliniges Zentrum der Stadt, das mit den Grundfarben Braun, Weiß und Schwarz die Grundtöne des geschichtsträchtigen Hauses aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Unterwegs in anderen Welten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitarbeiter des Stuttgarter Unternehmens sind oft außerhalb der Region unterwegs, etwa in China und Korea, wo Ippolito Fleitz einen Partner vor Ort platziert hat. &quot;Auf diese Weise bleiben wir präsent und sind jederzeit ansprechbar,&quot; unterstreichen die Geschäftsführer die Vorteile dieser Konstruktion. Webseiten in der jeweiligen Landessprache bieten den ersten Brückenschlag und erleichtern neuen Kunden einen Einblick in die Philosophie der Stuttgarter Designer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschäftsführer verweisen darauf, dass &quot;wir kontinuierlich gewachsen&quot; sind.&quot; Ein Meilenstein in der Firmengeschichte sei allerdings der Auftrag gewesen, die riesigen Innenräume des Internationalen Forums in Usbekistan zu gestalten, gibt Ippolito zu. &quot;Nicht allein vom Auftragsvolumen, auch was die Organisation und die Logistik betrifft.&quot; In einem knappen halben Jahr mussten Mensch und Material vor Ort sein. Der an einen Palast erinnernde Bau steht mitten im Zentrum Taschkents. Das wichtigste Repräsentationsgebäude des Landes ist angelegt als Plattform für Staatsakte, Kongresse, Konferenzen und kulturelle Höhepunkte. &quot;Hier haben wir die komplette Innenarchitektur komponiert, in Anlehnung an traditionelle Motive, die wir neu umgesetzt haben - das kam sehr gut an und war ein regelrechter Türöffner für den riesigen Markt der GUS-Staaten&quot;, so Ippolito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ohne Berührungsängste an neue Projekte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltungsidee steht am Anfang und entwickelt sich aus dem, was den Kunden widerspiegelt. Dennoch ist ein unverwechselbarer Stil zu erkennen, den das Designbüro pflegt . Das Spannende am Gestalten sei es keine Berührungsängste zu haben. &quot;Wir sind jedes Mal wieder neugierig&quot;, erklärt Ippolito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was steht derzeit an? &quot;In Aserbaidschan gestalten wir gerade die öffentlichen Bereiche eines Geschäftshochhauses sowie ein Restaurant und eine Bank.&quot; Für Drees&amp;Sommer in Stuttgart sowie Procter&amp;Gamble in Frankfurt entwickelt Ippolito Fleitz neue Arbeitswelten. In New York entsteht momentan ein erster Adidas-SLVR-Store nach Stuttgarter Konzept, &quot;und in Stuttgart füllt sich langsam die Baugrube für die Gerber-Shoppingmall, bei der wir für die Innenbereiche und das Leitsystem verantwortlich zeichnen.&quot;  Es gibt genug zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;In eigener Sache: Ippolito Fleitz hat den beim communikation design award 2011 prämierten und für den Designpreis Deutschland 2012  nominierten Expo Real Stand der Region Stuttgart gestaltet.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
</article>
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    <thema>Kultur, Medien &amp; IT, Wirtschaft</thema>
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    <date>12.12.2012</date>
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  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308025">
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    <title>Die S-Bahn im Kreisverkehr</title>
    <description>Mit der S-Bahn in der Region Stuttgart sind jetzt Rundfahrten möglich – und Reisen durch die Nacht</description>
    <article>Die S-Bahn in der Region Stuttgart zieht weite Kreise: Gleich zwei neue S-Bahn-Strecken haben der Verband Region Stuttgart und die Deutsche Bahn AG in Betrieb genommen. Sie stellen Querverbindungen zu bestehenden Linien her. Damit sind im Nordosten und im Südwesten der Region Stuttgart zwei S-Bahn-Ringe entstanden: Die Linie 4 endete bisher im Norden in Marbach am Neckar, nun fährt sie weiter durch das Murrtal und trifft in Backnang auf den Endbahnhof der bestehenden Linie 3. Im Südwesten der Region ist die neue Linie 60 fertiggestellt worden: Sie verbindet zwischen Böblingen und Renningen die S1 mit der S6. Insgesamt wächst das S-Bahn-Netz um 28 Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der 1879 erbauten Kleinen Murrbahn von Marbach nach Backnang waren bislang Regionalbahnen unterwegs. In nur sechs Monaten sind Bahnsteige erhöht und barrierefreie Zugänge geschaffen, elektronische Anzeigetafeln montiert und die Signaltechnik angepasst worden. Die S-Bahn-Züge ermöglichen nun umsteigefreie Fahrten bis nach Stuttgart. Es gibt einen verlässlichen Takt und doppelt so viele Fahrmöglichkeiten wie bisher. Rund elf Millionen Euro lassen sich die Region, das Land und die beteiligten Landkreise Ludwigsburg und Rems-Murr den Ausbau kosten - Geld, das gut angelegt ist, wie Regionalpräsident Thomas S. Bopp betont: &quot;Die S-Bahn ist das Rückgrat des regionalen Nahverkehrs. Mit dem Ausbau machen wir den Schienenverkehr noch attraktiver, so dass mehr Menschen vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen können. Das reduziert Staus und ist gut fürs Klima. Die neue S-Bahn wird im Nordosten der Region Stuttgart für einen Entwicklungsschub sorgen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt auch für den Südwesten der Region, wo die S60 jetzt im Endausbau Böblingen mit Renningen verbindet - ebenfalls auf einer bereits vorhandenen Trasse. Die 1915 eröffnete Rankbachbahn war in den 1970er-Jahren für den Personenverkehr geschlossen worden, nur noch Güterzüge rumpelten über die Gleise. Seit 2006 wurde die Strecke mit großem Aufwand für die S-Bahn umgebaut. Die neue Querverbindung beschert auch der viertgrößten Stadt der Region, Sindelfingen, einen S-Bahn-Anschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Neuheit für die regionale S-Bahn: Die Sperrstunde ist am Wochenende Geschichte. Freitags, samstags und vor Feiertagen bringt die S-Bahn Feierwütige sicher nach Hause. An vielen Stationen warten Nachtbusse oder Nachttaxis, die in Orte ohne S-Bahn-Anschluss weiterfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit aber nicht genug: 2013 werden 83 hochmoderne Züge die alten Triebwagen ersetzen, die teilweise noch aus den 1980er-Jahren stammen. Auch der Ausbau des Netzes ist noch lange nicht abgeschlossen. So arbeitet die Region an der Verlängerung der Linie 2 nach Neuhausen, für eine Erweiterung der Linie 1 ins Filstal gibt es konkrete Pläne. Und auch im Westen gibt es Neues: Eine Studie soll zeigen, ob die Linie 5 von Bietigheim-Bissingen nach Vaihingen an der Enz weitergeführt werden kann.</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Bahn2jpg.jpg.15754.jpg</bild>
    <id>308024</id>
    <thema>Regionales, Umwelt</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>08.12.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/308010">
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    <title>Bethlehem auf der Schwäbischen Alb</title>
    <description>Seit 60 Jahren erfreut die barocke Kirche Ave Maria in Deggingen ihre Besucher zur Weihnachtszeit mit einer weitläufigen Krippenlandschaft</description>
    <article>Im oberen Filstal zwischen Geislingen an der Steige und Wiesensteig im Täle liegt das Kloster Ave Maria, ein seit ältester Zeit beliebter Wallfahrtsort und früher in österreichischem Besitz eine der wenigen katholischen Enklaven in der protestantisch geprägten Region. Im Sommer grüßt die Kirche in Deggingen als barockes Kleinod zwischen den bewaldeten Hängen der Schwäbischen Alb. Wenn die Weihnachtszeit naht, zieht das Gotteshaus noch zahlreicher als sonst Besucher von außerhalb an. Seit den 1950er-Jahren wird jährlich zu Beginn der Adventszeit in der Klosterkirche eine prächtige Weihnachtskrippe aufgebaut, die mehrere Quadratmeter groß ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus vielen filigranen Details bestehende Szenerie besteht überwiegend aus Naturmaterialien wie Baumrinden, Wurzeln, Moos und Kork. Die vierzig handgefertigten Figuren stammen von einer sizilianischen Künstlerin, das Hintergrundgemälde von einem Schwangauer Maler. Durch die Krippenlandschaft windet sich sogar ein Bach, der in einen kleinen See  mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weihnachtskrippe in Ave Maria blickt auf eine 60-jährige Geschichte zurück. 1952 schuf einer der Kapuzinermönche, die das Kloster betreiben, eine erste Krippenszene, die in späteren Jahren Stück für Stück erweitert wurde und die landschaftliche Umgebung aufgreift. Das Kloster, die Kirche, der Ave-See und Burg Berneck sind zu erkennen. In der Barockzeit, als auch namhafte Künstler für Kirchen und Adel zu tausenden kostbare Krippen fertigten, fand die eigene Heimat Eingang in die Szenerie. Nicht mehr die karge Landschaft des Nahen Ostens war gefragt, sondern kräftige Tannen, sprudelnde Quellen, Tiere und Gebäude aus der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Degginger Mönch schuf eine maßstabgerechte Krippenszene mit &quot;Tälesambiente&quot;. Vor einigen Jahren wurde die Krippe renoviert und die Figuren einheitlich gestaltet. Die Szenerie zeigt das geschäftige Treiben in Bethlehem. Frauen tragen Wasserkrüge auf dem Kopf, an einem Marktstand wird gefeilscht, eine Gänsemagd treibt ihre Tiere durch den Ort, Esel ziehen schwere Karren. Auf dem Feld hüten Hirten ihre Schafe und Soldaten wachen über das Ganze. Die Krippe lebt von viel Liebe zum Detail. In dem kleinen See, in den ein plätschernder Bachlauf mündet, tummeln sich sogar echte Goldfische. Im Stall harrt derweil eine einsame Kuh all der Dinge, die noch kommen werden. Erst zum Heiligen Abend werden Maria und Josef hier einziehen. Vorher sind sie auf ihrem Weg in den Geburtsort Jesu zu sehen. Zu den Hirten auf dem Feld wird sich erst am Weihnachtstag der Verkündigungsengel gesellen während erst einige Tage später die Heiligen Drei Könige auftauchen. Das Ganze erscheint beinahe wie ein Theaterstück, das über Wochen hinweg gespielt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mariä Lichtmess am 2. Februar bleibt die außergewöhnliche Krippe aufgebaut. Mit dieser langen Ausstellungszeit hält sich die Klosterkirche in Deggingen an die frühere Regelung in katholischen Kirchen, nach der erst 40 Tage nach dem 6. Januar das Ende der Weihnachtszeit angezeigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.deggingen.de/700.0.html&lt;br /&gt;
</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/1024px-Ave_Maria_Weihnachtskrippe%2C_mit_Bach_und_Br%FCcke.jpg.15713.jpg</bild>
    <id>307993</id>
    <thema>Kultur, Regionales</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>06.12.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307936">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307936</link>
    <title>Kein Kleiderschrank von der Stange</title>
    <description>Meine Möbelmanufaktur aus Köngen bietet individuelle Möbel über das Internet an</description>
    <article>Dachschrägen, in die kein Regal passt? Niedrige Decken und zu hohe Schränke? Manchmal wollen Wohnraum und Inneneinrichtung einfach nicht zusammenpassen. Damit trotzdem möglichst jeder Kubikzentimeter genutzt werden kann, bietet Meine Möbelmanufaktur aus Köngen Mobiliar an, das sich ganz nach den Wünschen der Kunden richtet. Die junge Firma betreibt Deutschlands innovativsten Onlineshop für individuell gestaltbare Möbel. Über einen Konfigurator kann man seine Wunscheinrichtung im Internet zusammenstellen und nach Hause liefern lassen. Persönlichen Vorlieben sind hierbei keine Grenzen gesetzt - Form, Funktionalität und Farbe sind frei wählbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Idee hierfür kam den beiden Geschäftsführern Sebastian Schips und Birgit Gröger vor etwa zwei Jahren. Der 31-jährigen Holztechnik-Ingenieur und die 29-jährige Betriebswirtin wollten das Kerngeschäft der Schreinerei von Schips‘ Eltern ins Web 2.0 überführen und hochwertige Maßmöbel anbieten. Die Konkurrenz aus internationalen Möbelhausketten mit riesigen Lagerbeständen und niedrigen Preisen fürchten sie nicht. &quot;Von ihnen setzen wir uns ab, weil wir hochwertigere, persönliche Möbel produzieren&quot;, sagt Schips. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Käufer hat bei der Wahl seiner Einrichtung völlig freie Hand und kann sich Regale, Sideboards, Ess- und Couchtische oder begehbare Kleiderschränke virtuell zusammenbasteln und ansehen. Hinzu kommen Ausstattungsmöglichkeiten wie Fächer, Regalböden, Schubladen, Griffe oder Kleiderstangen und nicht zuletzt das passende Aussehen: Diverse Farben in uni oder Holzoptik, matt oder Hochglanz und bald auch Massivholz umfasst die Palette. Was kompliziert klingt, erweist sich beim Selbstversuch als einfach: Der Nutzer kann entweder auf Beispiele zurückgreifen oder seiner Phantasie freien Lauf lassen - Schips und seine Kollegen sind bemüht, auch ganz eigene Entwürfe umzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jedes einzelne Möbelstück ist auch der Onlineshop eine Maßanfertigung: Da Schips kein Webportal fand, das alle Ausstattungsmöglichkeiten abbilden konnte, packte ihn der Erfinder- und Programmiergeist: Er entwickelte kurzerhand selbst eines. Eine seiner Spezialfunktionen ist, dass nur bestellbar ist, was tatsächlich gebaut werden kann. &quot;Nur was funktioniert, logisch ist und nicht die Statik des Schranks gefährdet, kann konfiguriert werden&quot;, schmunzelt Schips. So will er vermeiden, dass theoretische Konstrukte geplant werden, die in der Praxis zusammenbrechen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des umfangreichen Internet-Angebots mag Schips nicht auf den persönlichen Kontakt verzichten - ob bei besonderen Wünschen oder allen anderen Fragen: &quot;Ich helfe gern, die beste und praktischste Lösung zu finden&quot;, sagt Schips. &quot;Darum kann man beim Planen im Internet sehen, wie sich der Preis eines Möbelstücks verändert.&quot; Ein Bücherregal kostet ab 350 Euro, gefertigt wird es in der Schreinerei und nach vier bis sechs Wochen vormontiert zur Wunschadresse geliefert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglichst kurze Wege überallhin sind den beiden Geschäftsführern wichtig, innerhalb des Unternehmens wie zu Lieferanten. Diese sind ebenfalls Familienbetriebe, erfüllen hohe Umweltstandards und befinden sich in der näheren Umgebung. &quot;Wir möchten Arbeitsplätze in der Region halten und weiter ausbilden&quot;, sagt Schips. &quot;In Köngen haben wir eine gute Verkehrsanbindung und ein verlässliches Netzwerk, um von hier aus den deutschen Markt zu erschließen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Konzept haben die beiden Geschäftsführer Anfang September 2012 den Gründerwettbewerb der Zeitschrift Wirtschaftswoche gewonnen. Der Grund? &quot;Die Jury sah es als pfiffige Idee an, ein klassisches, altes Handwerk mit der Online-Welt zu verknüpfen&quot;, erinnert sich Schips an die Preisverleihung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.meine-moebelmanufaktur.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.meine-moebelmanufaktur.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/konfigurator_schrank_materialauswahl.png.15652.png</bild>
    <id>307927</id>
    <thema>Existenzgründung</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>30.11.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307924">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307924</link>
    <title>Die gläserne Batterie</title>
    <description>Stuttgarter Forscher haben ein neues Messverfahren für Akkus entwickelt</description>
    <article>Stuttgarter Wissenschaftler haben ein Verfahren entwickelt, das einen Blick in eine Redox-Flow-Batterie während des Betriebes erlaubt und die Vorgänge im Innern sichtbar macht. Mit der weltweit einmaligen Messtechnik erhalten die Forscher wichtige Daten, um diesen noch relativ jungen Akkutypen kostengünstiger zu machen und die Leistung zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Messverfahren lässt genau erkennen, an welchem Ort in der Batterie Strom erzeugt wird. &quot;Es ist uns gelungen, eine Messtechnik, die wir für die Brennstoffzelle entwickelt haben, nun auch für diese Batterietechnologie anzuwenden&quot;, sagt der Projektleiter Erich Gülzow vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik. &quot;Durch diese ‚gläserne Batterie‘ erhalten wir ein genaues Bild der Effizienz und sehen, welche Bereiche in der Batterie aktiv und welche inaktiv sind.&quot; Das Verfahren kann auch zur Fehlerfrüherkennung und Steuerung einer solchen Batterie eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Redox-Flow-Batterien können große Energiemengen beispielsweise aus Wind- und Solarstrom speichern, um so Überkapazitäten sinnvoll zu nutzen und für mehr Stabilität im Stromnetz zu sorgen. Da die elektrische Energie in den chemischen Verbindungen zweier Flüssigkeiten gespeichert ist, die in getrennten Tanks gelagert werden, ist eine Selbstentladung ausgeschlossen. Die Energie bleibt damit über Wochen oder Monate gespeichert. Ein weiterer Vorteil ist der hohe Wirkungsgrad sowie der einfache und modulare Aufbau. &quot;Dieser Batterie-Typ ist im Vergleich zu anderen elektrochemischen Speichern noch relativ neu und muss noch für den technischen Großserien-Einsatz optimiert werden&quot;, sagt Dr. Peter Fischer vom Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT), das an der Entwicklung beteiligt war. &quot;Das Messverfahren bietet uns bei der Weiterentwicklung der Technik eine wichtige Datengrundlage.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.dlr.de/TT&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.dlr.de/TT&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/rfb_messverfahren.jpg.15645.jpg</bild>
    <id>307923</id>
    <thema>Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>27.11.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307914">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307914</link>
    <title>Nicht von Pappe</title>
    <description>Die Krempel-Group aus Vaihingen/Enz beliefert ihre Kunden weltweit mit hochkomplexen Werkstoffen</description>
    <article>Mit Papier und Pappe hat es angefangen, heute sind es Elektroisolierstoffe, Verbundwerkstoffe, Solar- und Elektronikmaterialien sowie Speziallaminate, mit denen die Krempel-Group aus Vaihingen/Enz in vielen Bereichen zum Weltmarktführer aufgestiegen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Papier- und Pappenhandlung, die August Krempel 1871 in Stuttgart gründete, und einer Papiermühle, die die Söhne des Gründers 1911 in Vaihingen erwarben, ist ein Unternehmen entstanden, das im Laufe seines über 140-jährigen Bestehens ein umfassendes Know-how im Umgang mit Papieren, Folien, Fasern, Glimmer, Harzen, Klebstoffen und Kunststoffen entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Von der Pappe zum modernen Werkstoff&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War es anfangs Tafelpressspan, ein bis in unsere Zeit geschätzter Elektroisolierstoff auf Zellulosebasis, so ist das Unternehmen heute ein global agierender Systemlieferant von modernen Werkstoffen. &quot;Wir verfügen über ausgereifte Technologien für das Papiermachen, Laminieren, Imprägnieren, Beschichten, Wickeln, Formen, Pressen, Spritzgießen, Bearbeiten, Flechten, Wirken und Weben,&quot; erklärt Geschäftsführer Dr. Ulrich Schmidt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Familienunternehmen, das sich mittlerweile in der fünften Generation befindet, produziert zahlreiche Isolierstoffe, die unterschiedlichste Aufgaben erfüllen. Diese komplexen Produkte müssen höchsten Anforderungen genügen, um Maschinen und Anlagen zu schützen und auch größte Belastungen problemlos verkraften. &quot;Viele elektrotechnische Entwicklungen wurden erst durch Produkte von Krempel möglich, da das Isoliersystem der entscheidende Faktor für die Funktionsfähigkeit und Lebensdauer von elektrischen Maschinen und Geräten ist,&quot; erläutert Geschäftsführer Uwe Assmuth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Glimmer als Isolationsstoff&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu zählt zum Beispiel Tafelpressspan. Dieses Zelluloseprodukt, das auf die traditionelle Handwerkskunst des Papiermachens zurückgeht, wird vor allem in Öltransformatoren gebraucht. Rollenpressspäne werden neben Öltrafos auch in Kondensatoren und Elektromotoren eingesetzt. Auch Glimmer eignet sich hervorragend als Isolierung. Das glänzende Mineral wird mit Kunstharzen und einem geeigneten Trägerstoff wie zum Beispiel Glasgewebe, Folie oder Vliese verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des weiteren sind Isolierschläuche im Programm, die aus Glas- oder Polyestergarnen geflochten oder gewirkt sind. &quot;Alle bedeutenden Unternehmen der weltweiten Elektroindustrie gehören zu unseren Kunden. Sie vertrauen auf zuverlässige Qualität und intensive anwendungs- technische Beratung,&quot; sagt Tobias Zaiser, Geschäftsbereichsleiter Elektroisolierstoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Lieferant auch für die Luft- und Raumfahrt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbundwerkstoffe und Hochleistungsbauteile aus dem Hause Krempel haben in der Luft- und Raumfahrt, im Maschinen- und Gerätebau, im Schienenverkehr und in der Fahrzeugkonstruktion, in der Medizin- und Elektrotechnik sowie bei der Sportgeräteherstellung ihren festen Platz. Sie besitzen Eigenschaften und bieten Engineeringmöglichkeiten, die bei konventionellen Werkstoffen so nicht zu finden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem die Luft- und Raumfahrt setzt auf diese leichten und zugleich stabilen Werkstoffe. Seit etlichen Jahren ist die Krempel-Group zugelassener Lieferant der Luft- und Raumfahrtindustrie. Anwendungsbeispiel sind Stützstangen für den Fußboden in bestimmten Airbus-Typen, Wandverkleidungen und Klimarohre. &quot;Jedes Produkt wird individuell auf die Anforderung unserer Kunden zugeschnitten,&quot; sagt Karlheinz Sprenger, Geschäftsbereichsleiter Verbundwerkstoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Großeinsatz im technischen Bereich finden die Werkstoffe des Unternehmens ihren Weg auch in den ganz normalen Alltag. Wer seine EC- oder Kreditkarte zückt, hat höchstwahrscheinlich ein kleines Stückchen aus der riesigen Produktpalette des Unternehmens aus der Region Stuttgart im Portemonnaie. Diese leichten, biegsamen und platzsparenden Komponenten samt aufgedruckter Schaltung finden in allen Bereichen der Elektronik zunehmend Verwendung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pionier in der Solartechnik&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit mehr als 20-jähriger Erfahrung ist die Krempel-Group ein Pionier der Solartechnik. Innovationen  sowie kontinuierliche Investitionen in modernste Fertigungskapazitäten, Forschung  und Entwicklung haben die Unternehmensgruppe zu einem der weltweit führenden Hersteller von Rückwandlaminaten für Photovoltaik-Solarmodule gemacht. Neben der elektrischen Isolierung bieten sie Schutz vor Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung, Feuchtigkeit, Temperaturwechsel, Mikropartikeln und Schadgasen. &quot;Das Rückwandlaminat ist entscheidend für die Lebensdauer des Moduls,&quot; erläutert Klaus Bernhardt, Geschäftsbereichsleiter Solar Materials.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Standort in der Region Stuttgart arbeiten 270 der weltweit insgesamt mehr als 1200 Mitarbeiter. In Deutschland, England, Polen, Brasilien sowie China befinden sich weitere Produktionsstätten der der Unternehmensgruppe. Hinzu kommen Vertriebsgesellschaften in Österreich, Großbritannien, den USA, Thailand und China, die den schnellen Service vor Ort sichern. Um für die globalen Herausforderungen gerüstet zu sein, wurden in China und Brasilien in jüngster Zeit neue Produktionsstätten gebaut. &quot;Die partnerschaftliche Beziehung zu den Kunden, die Qualität der Produkte, der umfangreiche Service sowie die Entwicklung neuer Materialien sind Garant für das Wachstum der Unternehmensgruppe&quot;, bekräftigt Geschäftsführer Uwe Assmuth. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.krempel-group.com&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.krempel-group.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Krempel%20Verbundwerkstoffe.jpg.15638.jpg</bild>
    <id>307911</id>
    <thema>Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>21.11.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307829">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307829</link>
    <title>Auf der Jagd nach dem Fehlerteufel</title>
    <description>Die Franz Kapp GmbH lebt seit mehr als 35 Jahren von fehlenden Buchstaben und fehlerhaften Seiten</description>
    <article>Beschädigte Einbände, fehlende Buchstaben - beim Drucken kann alles Mögliche passieren. Davon lebt die Franz Kapp GmbH aus Dettingen unter Teck. Seit 1976 bessern Geschäftsführerin Helena Kapp und ihre Mitarbeiterinnen Fehler in Büchern, Prospekten und Katalogen aus - von einzelnen Exemplaren bis zu Auflagen von mehreren tausend Stück. Jahrelange Erfahrung, Experimentierfreudigkeit und Schnelligkeit sind ihre Stärken. Mit Kapps Hilfe sparen die Kunden, zu denen Verlage, Druckereien und Werbeagenturen gehören, Zeit und Geld, denn Nachdrucken wäre teurer. Wenn es mal besonders schnell gehen muss, reist Helena Kapp auch nach Chicago, Venedig oder Oslo, um Fehler vor Ort auszubügeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kürzlich auf der Frankfurter Buchmesse war, konnte sie sehen: Frauen mit gelben T-Shirts, auf denen &quot;Unsere Hände retten Ihre verdruckten Auflagen&quot; zu lesen war. Die Mitarbeiterinnen der Franz Kapp GmbH, einer Buchbinderei aus Dettingen unter Teck in der Region Stuttgart, geben jedes Jahr aufs Neue die mobilen Werbetafeln. Doch angesprochen werden sie kaum. &quot;Viele der anwesenden Verlage kennen uns und haben unsere Dienste auch schon in Anspruch genommen, möchten es aber nicht öffentlich zugeben, denn Fehler werden ja nie gerne eingestanden, einige drehen sich sogar weg, wenn sie uns kommen sehen&quot;, sagt die Geschäftsführerin Helena Kapp. &quot;Das finde ich nicht schlimm, denn wenn Not am Mann ist, sind sie froh, dass es uns gibt. Dann leisten wir Erste Hilfe, und kümmern uns um fehlende Buchstaben, vertauschte Seiten, falsche Zahlen oder beschädigte Einbände.&quot; Helena Kapp weist dann keinen ab, dazu liebt sie ihre Arbeit viel zu sehr.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Rolle als helfende Feuerwehr fühlt sich Helena Kapp sichtlich wohl. Die Mutter dreier erwachsener Kinder weiß, dass Fehler passieren - vor allem aber weiß sie, wie man sie verschwinden lässt. &quot;Das kann man nicht in ein paar Tagen lernen, Erfahrung und ein gesundes Maß an Experimentierfreudigkeit muss man schon haben. Hinzu kommen noch die Schnelligkeit, unsere große Stärke, und das gute Gefühl, wieder etwas ausbügeln und helfen zu können&quot;, erklärt Helena Kapp das Geheimnis ihres Erfolgs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Aus der Not eines jungen Verlegers entsteht die Geschäftsidee&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angefangen hat alles im Jahr 1976 - wie so oft durch Zufall. Franz Kapp - Helena Kapps Ehemann -, der als selbstständiger Buchbindermeister Aufträge im deutschsprachigen Raum akquirierte, brachte kurz vor Weihnachten von einem jungen Verleger den Bildband über die &quot;Biere der Welt&quot; mit. In einer Überschrift fehlten die Buchstaben &quot;n&quot; und &quot;d&quot; - &quot;Irland&quot; war zu &quot;Irla&quot; geschrumpft. Die Auflage von 15.000 Stück, die in Spanien produziert worden war, ließ sich so unmöglich verkaufen. Für einen Nachdruck, der überaus kostspielig gewesen wäre, war es außerdem zu spät. Die Kapps hatten einen Geistesblitz. Im so genannten Letraset-Verfahren, bei dem Normbuchstaben von Folien auf Papier übertragen werden, sollte die Auflage gerettet werden. Helena Kapp aktivierte Mütter aus der Krabbelgruppe ihres Sohnes, fuhr mit ihnen in den Verlag und rubbelte Abend für Abend die fehlenden Buchstaben von Hand in jedes Buch hinein. Der Verleger war hingerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem ersten erfolgreichen Auftrag folgten viele weitere. &quot;Nun hatte ich Feuer gefangen, anfangs arbeitete ich noch mit Aushilfskräften, denn ich wusste nie, wann ein Auftrag ins Haus kommen würde&quot;, sagt Helena Kapp. &quot;Später konnte ich abschätzen, wie viel Zeit ich wofür brauche und habe Mitarbeiterinnen fest eingestellt.&quot; Im Laufe der Zeit wurden die Techniken verbessert und ergänzt, mit denen heute Fehler eliminiert oder Seiten ausgetauscht werden. Dabei ist fast alles Handarbeit. Beispielsweise wenn ein fehlendes Inhaltsverzeichnis nachträglich in Bücher einzusetzen ist oder einzelne Seiten herauszutrennen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jeder neue Auftrag ist eine Herausforderung&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom einzelnen Exemplar bis zu einer Auflage von mehreren tausend Stück bearbeiten die 18 Mitarbeiterinnen Bücher, Prospekte und Kataloge. 8.000 gewechselte Seiten am Tag sind keine Seltenheit, und Termindruck gehört zum Alltag. &quot;Kunden in Not stehen erst einmal Kopf&quot;, so Helena Kapp. Um jedem Helfen zu können, muß die Arbeitsplanung bei den Kapps stets flexibel sein. Bei großen Auflagen wird oft eine Teilauflage repariert, die beispielsweise zeitnah zu einer Messe oder Präsentation fertig werden muss. &quot;Bisher haben wir terminlich alles gestemmt, auch wenn einige von uns auf Urlaub verzichten mussten&quot;, sagt Helena Kapp. So geschehen bei der Jubiläumsschrift eines großen Industrie-Unternehmens aus Stuttgart: Aufgrund von Schmutzpartikeln auf der Druckplatte fehlten auf fünf Seiten einzelne Buchstaben; diese Seiten mussten ausgetauscht werden. &quot;Das war für das Unternehmen allemal günstiger, als nachzudrucken zu lassen und der Laie bemerkt den Austausch kompletter Seiten gar nicht&quot;, sagt Helena Kapp. &quot;Mit unserer Hilfe sparen unsere Kunden Zeit und Geld.&quot; Sollte ein Neudruck günstiger sein, rät sie aber zu und verzichtet auf den Auftrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwechselte Vorworte in Museumsführern, falsche PS-Angaben in Automobilprospekten, fehlerhafte Geschäftsberichte von Banken oder ein &quot;Cristo&quot; mit &quot;h&quot; auf dem Rücken eines frommen portugiesischen Buches - für die Kapp GmbH gibt es fast keine nicht korrigierbaren Fehler. Und wenn es nach einem Druck-Unfall mal überaus schnell gehen muss, reist Helena Kapp auch mal nach Chicago, Venedig oder Oslo, um die Fehler vor Ort auszubügeln. Denn die Aufträge kommen nicht nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern auch aus den USA, China, Singapur, Hong Kong, Spanien, Italien, Frankreich, Schweden oder den Niederlanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auch die nächste Generation sucht Fehler&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange Menschen und Maschinen Fehler machen, werden die Dienstleistungen der Kapp GmbH gebraucht. &quot;Einige Menschen meinen, ich könne meine Preise beliebig hoch ansetzen, da ich mit meiner Geschäftsidee in eine Marktnische gestoßen bin&quot;, sagt die 61-jährige Helena Kapp. &quot;Wir wollen uns aber nicht am Schaden anderer bereichern, sondern versuchen, im Interesse des Kunden die Kosten so gering wie möglich zu halten.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sohn und Tochter, die bereits als Kinder mit dem Konfektionieren von Büchern ihr Taschengeld verdient haben, hat Helena Kapp schon mit ins Boot genommen. Den Sohn als technischen Leiter, der sich um alle Belange rund um die Maschinen kümmert; die Tochter, gelernte Buchbinderin, denkt darüber nach, ihre Arbeit künftig wie ihre Mutter dem Entfernen von Druckfehlern zu widmen. Denn das macht anscheinend glücklich. &quot;Ich kann mir keinen schöneren Beruf vorstellen&quot;, erklärt Helena Kapp jedenfalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.kapp-gmbh.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.kapp-gmbh.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Helena%20Kapp.JPG.15584.JPG</bild>
    <id>307827</id>
    <thema>Kultur, Medien &amp; IT, Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
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    <date>14.11.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307808">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307808</link>
    <title>Seele und MuSeele</title>
    <description>Im Göppinger Christophsbad zeigt ein kleines Museum die Geschichte der Psychiatrie</description>
    <article>Sie haben ein Rad ab, einen Vogel oder einen Sprung in der Schüssel, so urteilte der Volksmund lange über Menschen, die andere mit ihren seelischen Verletzungen konfrontieren. Bevor sich die moderne Psychiatrie der Seelenkranken annahm, wurden sie meist ausgegrenzt, isoliert, weggesperrt oder mit drastischen Mitteln &quot;therapiert&quot;. Die Psychiatrie als moderne Wissenschaft entstand erst im 19. Jahrhundert. In Göppingen gibt das MuSeele in Dauer- und Wechselausstellungen Einblicke in die Therapiegeschichte und versucht auch Vorbehalte und Klischees abzubauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MuSeele, eine originelle Wortschöpfung aus Museum und Seele ist ganz im schwäbischen Wortsinne wirklich ein Museele. Das Museum für Psychiatriegeschichte und Geschichten aus der Psychiatrie wurde 2004 gegründet. Engagierte Mitglieder der örtlichen Kliniken sowie ein gemeinnütziger Verein betreiben das kleine, aber feine Museum, das im Dachgeschoß des Alten Badhauses, direkt neben dem Krankenhaus angesiedelt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude ist Teil des Christophsbads. Seit 1404 bestand hier ein Bad, dessen heilsame Quellen über die Jahrhunderte hinweg gerne in Anspruch genommen wurden. Den Namen erhielt es von Herzog Christoph, der 1550 unter einer Vergiftung litt und mit Hilfe des Heilwassers genesen konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 160 Jahren eröffnete der Arzt Heinrich Landerer hier eine private &quot;Heil- und Pflegeanstalt für Gemüts- und Geisteskranke&quot;. Das war die Geburtsstunde des Christophsbads. Staatliche psychiatrische Pflegeplätze waren Mitte des 19. Jahrhunderts im Königreich Württemberg Mangelware und die moderne Psychiatrie begann sich erst langsam zu entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gleichnamige Krankenhaus umfasst heute sechs verschiedene Kliniken, darunter die renommierte psychatrische und neurologische Klinik. Außerdem bietet das Christophsbad ausgezeichnete ambulante Therapiemöglichkeiten an sowie einen spezialisierter Heimbereich mit insgesamt rund 1.000 Mitarbeitern und 750 Plätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MuSeele zeigt nicht allein Utensilien und Geräte, Zwangsjacken und Gitterbetten, in denen die Kranken gehalten wurden, sondern auch Gegenstände ehemaliger Patienten der Christophsbad-Klinik. Diese erzählen ihre ganz eigene Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gehören auch kleine Kunstwerke, wie eine Skulptur aus Ton, die im Rahmen einer Kunsttherapie entstanden ist. Der Patient hat einen Menschen in gebückter Haltung geformt und die Arme schützend um demn Körper legt. Ein gewöhnlicher Teddybär verwundert die Besucher. Auch die Klinikmitarbeiter rätselten lange, wie sich ein traumatisiertes Mädchen regelmäßig selbst Verletzungen zufügen konnte. Die Lösung fand sich im Bauch des Plüschbären. Darin hatte die kleine Patientin Rasierklingen versteckt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Psychiatriemuseum pflegt eine unverkrampfte Art der Aufklärung und viele Besucher beginnen nach ihrem Rundgang von eigenen Erlebnissen im Bekannten- und Freundeskreis zu erzählen. Das MuSeele zieht auch viele Fachbesucher an. In vergangenen Ausstellungen wurde so unterschiedliche Themen wie Jugendpsychiatrie in den Vordergrund gerückt, aber auch der historische Umgang mit seelisch und geistig kranken Menschen in anderen Ländern Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 ist das ehrenamtlich betriebene Museum von der Deutschen Gesellschaft für Sozale Psychiatrie ausgezeichnet worden. Der Leiter des Museums Rolf Brüggemann, der auch Psychologe im Christophsbad ist, hat mit der Kunsttherapeutn Gisela Schmid-Krebs zudem einen europäischen Führer verfasst, in dem alle Museen, die sich der Psychiatrie widmen, wie auch Euthanasie-Gedenkstätten vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Christophsbads ist ein Spiegelbild der jeweiligen Zeit, nicht allein, was medizinische Errungenschaften und Veränderungen und Entwicklungen in der Psychiatrie betrifft. Das dunkelste Kapitel war die Zeit des Nationalsozialismus. Stellvertretend für die vielen namenlosen Patienten, die von hier verschleppt und ermordet wurden, haben die Museumsmacher die Lebensgeschichte des jüdischen Dichters Jakob van Hoddis aufgegegriffen. An die vielen Opfer, von denen einzig ihre persönliche Habe zeugt, erinnert eine eindrückliche Installation aus Koffern mit dem Titel &quot;Vergast - Vergessen&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. November eröffnet eine neue Ausstellung mit grotesk-witzigen und dennoch unheimlich erscheinenden  Buntstiftzeichnungen von Karl Müller (1872 - 1925), der zehn Jahre seines Lebens in der Psychiatrie verbrachte. Während dieser Aufenthalte in den Anstalten Winnenden und Göppingen hat er über 100 kleinformatige Zeichnungen angefertigt, die sein inneres und äußeres Erleben dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vernissage am Mittwoch, 14. November um 17.00 Uhr führt die Kunsttherapeutin Gisela Schmid-Krebs in die Ausstellung ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.museele.de/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.museele.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/MuSeele%20Teddyb%E4r%20mit%20Messer.jpg.15561.jpg</bild>
    <id>307743</id>
    <thema></thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>09.11.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307695">
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    <title>Kraftstoff aus Marktabfällen</title>
    <description>Demonstrationsanlage produziert Biogas aus Obst- und Gemüseabfällen des Stuttgarter Großmarkts</description>
    <article>Abfälle von Großmärkten sollen künftig energetisch genutzt werden: Forscher des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB haben gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft eine Demonstrationsanlage gebaut, mit der sich welkes Gemüse und matschiges Obst vergären lassen. Das Biogas wird gereinigt und steht als Kraftstoff für Autos zur Verfügung. Die Pilotanlage haben die Forscher direkt neben dem Stuttgarter Großmarkt auf dem Gelände des Heizkraftwerks Stuttgart-Gaisburg aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher wird Biogas zumeist in Kleinkraftwerken verwertet. Hierbei entsteht neben Strom auch Wärme, doch diese geht häufig ungenutzt verloren. &quot;Unser Ansatz ist es, aus Abfällen die maximal mögliche Menge an Biogas zu erzeugen und anschließend als Kraftstoff für mobile Anwendungen aufzubereiten&quot;, erläutert Dr. Ursula Schließmann vom Fraunhofer IGB. Die Forscher setzen dabei auf wässrige Bioabfälle mit wenig verholzten Pflanzenteilen. &quot;Diese Abfälle lassen sich optimal vergären, so dass wir einen hohen Wirkungsgrad erzielen&quot;, sagt Schließmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pro Jahr können in der Demonstrationsanlage 160 Tonnen Rohbioabfälle vergoren werden. Eine Herausforderung: Die Abfälle vom Großmarkt setzen sich jeden Tag anders zusammen, mal ist viel Salat dabei, mal viele Zitrusfrüchte. Die Mikroorganismen, die die Bioabfälle zu Biogas umsetzen, benötigen jedoch jeweils konstante Umgebungsbedingungen. &quot;Wir lagern den Ausschuss vom Großmarkt in verschiedenen Vorratsbehältern. Hier werden automatisch einige Parameter des Abfalls bestimmt, etwa der pH-Wert&quot;, erläutert Ursula Schließmann. Ein eigens entwickeltes Managementsystem errechnet schließlich, wie viele Liter des Abfalls aus welchen Behältern gemischt und zu den Mikroorganismen gegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Alles wird verwertet&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, Stoffkreisläufe weitgehend zu schließen. &quot;Es ist uns gelungen, alles zu verwerten - vom Biogas über das flüssige Filtrat, das bei der Vergärung entsteht, bis zum nicht weiter vergärbaren schlammartigen Rest&quot;, freut sich Schließmann. Dabei helfen unter anderem Bioreaktoren mit Mikroalgen. Diese benötigen nur Kohlendioxid, Sonnenlicht und das Filtratwasser aus der Biogasanlage als Nährmedium. Die entstehende Algenbiomasse kann dann ebenso in der Biogasanlage vergoren werden. Und auch der schlammartige Gärrest wird verwertet: Die Rückstände werden in einem Katalysator bei hohem Druck und hoher Temperatur ebenfalls in Methan umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der Anlage entstehende Biogas wird aufbereitet, verdichtet und in einer Gastankstelle gespeichert. Ein Versuchsfahrzeug der Daimler AG kann nun mit dem Biogas betankt werden. &quot;Mit Eröffnung dieser Biogasanlage haben wir nicht nur die Chance, den regenerativen Kraftstoff in der Praxis mit unseren Versuchs- und Entwicklungsfahrzeugen zu testen, sondern profitieren auch von der guten Emissionsbilanz durch Biogas&quot;, so Dr. Christian Mohrdieck von der Daimler AG. &quot;Die Erfahrungen, die wir aus dem EtaMax-Projekt ziehen, helfen uns bei der Entwicklung neuer gasbetriebener Fahrzeuge. Das ist ein weiterer Baustein für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft.&quot;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/anlage-gesamt.jpg.15551.jpg</bild>
    <id>307694</id>
    <thema>Umwelt, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>30.10.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307677">
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    <title>Berufsbegleitende Masterstudiengänge</title>
    <description>Drei neue Technikmasterstudiengänge an der Dualen Hochschule starten mit rund 70 Studierenden</description>
    <article>Die neuen technischen Masterstudiengänge an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) sind gestartet. In den zentralen Bereichen Informatik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen ist seit diesem Semester eine Weiterqualifizierung möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den neuen Masterangeboten reagiert die DHBW auf den akuten Bedarf ihrer Partnerbetriebe nach Qualifizierungsmöglichkeiten im technischen Bereich. Die berufsbegleitenden Masterangebote sind eine interessante Option für unsere Partnerunternehmen. Junge Fach- und Führungskräfte erhalten anwendungsorientiertes Spezialwissen und aktuelles Know-how in der Unternehmenspraxis vermittelt. Zum anderen bieten sie erfahrenen Mitarbeitern neue berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Modell profitieren beide Seiten. Die Arbeitnehmer stärken ihre Fähigkeiten und verbessern ihre Karrierechancen während die Unternehmen hochqualifizierte Fachkräfte enger an sich binden, ohne auf deren Arbeitsleistung verzichten zu müssen. Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe nutzen das neue Angebot für den Technikmaster. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund zwei Drittel der rund 60 beteiligten Unternehmen sind kleine und mittlere Firmen. Die DHBW geht dennoch davon aus, dass im kommenden Studienjahr die Zahl der großen Partnerunternehmen und damit auch der Studierenden deutlich ansteigen wird. Über 90 Prozent der Studienanfänger sind ehemalige Absolventen der Dualen Hochschule oder der früheren Berufsakademie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neuen Studienangebote im Überblick&lt;br /&gt;
• Informatik &lt;br /&gt;
Drei Profile stehen im Masterstudiengang Informatik zur Auswahl: &lt;br /&gt;
Das IT-gestützte Managen von Wissen und Informationen steht im Fokus des Profils &quot;Knowledge &amp; Information Management&quot;. &lt;br /&gt;
Im Profil &quot;IT Services&quot; untersuchen Studierende, wie sich durch innovative IT-Architekturen und IT-Infrastruktur-Prozesse Kosten in Unternehmen reduzieren lassen. &lt;br /&gt;
Im Profil &quot;Computing &amp; Communications&quot; steht die weltweite Vernetzung und die damit verbundene Nachfrage nach Experten zur Verwaltung und Programmierung von Computernetzen im Mittelpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Maschinenbau (M.Eng.)&lt;br /&gt;
Zur Auswahl stehen die Profile &lt;br /&gt;
&quot;Allgemeiner Maschinenbau&quot;, &lt;br /&gt;
&quot;Produktionstechnik und Produktionsmanagement&quot; &lt;br /&gt;
 &quot;Konstruktion und Entwicklung&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Wirtschaftsingenieurwesen (M.Sc.)&lt;br /&gt;
Der Fokus des Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen liegt auf der ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Weiterbildung von Akademikern mit praktischem Hintergrund und mindestens einjähriger Berufserfahrung.&lt;br /&gt;
Die Studieninhalte sind &quot;Betriebswirtschaft&quot;, &quot;Ingenieurwissenschaften&quot; und &quot;Quantitative Methoden&quot;. Obligatorische sind eine Studienarbeit und die Masterarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.dhbw.de/master-informatik&lt;br /&gt;
www.dhbw.de/master-maschinenbau&lt;br /&gt;
www.dhbw.de/master-wiw&lt;br /&gt;
</article>
    <bild></bild>
    <id>307635</id>
    <thema>Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>23.10.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307622">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307622</link>
    <title>Meslek kuvvettir – Ausbildung ist Stärke</title>
    <description>Das Projekt des Kreisjugendrings Rems-Murr zählt zu den Preisträgern im bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“</description>
    <article>&quot;Meslek kuvvettir - Ausbildung ist Stärke&quot; heißt das Projekt, das jetzt als eine der Bildungsideen beim diesjährigen Wettbewerb &quot;Ideen für die Bildungsrepublik&quot; ausgezeichnet wurde. Die Initiative soll türkischsprachige Eltern dabei unterstützen, ihren Kindern frühzeitig Bildungschancen zu eröffnen, die sie sonst womöglich nicht wahrnehmen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie findet sich mein Kind im deutschen Bildungssystem zurecht, wie gelingt eine zweisprachige Erziehung und wie kann ich es zum Lesen motivieren? Solche und andere Fragen behandeln türkischstämmige Eltern in Seminaren des Kreisjugendrings Rems-Murr mit dem Ziel, ihre Kinder aktiver im Bildungs- und Berufsorientierungsprozess zu unterstützen. Seit dem vergangenen Jahr haben mehr als 500 türkischstämmige Väter und Mütter aus dem Rems-Murr-Kreis an dem Projekt teilgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In deutscher und türkischer Sprache erfahren die Eltern auch, wie Kommunikation in der Familie stattfinden kann, wie der Bewerbungsprozess funktioniert und das Vorstellungsgespräch am besten gelingt. Kooperationspartner sind die Pädagogisch Therapeutische Einrichtung Waiblingen und die türkische Gemeinde Baden-Württemberg. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter kommen unter anderem aus Migrantenselbstorganisationen des Rems-Murr-Kreises und der türkischen Gemeinde Baden-Württembergs. Beim Kreisjugendring Rems-Murr sieht man das Projekt als mögliches Vorbild für neue Wege in der Bildungsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 1.100 Bildungsprojekte aus ganz Deutschland hatten sich beim Wettbewerb um Bildungsideen beworben. Eine unabhängige Expertenjury wählte die 52 besten Projekte aus, die Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche in vorbildlicher Weise fördern. Die Preisverleihung ist am 8. Oktober 2012 und findet im Rahmen der Eröffnung der Berufsmesse &quot;Abenteuer Wirtschaft&quot; in Winnenden statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.jugendarbeit-rm.de&lt;br /&gt;
www.abenteuer-wirtschaft.net</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Auszeichnung_Bildungsidee_Meslek_Kuvvettir_Ausbildung_ist_St%E4rke.jpg.15477.jpg</bild>
    <id>307511</id>
    <thema>Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>11.10.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307624">
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    <title>Expo Real: Großes Interesse an Investments in der Region Stuttgart Trend in die Städte hält an</title>
    <description>Die Region Stuttgart ist derzeit für internationale Investoren ein besonders attraktiver Standort</description>
    <article>Die Region Stuttgart ist derzeit für internationale Investoren ein besonders attraktiver Standort. Dieses Fazit hat die regionale Wirtschaftsförderung nach der Messe für Gewerbeimmobilien Expo Real in München gezogen. &quot;Im Umfeld der Eurokrise, wenn Andere im Abschwung sind, erweist sich der deutsche Markt als stabile Insel in Europa. Davon profitiert die Region Stuttgart als bekannt verlässlicher Immobilienmarkt mit geringen konjunkturellen Schwankungen in besonderem Maße. So hat sich das Interesse der Anleger an einem Investment und entsprechenden Projekten an unserem starken Standort weiter verstärkt&quot;, schildert Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) seine Eindrücke von der Messe. Dabei bleibt der Trend in Richtung Stadt ungebrochen: &quot;Die Menschen zieht es seit einiger Zeit in die Städte, darauf reagiert die Immobilienwirtschaft mit aktuellen und geplanten Projekten, im Gewerbebau wie auch im Wohnbau.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Expo Real, Europas größte und wichtigste Messe für Gewerbeimmobilien, hat die WRS wieder einen Gemeinschaftsstand der Region Stuttgart organisiert. Dort haben Immobilienfirmen ihre Dienstleistungen präsentiert; regionale Entwicklungsprojekte wie etwa das Flugfeld Böblingen/Sindelfingen oder der Flughafen Stuttgart stellten sich vor. Zahlreiche Kommunen nutzten die Gelegenheit, dem internationalen Fachpublikum ihre Gewerbeflächen bekanntzumachen. Insgesamt 27 Partner betrieben unter dem regionalen Dach Investorenwerbung und Standortmarketing für die technologiestarke Region Stuttgart. Immobilienprofis aus der Region ebenso wie Bürgermeister und Landräte nutzten die Messe als Plattform zur Kontaktpflege. Regionale Spezialitäten, darunter 6.000 Maultaschen, Weine und Stuttgarter Bier zeigten die kulinarischen Vorzüge und die hohe Lebensqualität der baden-württembergischen Hauptstadtregion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 384 Quadratmetern, teilweise über zwei Etagen, stellte die Region Stuttgart einen der größten und auffälligsten Messestände, der stets sehr gut besucht war. 1.700 Aussteller und 38.000 Teilnehmer bedeutete für die Expo Real vom 8. bis 10. Oktober 2012 im Vergleich zum Vorjahr wieder einen deutlichen Zuwachs. Die Top Ten unter den insgesamt 71 Besucherländern waren Deutschland, Großbritannien, Österreich, Niederlande, Polen, Frankreich, Schweiz, Tschechische Republik, Russland und die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Stimmen der Partner zur Expo Real 2012:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit der Region Stuttgart hatte die LBBW einen sehr erfolgreichen und professionellen Messeauftritt auf der diesjährigen Expo Real. An unserem ausgesprochen gut besuchten Stand konnten wir eine Vielzahl von Gesprächen mit Kunden und Finanzierungspartnern auf höchstem Niveau führen. Sowohl in- als auch ausländische Investoren haben nach wie vor ein starkes Interesse an langfristigen und wertstabilen Investments in den wirtschaftlichen Ballungszentren Deutschlands und in ausgewählten europäischen Kernmärkten. Die Expo Real ist aus unserer Sicht eine hervorragende und effiziente Plattform, um die Interessen der LBBW, als einer der etablierten und aktiven Finanzierungspartner für gewerbliche Immobilieninvestments, und der Investoren zusammenzuführen.&lt;br /&gt;
Thorsten Schönenberger, Leiter des Bereichs Immobilien &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flughafen Stuttgart GmbH&lt;br /&gt;
Nach einem sehr erfolgreichen Messeauftritt in 2011 nutzte der Flughafen Stuttgart auch in diesem Jahr wieder die hervorragende Immobilienplattform der Expo Real. Im abgelaufenen Jahr konnten drei Projekte der Airport City soweit vorbereitet werden, dass diese ab 2013 realisiert werden. Gemeinsam mit der DGNB wird die Quartierszertifizierung der gesamten Airport City begonnen.&lt;br /&gt;
Ralf Laßau, Bereichsleiter Immobilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RMDS Hotel Development GmbH&lt;br /&gt;
Der Stand der Region Stuttgart bot wieder eine hervorragende Plattform, um mit Kunden und Geschäftspartnern ins Gespräch zu kommen. In diesem Jahr war der zweite Messetag - im Vergleich zu den Vorjahren - der begehrteste Tag, auf den sich viele Kontakte konzentrierten. Die Veränderung in der Struktur der SCHOLZE Gruppe und die damit einhergehende Bekanntmachung auf der Expo Real führten zu einem regen, intensiven Austausch mit Interessierten an dem RMDS Hotel Development Stand - als Teil der Unternehmensgruppe. Das Interesse an Hotels ist im Markt nach wie vor groß, speziell von Gemeinden bzw. Regionen. Die Frage der Finanzierung ist jedoch oft ungeklärt und Investoren werden stets gesucht. Wir empfehlen, zuallererst Bedarfsanalysen in Auftrag zu geben, um dann gezielt Gespräche mit Investoren und Betreibern führen zu können.&lt;br /&gt;
Alexandra Scholze, Geschäftsführerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreissparkasse Böblingen&lt;br /&gt;
Die Teilnahme an der Expo Real hat sich für uns auch in diesem Jahr wieder gelohnt. Durch eine Vielzahl guter Gespräche haben wir unser bestehendes Netzwerk gefestigt und konnten neue Kontakte knüpfen. Daraus haben sich bereits Makleraufträge für Projekte, die in unserem Geschäftsgebiet geplant sind, ergeben. Insgesamt sind wir mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden.&lt;br /&gt;
Uwe Nageler, Leiter Immobilienvertrieb &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen&lt;br /&gt;
Der Messestand der Wirtschaftsregion Stuttgart war wie in den vorangegangenen Jahren gut besucht. Auch die Kreis­sparkasse Esslingen-Nürtingen hat zahlreiche Gespräche mit Investoren und Firmen geführt und neue Kontakte geknüpft.  Mit dem Ergebnis sind wir insgesamt sehr zufrieden.&lt;br /&gt;
Georg Jauß, ImmobilienCenter Gewerbeimmobilien &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreissparkasse Waiblingen&lt;br /&gt;
Die Immobilienbranche setzt trotz des schwierigen Euroumfelds - oder gerade deshalb - auf Wachstum. Den Projektentwicklern liegen genügend Aufträge von privaten wie auch institutionellen Kunden vor. Die Stimmung war insgesamt realistisch und bodenständig. &lt;br /&gt;
Herbert Zäpf, Abteilungsdirektor Immobilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landeshauptstadt Stuttgart&lt;br /&gt;
Mit unserer Teilnahme an der Expo Real in München hat sich für die Landeshauptstadt Stuttgart erfreulicherweise auch in diesem Jahr wieder bestätigt, dass das Interesse am Wirtschafts- und Immobilienstandort der Stadt Stuttgart unverändert groß ist. Wie nicht anders von dieser wichtigen Arbeitsmesse zu erwarten war, haben wir auch in diesem Jahr wieder intensive und sehr gute Gespräche über aktuelle und zukünftige Projekte in Stuttgart geführt. Insgesamt sind wir mit den Ergebnissen unserer Kontakte auf der Expo Real sehr zufrieden. &lt;br /&gt;
Ines Aufrecht, Leiterin der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landkreis Göppingen&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Göppingen war nach acht Jahren erstmals wieder am Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart vertreten. Somit war es möglich, mit einem gemeinsamen Auftritt mit der Stadt Göppingen, dem Stauferpark und dem neu geplanten interkommunalen Gewerbeschwerpunkt Fils / Lauter die Stärken des Standortes zu vermarkten und die Plattform für intensive Gespräche mit Partnern und potenziellen Investoren nutzen. &lt;br /&gt;
Mareike Merx, Kreiswirtschaftsförderin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rems-Murr-Kreis&lt;br /&gt;
Der regionale Gemeinschaftsstand ist für den Rems-Murr-Kreis eine ideale Plattform, vor internationalem Fachpublikum für den Standort und seine Vorzüge zu werben. Mit einer Delegation des Kreistags konnte ich mir in diesem Jahr persönlich einen Eindruck von der Messe und der Atmosphäre innerhalb der Immobilienwirtschaft verschaffen. Trotz aller Unwägbarkeiten hinsichtlich des Euro berichteten uns die Mehrzahl der  besuchten Aussteller von einer positiven Stimmung auf der Messe.&lt;br /&gt;
Johannes Fuchs, Landrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadt Göppingen&lt;br /&gt;
Die Stadt Göppingen war erneut mit ihren Gewerbegebieten auf der Expo und konnte größeres Interesse nach Gewerbeflächen - speziell im Stauferpark - verzeichnen. Die Expo bot die richtige Plattform für Kontaktaufnahmen und Gespräche. So fanden verschiedene Besprechungen im Zusammenhang mit der Realisierung des Einkaufszentrums in der Bleichstraße statt. Erstmals waren die Stadt Göppingen und der Landkreis Göppingen gemeinsam auf der Expo-Real am Stand der Region Stuttgart.&lt;br /&gt;
Christine Kumpf, Stabsstelle Wirtschaftsförderung Martin Maier, Geschäftsführer der Business-Park Göppingen GmbH  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH&lt;br /&gt;
Wieder einmal hat sich die Expo Real als optimale Plattform für intensive, zielorientierte Gespräche mit Partnern und potenziellen Investoren erwiesen. Positiv empfinden wir auch den schon traditionellen Gemeinschaftsstand der Region Stuttgart, der den Partnern eine perfekte Präsentationsmöglichkeit bietet. Für die  Wirtschaftsförderung Sindelfingen GmbH ist die Teilnahme an dieser Messe ein Muss.&lt;br /&gt;
Sascha Dorday, Geschäftsführer&lt;br /&gt;
</article>
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    <thema>Wirtschaft</thema>
    <anlage>&lt;a href=&quot;/sixcms/media.php/157/PMT_exporeal2012_schlussbilanz.15484.pdf&quot; &gt;Expo Real (application/pdf 100.8&amp;nbsp;KB)&lt;/a&gt;</anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>11.10.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307623">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307623</link>
    <title>Die russische Seele der Region Stuttgart</title>
    <description></description>
    <article>Im Vorjahr zeigte die Film Commission Region Stuttgart Spielarten einer &quot;(auto)mobilen Liebe&quot;, die Locationtour 2012 wandelte auf &quot;Russischen Spuren in Stuttgart&quot;. Die 22 Teilnehmer besuchten Menschen und Orte, die das nordöstliche Eurasien in der Region repräsentieren wie der Laden von Olga Heim-Schumkova in Esslingen, wo man von georgischem Wasser über russisches Gebäck bis zum Salzhering alles bekommt, was die russische Seele braucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank der russischen Stadtführerin Evgenija Schmid eröffneten sich selbst auf bekanntem Terrain neue filmische Perspektiven für die teilnehmenden Autoren, Produzenten und Location Scouts. Die erste Anlaufstelle lag direkt vor der Tür der Film Commission: Auf dem Hoppenlaufriedhof liegen nicht nur berühmte Persönlichkeiten aus drei Jahrhunderten begraben, der Gottesacker birgt auch Geschichten, die von der engen Beziehung der Landeshauptstadt mit Russland erzählen. Da ist etwa Karl Eugen Freiherr von Hügel, der 1837 in Paris Alexandrine Werestschagin, die Tochter einer russischen Bojarenfamilie, heiratete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller Wilhelm Hauff arbeitete als Hauslehrer für die adelige Familie, mit seinen Märchen und Sagen wie &quot;Kalif Storch&quot; und &quot;Der kleine Muck&quot; wurde er trotz seines frühen Todes unsterblich. Seine Erzählungen sind in Russland sehr bekannt, besonders die &quot;Horrorgeschichten für Erwachsene&quot;. Unweit begraben liegt Georg Christian von Kessler, der übrigens Hoflieferant des russischen Zaren war. Im Wortsinn naheliegend war als nächstes Ziel die russische-orthodoxe St. Nikolaus-Kathedrale im Stuttgarter Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzpriester Ilya Limberger entpuppte sich als versierter Gesprächspartner, der auch über die Geschichte des Gebäudes und seiner Gemeinde hinaus die engen Beziehungen des Hauses Württemberg mit den Romanows veranschaulichte. Hier begegneten die Tour-Teilnehmer erstmals Großfürstin Katharina Pawlowna, die nach ihrer Heirat mit dem württembergischen Kronprinzen Wilhelm in die Heimat ihrer Mutter zurückkehrte. &quot;Innerhalb von nur drei Jahren hat sie viel auf die Beine gestellt&quot;, betont Limberger. Viele Ecken in Stuttgart erinnerten an diese starke Frau: Sei es das Katharinenhospital, die BW-Bank oder das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Grabkapelle auf dem Württemberg - ebenfalls eine Station der Locationtour und ursprünglich als funktionierende Gemeindekirche gedacht ¬- war Begegnungsort des deutschen und russischen Adels. So gut es um die deutsch-russischen Beziehungen im 19. Jahrhundert stand, so schwierig gestalteten sie sich in den vergangenen 100 Jahren. &quot;Das hat uns alles ziemlich versaut&quot;, sagt Limberger. Man spüre noch heute die Abneigung vieler älterer Schwaben. Der Kalte Krieg sei ihnen in Fleisch und Blut übergegangen: &quot;Alles was vorher war, scheint wie weggewischt.&quot;&lt;br /&gt;
Die Firmentore von Electrostar öffnete der 30-jährige Roman Gorovoy und lieferte seine persönliche Geschichte gleich dazu. Die klingt schon fast märchenhaft, denn der Russe kam als Junge von Moskau ins Internat Salem. Sein Zimmergenosse und bester Freund war der Sohn des Firmenbesitzers von Electrostar aus Reichenbach/Fils. Die fast 100 Jahre alte Firma war über Generationen in Familienbesitz und geriet vor einigen Jahren in finanzielle Schieflage. Das schwäbische Unternehmen suchte einen Investor und Vater Gorovoy sprang ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hersteller von Staubsaugern und Händetrocknern, die unter dem Namen Starmix vertrieben werden, bot schließlich Roman Gorovoy die Chance, sich als Unternehmer zu beweisen. Mit Erfolg. Doch Gorovoy hatte mehr als seine Lebensgeschichte zu bieten: Ein altes Verwaltungsgebäude aus den 1960er Jahren ist für Electrostar uninteressant geworden, doch für Filmschaffende eine spannende Location. Der Bau muss weichen, eine Renovierung wäre zu teuer. Bis zum Abriss kann der fünfstöckige Bau als Drehort genutzt werden - der Lack ist ab, doch der Industriecharme ist trotz angestaubter Details, toter Fliegen und abgeblätterter Fensterrahmen noch da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Region gibt es natürlich Orte, die vom Glanz des russischen Zarenhofs erzählen, doch die Locationtour wollte mehr als die dynastischen Verbindungen mit der europäischen Großmacht zeigen; Kleinode wie das Clara-Zetkin-Haus in Sillenbuch oder ein Boxverein in Feuerbach erzählen manchmal mehr als die geschichtsträchtigen Orte. Den Trainingsraum des SV Gold-Blau haben die Mitglieder in Eigenregie aufgebaut. 60 Prozent der Sportler sind Russen, &quot;der Rest kommt von überall her&quot;, sagt Vorsitzender Paul Tajbert und zeigt stolz die verschiedenen Flaggen, die den Raum zieren. &quot;Jede Nation darf ihre Flagge aufhängen&quot;, betont der Kasache. Die vielen Plakate und Fotos beweisen, dass sich der Verein mittlerweile auf internationales Niveau hochgeboxt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man russische Spuren sucht, bieten gerade die kleinen, persönlichen Begegnungen Stoff, aus dem Geschichten entstehen. Eine, die viel zu erzählen hat ist sicher Olga Heim-Schumkova, die in Esslingen die &quot;Russische Seele&quot; betreibt. Sie stammt aus dem europäischen Teil Russlands, wo der Don ins Asowscher Meer mündet. Sie ist der Liebe wegen in der Region Stuttgart gelandet. Die geht ja bekanntlich durch den Magen und so ist es kaum verwunderlich, dass spätestens bei der letzten Station, dem Forum R, die kulinarische Vielfalt Russlands in den Fokus rückte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das russische Forum ist Treffpunkt und Anlaufstelle für Osteuropäer in der Stuttgarter Landhausstraße. Die Gastgeber tischten verschiedene Köstlichkeiten aus ihrer Heimat aus wie zum Beispiel Plow, ein usbekisches Reisgericht, oder Pelmeni, die russische Variante der Maultasche. Mit einer verbreiteten Unrichtigkeit räumten Ernst Strohmaier, Vorsitzender der Deutschen Jugend Russland (DJR), und seine Netzwerkkollegen ebenfalls auf: Prost heißt &quot;Sa sdorowje&quot;. Das allgemein gebräuchliche &quot;Na sdorowje&quot; ist eher Polnisch. Ein russischer Besucher ahnt, woher diese falsche Zuschreibung kommt: &quot;Das stammt sicher aus einem Film.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Über die Film Commission&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Film Commission Region Stuttgart ist die zentrale Beratungsstelle für alle Belange der Filmherstellung in der Region. Wir bieten als Servicezentrum individuelle Beratung und Informationen im Bereich Film. Das Angebot umfasst die projektbezogene Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Drehorten sowie gezielte Informationen über technische und künstlerische Filmprofis, Talente, Produzenten und Dienstleister aus der Region. Wir sind Koordinator und Mediator an der Schnittstelle zwischen Filmproduktionen, Filmschaffenden, Motivgebern und öffentlichen Einrichtungen - zur Stärkung des Filmstandorts Region Stuttgart. Die Film Commission unterstützt nationale und internationale Produzenten beispielsweise beim Umgang mit Behörden und beim Einholen von Drehgenehmigungen. Als Kontaktstelle zur regionalen Filmbranche leistet sie effektive Unterstützung, die von Produzenten sehr geschätzt wird.&lt;br /&gt;
</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Russische_Kirche_1.jpg.15452.jpg</bild>
    <id>307555</id>
    <thema>Medien &amp; IT</thema>
    <anlage>&lt;a href=&quot;/sixcms/media.php/157/PMT_Location%20Tour_2012.pdf&quot; &gt;Location Tour - Russische Kirche (application/pdf 84.9&amp;nbsp;KB)&lt;/a&gt;</anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>10.10.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307523">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307523</link>
    <title>Technologiekompetenz der Region Stuttgart anschaulich vor Augen geführt</title>
    <description>Regionale Wirtschaftsförderung organisiert großes
Rahmenprogramm zur Motek 2012 / Brennstoffzellenkongress f-cell erstmals auf der Messe Stuttgart</description>
    <article>Vom 8. bis 11. Oktober kommen Maschinen- und Anlagenbauer aus der ganzen Welt zur Motek nach Stuttgart, einer weltweit führenden Fachmesse für Automatisierung. Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) und ihre Partner nutzen das Branchentreffen, um über Fachthemen und Geschäftschancen in der Region Stuttgart zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die Region Stuttgart ist einer der erfolgreichsten und innovativsten Hochtechnologiestandorte der Welt. Wir nutzen die Motek, um den regionalen Ausstellerfirmen Impulse für den weiteren Ausbau ihrer Wettbewerbs-fähigkeit zu geben&quot;, begründet WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg das Engagement. &quot;Die Messe bietet uns außerdem die einzigartige Chance, vor Ort die regionalen Standortqualitäten einem internationalen&lt;br /&gt;
Fachpublikum zu präsentieren. Besonders anschaulich&lt;br /&gt;
gelingt das mit der ‚Arena of Innovation‘, die die&lt;br /&gt;
Kreativität und den Erfindungsreichtum der hiesigen Wirtschaft demonstriert.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Angebot sorgte schon im vorigen Jahr für Aufsehen: In einem eigens eingerichteten Kreativ-zentrum entwickeln Teams aus Ingenieuren und weiteren Fachleuten Ideen aus Mechatronik, Elektromobilität und Umwelttechnik bis zur Marktreife. Messebesucher können den Innovationsprozess live miterleben und eigene Ideen einbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rahmenprogramm der WRS und ihrer Partner bietet außerdem verschiedene Fachveranstaltungen, die zu Wachstumsmärkten und neuen Technologien informieren und den regionalen Firmen beim Aufbau von Kooperationen helfen. So befasst sich  beispielsweise eine Netzwerkveranstaltung mit Geschäftschancen in der Biotechnologie. Diese Branche bietet für Hersteller von Automatisierungs-technik große Potenziale, da hier viele Arbeitsschritte bislang noch manuell erfolgen. &quot;Batterie und  Brennstoffzelle - Vom Prototypen zur Serienfertigung&quot;, &quot;Wege zur smarten Produktion mit Mikrosystemtechnik&quot; und &quot;Autonome Sensoren&quot; sind weitere Themen von Fachveranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu organisiert die regionale Wirtschaftsförderung wieder individuelle Gesprächstermine mit Fachleuten aus der Region, bei denen auch die Standortexperten der WRS Unternehmen in Standort- und Ansiedlungs-fragen beraten. Mit mehreren Career Walks adressiert sie ferner das Thema Fachkräfte: Die geführten Messerundgänge bringen Schüler, Studierende und Absolventen zu den Messeständen regionaler Unternehmen. Die Verbindung zur Kreativwirtschaft stellt die Denkendorfer Künstlerin Sabine Merk her mit ihrer Ausstellung &quot;Kunst und Technik: Produkt-Kunst&quot; in der Region Stuttgart Lounge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 findet zudem erstmals der von der WRS initiierte&lt;br /&gt;
Brennstoffzellenkongress f-cell parallel zur Motek und gemeinsam mit der neuen Messe Battery + Storage auf der Messe Stuttgart statt. Mit über 1.000 Beteiligten aus 30 Ländern ist die f-cell einer der größten Branchentreffpunkte in Europa. Mehr als 120 Referenten aus 16 Ländern informieren über die Zukunftsmärkte Brennstoffzelle und Batterien.&lt;br /&gt;
Partner des Veranstaltungsprogramms der WRS sind die BioRegio STERN Management GmbH, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Landesagentur emobil BW GmbH, das Kompetenz-netzwerk Mechatronik BW, das Spitzencluster MicroTEC Südwest sowie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden- Württemberg (ZSW).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesamtprogramm kann heruntergeladen unter:&lt;br /&gt;
www.region-stuttgart.de/download/motek_2012.pdf</article>
    <bild></bild>
    <id>307521</id>
    <thema>Wirtschaft</thema>
    <anlage>&lt;a href=&quot;/sixcms/media.php/157/PMT_Motek2012.pdf&quot; &gt;Presseinformation Motek/f-cell (application/pdf 102.1&amp;nbsp;KB)&lt;/a&gt;</anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>04.10.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307477">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307477</link>
    <title>Bewegung für Bücherwürmer</title>
    <description>Literarische Radwege in der Region führen durch die fruchtbare Literaturlandschaft</description>
    <article>Die Region Stuttgart ist ein Land der Literatur. Trotz oder wegen des harten Bodens des Pietismus breitet sich hier eine fruchtbare Literaturlandschaft aus, die ihresgleichen sucht. Um Geist und Körper zu verbinden, bieten sich die literarischen Radwege in der Region geradezu an. Per Pedal zur Poesie nennt sich das Konzept, das von der Arbeitsstelle für literarische Museen in Marbach entwickelt wurde. Die vorgeschlagenen Radtouren führen entlang der unzähligen Literaturmuseen und -gedenkstätten des Landes. Sie berühren Handlungsorte von literarischen Texten und wichtige Schauplätze der südwestdeutschen Literaturgeschichte. Alle Routen sind als Tagestouren entworfen, jedoch ebenso integrierbar in längere Wanderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von bislang zehn ausgewiesenen Radwegen in Baden-Württemberg schlängeln sich allein fünf durch die Region Stuttgart. Zwei weitere zwischen Neckartal und Hohenlohe sowie Nagold und Pforzheim liegen nur ein paar Radkilometer weiter. Ganz nach dem persönlichen literarischen Gusto sind Besuche bei Dichtern und Schriftstellern unterschiedlichster Couleur möglich: Ob  klassischer Schiller, revolutionärer Brecht, genialer Hölderlin, ungezähmter Schubart, romantischer Uhland oder die Dicht- und Fabulierkunst einer Ottilie Wildermuth, Sophie La Roche und Isolde Kurz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radweg rund um Lauffen a. N., Brackenheim, Cleebronn und Bönnigheim führt durch eines der schönsten und größten Weinbaugebiete Baden-Württembergs mitten ins Land der Poeten - so nannte es der hier geborene Theodor Heuss.  Neben bekannten Größen werden viele unbekannte und unerwartete Spuren der Literaturgeschichte lesbar, so jene, die schreibende Frauen um 1800, allen voran Sophie La Roche, hier hinterließen. Der Wiener Erzähler Heimito von Doderer machte hier einen schwäbischen Eisenbahntunnel zum wichtigsten Ort eines Kriminalromans und meinte, es sei &quot;hier eigentlich viel italienischer als jenseits der Alpen.&quot;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Knapp ausserhalb der Region, zwischen Hohenlohe und dem Neckartal verbindet der zweite Radweg magische Stätten der württembergischen Literaturgeschichte miteinander. Die Tour beginnt im Geburtsort von Albrecht Goes, und Eduard Mörike Den Endpunkt bildet Weinsberg, wo Justinus Kerner als Arzt und Dichter seine Spuren hinterlassen hat. Sein Wohnhaus und die von ihm geschützte Ruine der Burg Weibertreu waren im 19. Jahrhundert Wallfahrtsorte der schwäbischen Romantiker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste Route beginnt an der literarischen Weihestätte Baden-Württembergs schlechthin, der Marbacher Schillerhöhe, wo sich sich das Dreigestirn, Deutsches Literaturarchiv, das Schiller-Nationalmuseum und das Literaturmuseum der Moderne präsentieren. Der Hohenasperg und Ludwigsburg sind weitere Stationen, bei denen sich Friedrich Schiller, Ottilie Wildermuth, Christian Schubart, Eduard Mörike, Justinus Kerner entdecken lassen.&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
In Nürtingen, wo Friedrich Hölderlin oft Zuflucht fand, nachdem er der &quot;Galeere der Theologie&quot; entflohen war, beginnt eine Tour, die über das ehemalige Kloster Denkendorf und zahlreiche Pfarrhäuser führt. Theologische Bildung verband sich in der Region Stuttgart oftmals mit literarischer Produktivität . Der Ulrichstein tief im Wald inspirierte nachhaltigWilhelm Hauff, Gustav Schwab und Peter Härtling. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig Strampeln muss man auf der Tour von Kirchheim/Teck auf die Alb hinauf, über Owen, Schopfloch, Ochsenwang, Weilheim/Teck bis Bad Boll.  Dafür lernt man den Dichter-Ingenieur Max Eyth kennen, der Technik und Literatur fortschrittsgläubig verband. Im abgelegenen Ochsenwang hat Eduard Mörike mit dem 'Maler Nolten' seine erste eigenständige Veröffentlichung zum Druck gebracht. Nach Bad Boll ins schwäbische Lourdes pilgerte die mondäne Welt zu den charismatischen Heilpfarrern Blumhardt. Neben Hermann Hesse und Gottfried Benn suchten auch die Vorbilder literarischer Figuren Theodor Fontanes und Thomas Manns hier Rat und Heilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neckaraufwärts beginnt am Tübinger Hölderlinturm, einem der bekanntesten Orte der Literatur, eine Tour entlang des Flusses in die ehemalige Freie Reichsstadt Reutlingen, die lange Zeit als zensurfreier Druckort Profil zeigen konnte. Am Rossberg vorbei geht es nach Gomaringen, wohin Gustav Schwab sich zurückzog und &quot;Die schönsten Sagen des klassischen Altertums&quot; zum Druck brachte. Zurück führt der Weg in die Universitätsstadt Tübingen, in der seit 1477 viele Fäden der württembergischen und der europäischen Literatur- und Geistesgeschichte zusammenlaufen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Von Nagold aus passiert der Radwanderer die Ausläufer des Nordschwarzwalds und des Heckengäus, die in Berthold Auerbachs Dorfgeschichten Spuren hinterließen. Eine Station ist Calw, wo der Nobelpreisträger Hermann Hesse, dessen 50. Todestag in diesem Jahr begangen wird, aufwuchs. Das benachbarte Hirsau machte Lion Feuchtwanger zum Schauplatz und dessen berühmtes Benediktinerkloster reizte Ludwig Uhland zum Dichten. Die Tour endet in Pforzheim, aus der Johannes Reuchlin stammt. Der Humanist setzte sich als Anwalt des Judentums für einen Dialog zwischen den Kulturen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Touren sind inklusive pdf-downloads und Karten im Internet abrufbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.literaturland-bw.de/radwege/&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.literaturland-bw.de/radwege/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/Literarische%20Radwege%20Lauffen_Hoelderlinzimmer-1.jpg.15413.jpg</bild>
    <id>307408</id>
    <thema>Kultur, Regionales, Sport, Umwelt</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>29.09.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307448">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307448</link>
    <title>Der Durchschnittsfuß sucht hier vergeblich</title>
    <description>Schuhhaus Georg Horsch GmbH aus Stuttgart bietet das größte Angebot für Schuhe in Über- und Untergrößen Deutschlands</description>
    <article>Pumps, Ballerinas, Stiefeletten in vielen Farben und Formen - auf den ersten Blick scheint das Angebot des Schuhgeschäfts Horsch in der Eberhardstraße in Stuttgart wie das vieler anderer. Doch was hier in den Regalen steht, gibt es sonst nirgendwo zu kaufen. Das Stuttgarter Unternehmen besteht seit 1953 und hat sich auf Schuhe in Über- und Untergrößen spezialisiert, die sie unter der Marke Horsch entwerfen und fertigen lassen. Die Modelle werden dann in Filialen in Stuttgart, Hamburg, Düsseldorf und München sowie im Online-Shop verkauft. Felix Horsch führt die Firma in dritter Generation und weiß, warum sich sein Opa einst der groß- und kleinfüßigen Kundschaft zuwandte: &quot;Als er die Firma gründete, stand der Servicegedanke im Vordergrund.&quot; Erst in den 1970er-Jahren wurde aus dem ursprünglichen Schuhgeschäft mit normalen Größen ein Gegenläufer zum 08/15-Fuß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damen werden hier mit den Schuhgrößen 32 bis 35 und 42 bis 44 fündig, Herren mit Größe 37 bis 39 und 47 bis 51. Schuhe in Über- und Untergrößen sind rar bei  Einzelhändlern und in Online-Shops, daher ist ihre Auswahl meist sehr begrenzt und die Modelle sind eher funktional als schick. Genau darin sieht Horsch seine Stärke: &quot;Wir haben modische Schuhe in speziellen Größen, die es sonst nirgends gibt.&quot; Dafür nehmen seine langjährigen Stammkunden einen weiten Weg in Kauf - sie kommen beispielsweise aus der Schweiz oder dem Schwarzwald, während die jüngere Klientel vorwiegend über das Internet bestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Augenmaß und Fingerspitzengefühl sind notwendig&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigene Kollektion umfasst elegante Pumps, sportliche Sneaker oder klassische Stiefel, denen man die Spezialmaße nicht ansieht. Schuhgrößen abseits der Norm zu fertigen erfordert besonderes Augenmaß und Fingerspitzengefühl. Daher hat die Firma in den letzten Jahrzehnten Tricks und Kniffe entwickelt, die schmeicheln: Kleine Größen brauchen mehr Höhe, große hingegen seitliche Verstärkungen. Außerdem sind weiße Schuhe und Zehentrenner bei großen Füßen eher unvorteilhaft, es sei denn, Details wie Schleifen unterbrechen den flächigen Eindruck. Als Makel empfinden seine Kunden die besondere Schuhgröße allerdings nicht, im Gegenteil: Die selbstbewusste Kundin trägt gern hohe Hacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Unsere Schuhe werden zu 90 Prozent in Italien hergestellt, weil wir Wert auf gute Qualität legen&quot;, erklärt Horsch. Das günstigste Modell kostet 89 Euro, das teuerste 400. Der 35-jährige Betriebswirt führt das Unternehmen seit zwei Jahren, mittlerweile zählt es 50 Mitarbeiter. Sein Bauchgefühl sagt ihm, dass zukünftig immer mehr Menschen Schuhe in Über- oder Untergrößen benötigen werden, daher hat er konkrete Erweiterungspläne: &quot;Nächstes Jahr werden wir eine Filiale in Berlin eröffnen und suchen gerade nach dem passenden Standort.&quot; So weit müssen die Kunden aus der Region Stuttgart nicht fahren, denn neben der bereits bestehenden Filiale in der Eberhardstraße wird Ende Oktober 2012 in Stuttgart-Wangen ein Outlet-Verkauf eröffnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man munkelt, dass auch die Füße prominenter Persönlichkeiten in Stuttgarter Schuhen unterwegs sind: Paris Hilton, Steffi Graf und die Klitschko-Brüder sollen dazu gehören. Ob berühmt oder nicht - Horschs Kunden können sich über die große Schuhauswahl freuen, während Otto Normalschuhkäufer hier nicht fündig wird - und sich möglicherweise wünschen würde, ein wenig kleinere oder größere Füße zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.horsch-schuhe.de&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.horsch-schuhe.de&lt;/a&gt;</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/image009.jpg.15295.jpg</bild>
    <id>307318</id>
    <thema>Regionales, Wirtschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>25.09.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307450">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307450</link>
    <title>Die Welt der Nullen und der Einsen</title>
    <description>Eine neue Ausgabe des Standortmagazins 179 ist wieder da: Schwerpunkt IT - alles andere als abstrakt</description>
    <article>Unter dem Titel &quot;Volles Programm&quot; legt das Standortmagazin der Region Stuttgart dieses Mal den Fokus auf die Software- und IT-Dienstleistungsbranche. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zu Wertschöpfung und Beschäftigung. Zugleich sind ihre hochwertigen Produkte und Dienstleistungen für die Entwicklung anderer Branchen und für eine zukunftsfähige Wirtschaft und Gesellschaft unverzichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IT ist mehr als nur Informationstechnologie. Sie macht auch das Leben bunter. Als Schnittstelle zur Film- und Kreativwirtschaft wie auch für experimentelle Freiräume abseits der ökonomischen Logik. Netzwerke und IT-Branchentreffs in der Region gehören dazu. Ein Porträt von Rolf J. Heiler, Chef der Heiler Software AG, zeigt, wie ein Autodidakt zur internationalen Größe in der Softwarebranche wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Computertechnik gäbe es auch den größten Fahrsimulator Europas nicht. Ganz neu in der Region: An der Universität Stuttgart sausen in diesem Simulator reale Autos durch virtuelle Landschaften. Leuchtende Zeichen der besonderen Art setzt hingegen die Firma Kreder Neon aus Schwieberdingen, darunter ein LED-Kreuz für eine Kirche oder der große Mercedes-Stern in Möhringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bunt, phantasievoll und tragbar sind die Kreationen des Schmuckherstellers Coeur de Lion aus Stuttgart. Sie finden sich auch in den Shops renommierter Museen auf der ganzen Welt. Dass Keramik zu mehr taugt als für Geschirr und Waschbecken, beweist ein neuer Werkstoff, den der Graveurbetrieb Leonhardt aus Hochdorf gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Stuttgart entwickelt hat. Herausgekommen ist eine elektrisch leitfähige Hochleistungskeramik.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Leistung der anderen Art ist es, monatlich zweistellig zu wachsen. Das gelingt derzeit der Autonetzer GmbH. Die Existenzgründer bieten eine zukunftsweisende Plattform für den privaten Autotausch, Versicherung inklusive. Und wer in zwei Stunden durch das Weltall reisen möchte, folgt einfach dem Planetenweg, den Schüler des Ludwigsburger Goethe-Gymnasiums angelegt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Ausgabe des Magazins kann online gelesen oder als kostenloses Exemplar gedruckt bestellt werden unter &lt;a href=&quot;http://179.region-stuttgart.de.&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://179.region-stuttgart.de.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/cover-179-3-2012.jpg.15404.jpg</bild>
    <id>307446</id>
    <thema>Existenzgründung, Kultur, Medien &amp; IT, Regionales, Wirtschaft, Wissenschaft</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>21.09.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307399">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307399</link>
    <title>Wegkreuzung Wilhelmsplatz</title>
    <description>Der Stuttgarter Wilhelmsplatz ist zentraler Ort des Spielfilms „Habib Rhapsody“ der Indi Film GmbH aus Stuttgart</description>
    <article>Vier Männer, vier Lebensgeschichten, ein Platz, der sie alle vereint: Der Stuttgarter Wilhelmsplatz steht im Zentrum des Films &quot;Habib Rhapsody&quot; der Indifilm GmbH. Aufgebaut wird seit dem 10. September, die Dreharbeiten beginnen am 17. September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang hat sich die 2001 gegründete Produktionsfirma mit Dokumentarfilmen, wie zum Beispiel &quot;Neukölln Unlimited&quot;, der auf der Berlinale 2012 den Gläsernen Bären gewann, einen Namen gemacht. &quot;Habib Rhapsody&quot; ist ihr erster Spielfilm. Schon vor Drehbeginn wirft das Projekt lange Schatten voraus: Bei der Berlinale im Februar 2012 hat das Drehbuch von Michael Baumann und Sabine Westermaier den Thomas-Strittmatter-Drehbuchpreis der MFG Filmförderung Baden-Württemberg gewonnen. Ab dem 17. September wird der Text zum Bild und der Wilhelmsplatz zur Filmkulisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Habib Rhapsody&quot; erzählt die Geschichten von vier Männern verschiedenen Alters und verschiedener Herkunft, deren Leben sich an dem zentralen Stuttgarter Platz kreuzen: Habib hat seine große Liebe in der Türkei zurückgelassen hat, Neco flüchtet aus seiner Ehe, Bruno hat seinen Arbeitsplatz verloren und Ingo ist aus dem Pflegeheim ausgerissen. Im Zentrum steht Habibs türkische Imbissbude: Hier werden Lebenslügen aufgedeckt, Hoffnungen geweckt und Sprachbarrieren überwunden. &quot;Es geht um die Suche nach Heimatverbundenheit und Identität&quot;, sagt Produzent Arek Gielnik. Der Stuttgarter Wilhelmsplatz sei dafür so geeignet wie kein zweiter, findet er. &quot;Es ist ein pulsierender und farbenfroher Platz. Das gelungene Zusammenleben verschiedener Kulturen wird hier sichtbar - daher ist es eine glaubwürdige Kulisse für eine interkulturelle Geschichte.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arek Gielnik und Dietmar Ratsch haben Indi Film 2001 gegründet, nachdem sie ihre Abschlüsse an der Filmakademie Ludwigsburg und der Hochschule der Medien in der Tasche hatten. Das Ende ihres Studiums war der Beginn ihrer Firma: &quot;Wir waren zu einem ähnlichen Zeitpunkt auf der Suche nach einem Thema für unsere Abschlussarbeiten&quot;, sagt Gielnik. Ergebnis war der gemeinsame Dokumentarfilm &quot;Eislimonade für Hong Li&quot;, der von einem Kriegsfotografen auf den Spuren des Vietnamkriegs handelt. Ihr Erstlingswerk wurde auf der Berlinale gezeigt und hat seitdem mehrere nationale wie internationale Preise gewonnen. Produzent Gielnik hat zuvor als Produktionsmanager beim SWR in Stuttgart gearbeitet. Dietmar Ratsch produzierte Dokumentar- und Kurzfilme für SWR, WDR und ZDF.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Erstlingswerk entschieden sich die beiden für die Selbstständigkeit. Seitdem hat das Team rund 30 Dokumentarfilme produziert, wie zum Beispiel &quot; Afghanen flirten nicht&quot; oder &quot;Von einem der auszog - Wim Wenders' frühe Jahre&quot;. Ihr Anspruch? &quot;Wir wollen dokumentarische wie fiktionale Filme machen, die authentisch sind, aber auch die Menschen unterhalten&quot;, sagt Gielnik. Mittlerweile zählt das Unternehmen aus dem Stuttgarter Osten fünf feste Mitarbeiter, die je nach Projekt und Bedarf auf bis zu 40 aufgestockt werden. Die Firma profitiert vom engmaschigen Netzwerk an Kreativschaffenden in der Region: &quot;Deshalb drehen wir sehr gerne hier - aber eben nicht nur&quot;, sagt Gielnik. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sich die Hoffnungen der vier Protagonisten von &quot;Habib Rhapsody&quot; erfüllen? Die Kinozuschauer müssen sich noch bis zum Herbst 2013 gedulden, dann soll der Film in den deutschen Kinos anlaufen. Wer so lange nicht warten will, kann - aus sicherer Entfernung - schon jetzt einen Blick auf Habibs Imbissbude erhaschen. Bis zum 30. Oktober dauern die Dreharbeiten. &lt;br /&gt;
</article>
    <bild>/sixcms/media.php/153/thumbnails/image001.15356.jpg.15360.jpg</bild>
    <id>307385</id>
    <thema>Kultur, Medien &amp; IT</thema>
    <anlage></anlage>
    <dc:date></dc:date>
    <date>17.09.2012</date>
  </item>

  <item rdf:about="http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307391">
    <link>http://www.region-stuttgart.de/sixcms/detail.php/307391</link>
    <title>Region informiert über Windkraft-Standorte</title>
    <description>Zehn Info-Veranstaltungen zu Windkraft-Standorten in der Region Stuttgart - Bürgerinnen und Bürger können sich beteiligen</description>
    <article>Wie der Verband Region Stuttgart die 96 Standorte für große Windräder ausgewählt hat, welche Rolle die Regionalplanung bei der Förderung von Windenergie spielt und wie die weiteren Schritte aussehen bis die regionalen Vorgaben verbindlich werden, erläutert Planungsdirektor Thomas Kiwitt in zehn öffentlichen Info-Veranstaltungen. &quot;Wir möchten unsere Planungen darstellen und damit auch die Akzeptanz für die Nutzung der Windenergie in der Region Stuttgart erhöhen&quot;, sagt Thomas Kiwitt. Die Veranstaltungen fänden in enger Abstimmung mit den jeweiligen Gemeinden statt. Zwar sei die Flughöhe der Regionalplanung recht hoch, aber &quot;der Entwurf für die Teilfortschreibung des Regionalplans bildet eine wichtige Grundlage für Kommunen und Investoren&quot;. Denn alles, was den Windrädern innerhalb der regionalen Vorranggebiete in die Quere kommt, ist dort nicht zulässig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Regionalversammlung den Entwurf Ende Juli beschlossen hat, äußern sich derzeit Gemeinden, Behörden und Naturschutzverbände zu den Vorstellungen der Region. Die Bürgerinnen und Bürger können zu den Planungen ebenfalls Stellung nehmen, von 8. Oktober bis 30. November. Nach dem derzeitigen Zeitplan soll die Teiländerung des Regionalplans im ersten Halbjahr 2013 von der Regionalversammlung beschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Termine der Info-Veranstaltungen: &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mo., 1. Oktober 2012, 18.00 Uhr, Rutesheim&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Schulzentrum (Aula), Robert-Bosch-Straße 29&lt;br /&gt;
(zu den Windkraft-Standorten im Landkreis Böblingen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Do., 4. Oktober 2012, 19:30 Uhr, Wernau&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Quadrium - Stadthalle Wernau, Kirchheimer Straße 68 &lt;br /&gt;
(zu den Windkraft-Standorten im Landkreis Esslingen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mo., 8. Oktober 2012, 18.00 Uhr, Waiblingen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bürgerzentrum (Welfensaal), An der Talaue 4&lt;br /&gt;
(zu den Windkraft-Standorten im Bereich Planungsverband Unteres Remstal)&amp;#8195;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die., 16. Oktober 2012, 18.00 Uhr Backnang&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bürgerhaus (Walter-Baumgärtner-Saal), Bahnhofstr. 7&lt;br /&gt;
(zu den Windkraft-Standorten im Bereich Spiegelberg, Sulzbach, Murrhardt, Winnenden/Berglen und Backnang)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die, 23. Oktober 2012, 19.00 Uhr, Korntal-Münchingen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Widdumhof, Hauptstraße 17, Ortsteil Münchingen&lt;br /&gt;
(zu den Windkraft-Standorten im Landkreis Ludwigsburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Do., 25. Oktober 2012, 18.00 Uhr, Rudersberg&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Gemeindehalle, Bronnwiesenweg 9 &lt;br /&gt;
(zu den Windkraft-Standorten im Bereich Schorndorf, Welzheim, Rudersberg sowie Rems- und Wieslauftal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fr., 26. Oktober 2012, 18.00 Uhr, Göppingen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
altes E-Werk/Odeon, Mörikestraße 18&lt;br /&gt;
(zu den Windkraft-Standorten im Bereich östlicher Schurwald, Göppingen und Voralb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mo., 5.November 2012, 18.00 Uhr, Geislingen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Kapellmühle in der MAG, Schillerstraße 2&lt;br /&gt;
(zu den Windkraft-Standorten im Bereich Schwäbische Alb, Lauterstein-Wiesensteig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die., 6. November 2012, 18.00 Uhr, Stuttgart&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Verband Region Stuttgart (Sitzungssaal, 5. OG), Kronenstraße 25 &lt;br /&gt;
(zu den Windkraft-Standorten im Stadtgebiet Stuttgart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Do., 15. November 2012, 18.00 Uhr, Bietigheim&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Kronenzentrum (Großer Saal), Am Kronenplatz/Mühlwiesenstr. 6&lt;br /&gt;
(zu den Windkraft-Standorten im nördlichen Landkreis Ludwigsburg und Bottwartal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen unter &lt;a href=&quot;http://www.region-stuttgart.org/wind&quot; target=&quot;_top&quot;&gt;http://www.region-stuttgart.org/wind&lt;/a&gt;</article>
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    <date>13.09.2012</date>
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