Europas Innovationsregion Nummer 1

Innovationen: Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs

Die Region Stuttgart führt seit vielen Jahrzehnten die deutsche Patentstatistik an.

Die Region Stuttgart ist heute wirtschaftlich so stark, weil sie nach allen Indikatoren zu den innovativsten Wirtschaftsregionen der Welt gehört. Viele erfolgreiche und bekannte Firmen in der Region, wie etwa Daimler, Bosch, Stihl oder Kärcher, verdanken ihre Entwicklung einer Basisinnovation, die über Jahrzehnte hinweg strategisch weiterentwickelt wurde.

Viele Ideen für bekannte Alltagsprodukte stammen von hier: Nicht nur das Automobil, auch das moderne Windkraftwerk, der Leitz-Ordner, die elektrische Handbohrmaschine und der Bürokopierer haben ihren Ursprung in der Region Stuttgart. (Einige Beispiele für bekannte und weniger bekannte Erfindungen aus der Region Stuttgart finden Sie in der Rubrik "Wer hat's erfunden" im Standortmagazin 179.)

Deutschlandmeister in der Patentstatistik

Es verwundert daher kaum, dass die baden-württembergische Hauptstadtregion seit vielen Jahrzehnten die deutsche Patentstatistik anführt: Mit mehr als 400 Patentanmeldungen je 100.000 Erwerbstätigen werden hier mehr Patente angemeldet als in jeder anderen Region Deutschlands, hiesige Unternehmen gehören seit langem zu den unangefochtenen Spitzenreitern der Statistik.

Jeder siebte Euro, der von deutschen Unternehmen in Forschung und Entwicklung investiert wird, kommt von einer Firma mit Sitz in der Region Stuttgart, täglich sind das 13 Millionen Euro. Mehr als sieben Prozent des regionalen Bruttoinlandsprodukts fließen in Forschung und Entwicklung, das ist mehr als das Doppelte des Lissabon-Ziels, das die EU für 2020 anstrebt. Deutschlandweit sind es rund zwei Prozent.

Die fünf aktivsten Patentanmelder

Nach Zahlen von Eurostat, dem Statistischen Amt der EU, arbeitet fast ein Viertel aller Beschäftigten in einer Hightech-Branche, so viele wie nirgends in Europa. Und zudem hat die Region Stuttgart die höchste Ingenieursdichte Deutschlands: Mehr als fünf Prozent der Beschäftigten hatten 2011 ein Ingenieurdiplom in der Tasche, so sagen es die Statistiker von Bund und Land.

Zu den Stärken der Innovationsregion Stuttgart gehören die Vielzahl hochqualifizierter Beschäftigter, das Forschungsgeflecht aus Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten sowie die Firmenlandschaft mit ihrer räumlichen Nähe zu Kunden, Lieferanten und Partnern.

Zusammenarbeit für neue Ideen

Zu den Stärken der Region gehört aber auch auch die Offenheit für neue Ideen – und die Bereitschaft, für Innovationen immer wieder neue Wege zu gehen. Nicht nur große Firmen nutzen beispielsweise zunehmend Know-how von außen: Statt nur innerhalb der eigenen vier Wände nach Ideen zu suchen, erschließen sie die Außenwelt systematisch für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Sie entwickeln neue Produkte zusammen mit Branchenpartnern, Kunden und Zulieferern, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und anderen externen Partnern.

Das klassische Modell von der Forschung über die Entwicklung bis zur Produktion und Markteinführung wird dabei mehr und mehr abgelöst von einem offenen Prozess, der frühzeitig den Markt, Kunden und Partner berücksichtigt. Gerade kleine und mittelgroße Firmen profitieren dabei von guten Kooperationen innerhalb der funktionierenden Branchennetzwerke in der Region Stuttgart.

Weitere Informationen

Unternehmen auf der Suche nach Kooperationspartnern erhalten Unterstützung unter anderem von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) und bei den Kompetenz- und Innovationszentren Region Stuttgart.