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Region Stuttgart verbessert Zugang zu schnellem Internet

Knapp 400.000 Euro vom Land für regionsweite Planung der Glasfaser-Infrastruktur

08.09.2016 | 

Die Region Stuttgart möchte die Versorgung mit schnellem Internet verbessern. Dazu haben der Verband Region Stuttgart, die Landeshauptstadt und die fünf Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr gemeinsam eine Backbone-Planung für die gesamte Region ausgeschrieben. Das Land Baden-Württemberg übernimmt gut 90 Prozent der Planungskosten, also fast 400.000 Euro.

Gerade die intensive Zusammenarbeit der Landkreise, der Stadt Stuttgart sowie der Wirtschaftsförderung und des Verbands Region Stuttgart war zielführend für die Landesförderung. Die Partner bereiteten die gemeinsame europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen vor und überlegen, wie der Ausbau am besten organisiert und umgesetzt werden kann.

Der Verband Region Stuttgart koordiniert das Projekt und bündelt als Vergabestelle die regionale Untersuchung. "Durch diese Kooperation und aufbauend auf den Aktivitäten von Kreisen und der Stadt Stuttgart wollen wir regionsweit einheitliche Standards für die Planung und den späteren Ausbau setzen", so Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling.

"Erstmals wird ein Glasfaserkabelnetz sogar über Landkreisgrenzen hinweg für eine gesamte Region konzipiert und aufeinander abgestimmt", sagte Innenmister Thomas Strobl anlässlich der Übergabe der Förderbescheide. "Hier werden 179 Städte und Gemeinden planerisch einbezogen. Die Bündelung des Breitband-Projekts ist effizient und bringt darüber hinaus eine homogene Netzarchitektur."

Im Mittelpunkt der regionsweiten Planung steht die Erhebung von bestehenden Glasfaser-Infrastrukturen und die Planung überörtlicher Glasfaserstrecken entlang der Hauptverkehrstrassen. Ziel ist die bessere Versorgung von Gewerbegebieten mit schnellem Internet ebenso wie der lückenlose Ausbau des mobilen Breitbands oder Mobilfunks entlang der Hauptverkehrstrassen. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen bis Anfang 2017 vorliegen.

Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg / Verband Region Stuttgart / Red.: Tobias Schiller